Frage von ghandi 26.06.2012

Was hilft bei Schmerzen an der HWS - Wärme?

  • Hilfreichste Antwort von Sophinili 26.06.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das kommt darauf an, woher deine Schmerzen kommen. Hast du eine Verspannung? Dann hilft Wärme wirklich gut. Kommen die Schmerzen aber von einer Entzündung (zum Beispiel Rheuma), sollte man sie lieber mit Kälte behandeln!

  • Antwort von bethmannchen 05.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wärme ist sicher gut, wenn Muskeln verspannt sind.

    Hier von mir ein Tipp für den ganzen Rücken und das ganze Leben. Mein HWS besserte sich, seit ich mich an die Napoleon-Haltung wieder erinnert habe. Versuch macht klug

    Diese Körperhaltung hat die Natur tatsächlich für uns so vorgesehen. Jan Klapperbeen im Biologiebuch hält sich auch so. Ich habe das so in der Grundschule gelernt, als wir den Knicks üben mussten - Ja-ha.

    Kopf aus den Schultern ziehen, Kinn hoch, Blick an den Horizont.

    Hände so halten, dass die Daumen nach außen zeigen, Becken nach vorn kippen.

    Das klappt am besten, wenn du dich erst einmal mit den Fersen dicht an einen Pfosten oder Türrahmen stellst. So kann man das am besten erst einmal üben. Diese Haltung ist optimal, weil die Schultern die richtige Stellung haben und die Wirbelsäule in ihrer vorgesehenen Doppel-S-Krümmung in sich ruhen kann.

    Das sieht nicht nur selbstbewusster aus, wirkt sich auch so aus. Der Blick ist frei, die Lunge hat Platz, die Organe werden nicht eingequetscht. Immer wieder daran denken und diese Haltung einnehmen, irgendwann geht sie dir in Fleisch und Blut über.

    Das ändert nicht nur deine Ausstrahlung positiv, sondern auch den Eindruck, den andere von dir gewinnen. Bei einem krummen Fragezeichen denkt man "Na ja"; bei einem Ausrufezeichen doch eher "Oho!"

    Für das Sitzen ist diese Haltung auch optimal:

    Darauf achten, dass man auf „dem ganzen Hintern“ zu sitzen kommt. Beim Hinsetzen dazu nicht erst den Rücken an die Lehne werfen, sondern den Allerwertesten ganz weit nach hinten auf die Sitzfläche strecken. Das Becken kippt beim Hinsetzen von ganz alleine in den richtigen Winkel. Nun geht es wieder von oben los: Kopf aus den Schultern...

    So kann man stundenlang ermüdungsfrei sitzen, auch ohne sich anzulehnen. Auch hier haben die Schultern die richtige Stellung und die Wirbelsäule kann in ihrer vorgesehenen Doppel-S-Krümmung ich sich ruhen und die inneren Organe haben Platz.

    Diese Haltung mag zunächst anstrengend erscheinen, aber Muskeln, Sehnen und Bänder werden sich daran gewöhnen. Zunächst mag es dauern, bis das in Fleisch und Blut übergegangen ist, aber das kommt mit der Zeit. Also nicht locker lassen.

    Wenn du deiner Wirbelsäule etwas gutes tun willst, dann trinkst du besonders abends viel Wasser. Das Wasser brauchen die Bandscheiben in der Nacht, um wieder aufgefüllt und geschmeidig zu werden. Sind die Bandscheiben ausgetrocknet, verringert sich der Abstand der Wirbel und Nervenkanäle können eingeengt werden. Das ist auch schmerzhaft.

  • Antwort von LauraT 27.06.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Auch Rotlicht kann helfen oder Salben wie Voltaren oder Mobilat.

Diese Frage und Antworten teilen:

Verwandte Fragen

Fragen Sie die Community –

anonym und kostenlos!