Blumenfee am 10.02.2010 um 21:01 Uhr
Mein Sohn hat die Neigung zu Neurodermitis geerbt und immer mal mit trockener Haut zu tun. In den letzten beiden Tagen wurde es aber extrem, die Handrücken sind leuchtend rot und blutig gekratzt. Keine Salbe hilft wirklich und an den Händen hält auch nichts lange. Für die Nacht habe ich sie verbunden, damit er nicht kratzen kann, aber in der Schule geht das schlecht. Was kann ich tun, um ihm zu helfen? (Außer zum Arzt zu gehen, was ja erst morgen wieder möglich ist)
wenn es blutig ist bepanthen oder auch zinksalbe (die gibt es glaub ich sogar bei aldi) ansonsten wenn es auch ganz doll juckt und richtig entzuendet ist elidel.
Hallo, Du kannst auch mal versuchen, solche dünnen Baumwollhandschuhe aus der Drogerie zu verwenden. Man kann eine Salbe, zB Bepanthenol Salbe, das benutzt man zB auch im Krankenhaus, auftragen und dann die Handschuhe darüber ziehen. So kann man nicht kratzen und die Creme hat lang Zeit, einzuziehen. Was gegen Juckreiz auch sehr gut hilft, ist Anaesthesulf. Das ist so eine weiße Flüssigkeit. Die betäubt auch etwas. Allerdings ist das vielleicht nicht gut, wenn die Hände ohnehin schon trocken sind, ich hab immer den Eindruck, dass das eher noch etwas mehr austrocknet, aber kann man ausprobieren.
Blumenfee am 10. Februar 2010 21:27 Gibt es diese Handschuhe auch in Kindergrößen? Meine sind ihm zu groß, das mag er nicht.
Blumenfee am 11. Februar 2010 20:59 Jetzt ist mir wieder eingefallen, woher ich Anaesthesulf kenne, das hatten wir, als er die Windpocken hatte. Das trocknet leider wirklich zu sehr aus. Wir haben vom Arzt heute zwei Salben bekommen, eine mit etwas Kortison für die Nacht, bis die Entzündung abklingt und eine Fettcreme, reichlich zu verwenden. Das wird wohl helfen. Und wenn ich keine kleinen Handschuhe finde, wickele ich die Hände halt wieder dünn ein, damit die Creme in Ruhe wirken kann.
ich habe als Kind extrem unter dieser Hautkrankheit gelitten.Damals war keine Hilfe möglich.Mit Beginn der Schwangerschaft wurde die Haut immer besser-seither keine Probleme mehr.Heute denke ich, spielt die Seele-und die Haut eine gemeinsame Rolle.Unter Stress reagiert die Haut extrem (hat Dein Sohn Schul-probleme oder anderen Kummer/Stress/Angst?)Evtl. Nahrungsmittel -Unverträglichkeit?Vielleicht kann man mal eine Bachblütentherapie/eine Akupunktur oder AHIT-Therapie (HighPower-Pharma) durchführen.Eigenblut wird später in Tropfen eingenommen......wären alles mal Überlegungen? Wenn alles kein Erfolg bringt- sollte man sich den Darm anschauen, hier passieren viele geundheitliche Störungen, gerade auch, was die Haut betrifft...Viel Erfolg
Blumenfee am 10. Februar 2010 21:37 Dass es seelische Gründe haben kann, weiß ich, aber bei ihm liegt es wohl an der Kälte. Sein Bruder hat auch jeden Winter schuppige, raue Stellen, nur sind es bei ihm (zum Glück) nicht die Hände. Wenn der Frühling kommt, wird es langsam besser. Nur lässt der ja leider auf sich warten...

Hallo Blumenfee, hast du die neue Salbe Regividerm schon mal ausprobiert. Vielleicht wirkt sie ja auch bei deinem Sohn Wunder. die anwendung ist jedenfalls einen Versuch wert. Es ist verständlich, dass er immer kratzt, wenn es juckt, aber um Infektionen zu vermeiden, solltest du ihm auch in der Schule einen leichten Verband anlegen.
Alles Gute für deinen Sohn!
Blumenfee am 10. Februar 2010 21:45 Danach habe ich unseren Kinderarzt auch schon gefragt, aber er hat abgeraten, weil er fürchtet, mein Sohn würde auf einen der Inhaltsstoffe allergisch reagieren. Er hat mir etwas anderes verschrieben, das half auch erst etwas, aber dann brannte es und jetzt will mein Sohn die Salbe nicht mehr.

Hi,
was ich vergessen hatte:Da oft dabei auch Pilze auf der Haut entstehen(durch die Säuren)ev.auch kolloidales Silber(altes Hausmittel-selbst herstellen-Infos im Netz) auftragen-tötet ab und ist absolut ungefährlich.
Um Himmels Willen!
Die Nebenwirkungen sind verheerend!:
Nebenwirkungen von kolloidalem Silber
Viele Studien belegen, dass erhebliche Nebenwirkungen bei der Einnahme von Silber keinem nachgewiesenen gesundheitlichen Nutzen gegenüberstehen.
Schon die Einnahme von niedrigen Dosen über einen längeren Zeitraum führt nachweislich zur Argyrie, einer wenn auch gutartigen so doch auch irreversiblen (nicht umkehrbaren) grau-blauen Verfärbung von Haut und Schleimhäuten – oder lokal (genannt Argyrose) bei Fingernägeln und Haut, die besonders zutage tritt, wenn entsprechende Körperteile dem Sonnenlicht ausgesetzt werden (hier wird Silbersulfid gebildet, das tief in der Haut sitzt).
Egal, ob Silber in Kolloidform, als Ion oder als Salz vorliegt, es kann prinzipiell Argyrie verursachen (siehe NJ Pies „Immun mit kolloidalem Silber“).
Das Pharmakologische Institut am Universitäts-Krankenhaus Eppendorf in Hamburg (Dr. Clemens Mittmann im Gespräch mit der Redaktion von „Ärztliche Praxis“) weist darauf hin, dass die Einlagerung von Silber zu chronischen Oberbauch-Schmerzen, Geschmacks- und Gangstörungen, Schwindel und Krampfanfällen (Epilepsie) führen kann und rät vehement von der Anwendung ab.
Darüber hinaus kann Silber Nierenversagen auslösen und die Funktion von Fibroblasten hemmen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO und die US EPA (U.S. Environmental Protection Agency) empfehlen eine maximale Silberaufnahme von ca. 180 µg Silber / Tag.
Silbersalze stellen die toxischste Form von Silberpräparaten dar. Sie können auch die Hirn-Blut-Schranke überwinden und sich im Nervensystem (in Neuronen und Gliazellen) anreichern und dort neurotoxisch wirken. Sowohl parenteral (unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes) als auch oral eingenommene Silbersalze können schwere Nebenwirkungen bis hin zu Epilepsie und Koma hervorrufen.
Die tödliche Dosis von Silbernitrat vermutet man bei 10 g.
Dies und weitere Informationen, wie
Zulassung von Silberpräparaten
Weitere Probleme mit kolloidalem Silber
Heilversprechen
unter:
http://www.rheumazentrale.de/beitraege/aktuell/rheuma-naturheilkunde-115.html