Frage von Eragonsfeder, 56

Was hilft bei Dauermüdigkeit, Abgeschlagenheit, Knochen- und Bauchschmerzen sowie ab und an Nasenbluten?

Hallo,

seit einigen Monaten bin ich Müde und Abgeschlagen. Dies hatte ich am Anfang auf die Wintermonate und den Umzugsstress geschoben. Aber die Müdigkeit und Abgeschlagenheit sind mittlerweile Dauerzustand.

Seit etwa 2-3 Monaten sind nun auch noch Knochenschmerzen (eher so dumpf und andauernd) hinzugekommen. Als ob das nicht schon reicht plagen mich seit geraumer Zeit nun auch öfter Nasenbluten und Bauchschmerzen (eher oberer Bereich mit drückendem und ziehendem Schmerz). Gottseidank sind diese nicht andauernd da, trotzdem ist mir auch immer mehr übe,lso das ich fast nichts mehr essen kann seit etwa 2-3 Tagen. Aber doch ist ein Völlegefühl auch da.

Nur so langsam mach ich mir doch einen Kopf, was mit mir nicht stimmt. Ich habe doch noch auch meine beiden Kinder - liegt das an dem Pupertätsstress mit der Grossen und dem Gezicke der Jüngeren? Nur hatte ich dies doch auch schon davor.

Ebenso friere ich seit etwa einer Woche so doll, dass ich schon meine Winterpullover anzieh.

Ich weiss einfach nicht weiter und will auch nicht gleich wegen jeder Kleinigkeit zum Dok rennen, hoffe es gibt sich von allein oder zumindestens mit kleinen Hausmittelchen. Vielleicht wisst ihr was da noch helfen könnte ?

Danke schon im Voraus

Antwort
von Lexi77, 32

Hallo! 

Da du deine Beschwerden schon so lange hast, kann man dir eigentlich nur raten, zum Arzt zu gehen und das Ganze abklären zu lassen. Z.B. solltest du mal ein Blutbild machen lassen. Das ist meiner Meinung nach auch kein "wegen jeder Kleinigkeit zum Dok rennen". Das gehört abgeklärt. Zumal es dich ja auch offensichtlich sehr belastet. 

Denn solange man die Ursache für deine verschiedenen Beschwerden nicht kennt, kann man auch keinen Rat geben, was das sein könnte. Das könnte ja von einfachen Mangelerscheinungen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen alles sein.

Also mach am besten gleich einen Termin bei deinem Hausarzt aus. 

Alles Gute, Lexi 

Antwort
von Eragonsfeder, 40

Na toll nu hört das Nasenbluten scheinbar auch nicht mehr auf dauert etwa schon ca. 1Stunde . Was kann ich noch machen? Eis in Nacken und kopf nach hinten legen hilft nix

Kommentar von Lexi77 ,

Bloß nicht den Kopf in den Nacken! Besser ist es, sich über das Waschbecken zu beugen und das Blut abfließen zu lassen. Wenn du den Kopf in den Nacken legst, kann das Blut den Rachen runterlaufen und zu Übelkeit und Erbrechen führen. 

Ein so langes Nasenbluten ist übrigens eine Indikation, sofort einen Arzt aufzusuchen! 

Lies mal dies: 

Erstmaßnahmen bei Nasenbluten


- sich nach vorne beugen


- Blut ungehindert abfließen lassen
- kühles Handtuch oder Kühlkompresse in den Nacken legen
- Blut auffangen, um Blutmenge bestimmen zu können
- Kopf NICHT in den Nacken legen
- wenn kein Stopp nach 20 Minuten bei Kindern bzw. 30 Minuten bei Erwachsenen zum Arzt gehen
(https://www.dr-gumpert.de/html/nasenbluten\_was\_tun.html)
Kommentar von Eragonsfeder ,

Die Seite ist interessant aber das Ergebnis eher weniger. Ich habe zu niedrigen Blutdruck und nicht zu hohen. Hab mir jetzt Stöpsel reingepackt und über so nen langen Zeitraum hatte ich es auch noch nicht. Hinzu kommt das mir jetzt noch Schwindlig, kalt und ubel ist . leg mich lieber hin wieder

Kommentar von Lexi77 ,

Auch wenn ich mich wiederhole: du gehörst zum Arzt! Und zwar nicht erst Mitte September, sondern allerspätestens morgen. Falls das Nasenbluten noch nicht aufgehört hat, schnellstmöglich! 

Dass dir schwindelig und kalt ist, kann am Blutverlust liegen. Übelkeit kann wie gesagt davon kommen, wenn man bei Nasenbluten den Kopf in den Nacken legt.

Bitte zögere nicht, wenn es dir weiterhin schlecht geht , noch heute den ärztlichen Notdienst (Tel. 116 117) anzurufen oder dich ins Krankenhaus fahren zu lassen! 

Kommentar von Eragonsfeder ,

Wieder wach und Nasenbluten hat gottseidank nun aufgehört, rest ist noch wie vorher. Klar müsst ich mich mal schecken lassen, aber ich kann und werde meine Kinder nicht allein lassen - soweit kommt es noch! Dachte ich bekomm hier vielleicht nen Rat was ich ohne diese sog. Weißkittel vlt. machen kann, damit es besser wird.

Aber trotzdem nochmal vielen Dank und ich werde mich wieder hinlegen und weiterschlafen.

Kommentar von Lexi77 ,

Nun, wer keine Hilfe annehmen will, dem ist nicht zu helfen. Niemand sagt, dass du deine Kinder alleine lassen sollst, zum Arzt zu gehen bedeutet ja nicht gleichzeitig stationär aufgenommen zu werden. 

Aber das musst du natürlich selber wissen. 

Kommentar von Eragonsfeder ,

Das ist sicherlich richtig. Ich habe bei mehreren Praxen hier angerufen und der früheste Termin ist nun halt erst im September. Wenn ich wie du es mir geraten hast den Notdienst angerufen hätte, was meinst was die gemacht hätten? Entweder nix oder mich mitgenommen und was ist dann mit meinen Kindern?

Antwort
von Eragonsfeder, 23

Hallo Lexi,

danke für die schnelle Antwort. Belastend ist es, da es meinen Alltag ziemlich beeinträchtigt.

Nun ist halt so, dass ich eine Phobie vor Ärzten habe und es so versuchen möchte das es wieder besser wird. Darum war ja meine Frage auch was dagegen hilft bzw. helfen kann. Mit der Homöopathie komm ich leider nicht weiter, es schlägt nix an.

Da ich alleinerziehend von 2 Kindern bin, muss ich funktionieren und kann mir Auszeiten bzw. "Frei" in dem Sinne nicht leisten.

Bitte helft mir und sagt, was ich noch dagegen tun kann.


PS: Einen Hausarzt in dem Sinne hab ich auch nicht, da ich diese Richtung von Menschen meide. Mein letzter Arztbesuch war vor 9 Jahren als meine Kleine zur Welt kam.


Kommentar von Lexi77 ,

Hallo nochmal!

Auch wenn man eine "Arztphobie" hat, dann muss man sich manchmal trotzdem überwinden und einen aufsuchen. Eben genau dann, wenn es einem nicht gut geht, und wenn man Symptome hat, die man nicht genau zuordnen kann. 

Ich kann nur nochmal wiederholen (auch wenn du das nicht lesen willst und dich dagegen sträubst): so lange man nicht weiß, was die Ursache für deine Beschwerden ist, kann man dir auch keine "Therapieempfehlung" geben! Schon gar nicht übers Internet.

Was würde es dir helfen, wenn z.B. jemand sagt, Dauermüdigkeit und Abgeschlagenheit kann von einem Eisenmangel kommen, nimm mal Eisentabletten dagegen ein, du aber gar keinen Eisenmangel hast, sondern etwas anderes für deine Müdigkeit ursächlich ist. Das kann dann u.U. nicht nur nicht helfen, sondern im Gegenteil sogar schaden.

Da ich alleinerziehend von 2 Kindern bin, muss ich funktionieren und kann mir Auszeiten bzw. "Frei" in dem Sinne nicht leisten.

Wenn man krank ist, ist man krank. Was bringt es dir, wenn du dich jetzt weiter durchschleppst und deine ganzen Symptome nur noch schlimmer werden. Dann bist du auch nicht mehr "leistungsfähig". Oder was, wenn du eine Krankheit verschleppst, weil du nicht zum Arzt gehst. Dann kann es u.U. viel länger dauern, bis du wieder fit bist, obwohl es jetzt vielleicht nur eine Kleinigkeit wäre. 

Wenn dein Kind (zumindest das Ältere) schon in der Pubertät ist, kann es - denke ich - auch mal einige Aufgaben im Haushalt übernehmen um dich zu entlasten. 

Dein Körper signalisiert dir, dass irgendwas nicht in Ordnung ist. Dem solltest du nachgehen, bevor es irgendwann zu spät ist!

Du solltest dir, meiner Meinung nach, trotz deiner Bedenken und deines Vermeidungsverhaltens einen Arzt deines Vertrauens suchen. Glaube mir, es gibt da auch ganz Nette. Da spreche ich aus Erfahrung.

Ohne zu wissen, was du hast und was deine Beschwerden auslöst, wirst du sicher keine positiven Ergebnisse erreichen.

Alles Gute!

P.S.: Rückmeldungen auf eine gegebene Antwort sollte man am besten immer über die Kommentarfunktion geben.

Kommentar von Eragonsfeder ,

Danke für den Hinweis mit dem Kommentar, werde ich nun auch berücksichtigen. 

Habe nun auf Anraten deinerseits bei mehreren Praxen angerufen und den Mitarbeitern dort es geschildert, bekomme vor September keinen Termin. Habe nun für den 16.09. einen Termin.

Auch wenn ich gehofft hatte, das lt. ein wenig Eisen oder Magnesium helfen könnt. Naja nun abwarten und weiter durchhalten

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