Frage von sk2905, 1

Was haltet ihr davon? Ich finds komisch

Also heute morgen hatte ich einen Termin in der Psychiatrischen Institutsambulanz. Der Psychiater (der auch Internist ist) und ich kannten uns flüchtig aus einen stationären ah. Er fragte mich ob ich mit meinen 24 Jahren bereits eine Berufsausbildung habe. Dies verneinte ich und erzählte dass ich mich derzeit auf eine für im Sommer beginnende Ausbildung bewerbe. Komischerweise meinte er dass ich es doch lieber lassen soll und mich jetzt nur auf meine Angst konzentrieren soll. Aber was bitte mache ich wenn ich im Sommer stabil bin??

Weiter sah er dass ich seit knapp 6 Jahren Citalopram 20mg nehme. Er erzählte mir dass er jetzt erst mal im Urlaub sei und ich den nächsten Termin erst am 5.5. habe. Soweit so gut. ABER: Er stellte mich vor die Wahl. Ich solle mir bis zum nächsten Termin überlegen ob ich das Citalopram absetzen möchte und dafür ein anderes Medikament nehme, welches ich dann beim nächsten Termin sofort nehmen soll. Angeblich habe er bis zu 50 Angstpatienten dieses Medikament verschrieben und ALLE seien nun Angstfrei bzw. entspannter etc. .. Am Schluss des Gespräches fragte er mich ob ich noch Fragen hätte. Natürlich fragte ich was es denn für ein Medi sei was er mir geben möchte, doch den Namen wollte er mir nicht verraten. Auch nicht ob es ein Antidepressiva oder sonst was ist. Ist das nicht komisch?

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Antwort
von elliellen, 1

Hallo!

Unmögliches Verhalten des Psychotherapeuten. Er scheint wirklich nicht viel für seine Patienten übrig zu haben.

Jemandem ein Medikament zu geben und auf die Frage bezüglich des Namens und der Art keine Antwort geben zu wollen, halte ich für unseriös und zu ihm würde ich an deiner Stelle nicht mehr gehen.

Seltsam ist auch, dass er sagt, dass du dich lieber auf deine Angst konzentrieren sollst, statt dich auf deine baldige Ausbildung vorzubereiten?!?

Ich rate dir, zu einem wirklich guten, am besten ganzheitlich behandelnden Therapeuten zu wechseln, häufig schaffen sie das auch ohne Medikamente, z.B. mit speziellen Entspannungstechniken, Kursen u.s.w.

Alles Gute und viel Freude und Erfolg für deine Ausbildung!

Antwort
von Ostsee31, 1

Kannst du das voraussagen das du im Sommer stabil bist? Ich halte den Ratschlag vom Psychiater für keinen schlechten weil du dich ansonsten unter Druck setzt um schnell gesund zu werden um dann die Ausbildung anzutreten. Geht das nach hinten los und die Ängste verschlechtern sich wieder, was dann? Dann steckst du in einer Ausbildung und es geht dir nervlich schlecht, auch keine gute Aussicht. Das er dir den Namen des Medikamentes nicht gesagt hat liest sich so wie du es beschreibst etwas komisch aber man weiß auch nicht was dahinter steckt du hättest ja auch gezielt nachfragen können. Keiner von uns war bei diesem Gespräch anwesend um diese Situation jetzt beurteilen zu können. Wenn du mit dem Citalopram gut zurecht kommst ist es deine Sache ob du ein neues Medikament ausprobieren möchtest oder nicht. Ich persönlich halte von Psychopharmaka überhaupt nichts (außer es ist wirklich unausweichlich). Ein guter Therapeut könnte langfristig wirkungsvoller sein aber das liegt in deinem Ermessen.

Kommentar von pferdezahn ,

Es gibt auch genuegend Mediziner (ebenfalls Psychiater), die von Vertretern der Pharmalobby besucht werden, um bestimmte Medikamente an Patienten zu verschreiben. Als Gegenleistung erhalten die Aerzte Geschenke und werden auch dafuer bezahlt.

Kommentar von Ostsee31 ,

das stimmt wohl....

Antwort
von francis1505, 1

Ein halbes gutes Haar möchte ich an diesem Arzt schon lassen. Wahrscheinlich denkt er, dass das Citalopram bei dir nur zu einer gewissen Stabilität führt, aber an sich nicht so wirklich hilfreich ist. Deswegen möchte er etwas anderes ausprobieren, mit dem er bereits gute Erfolge erzielen konnte.

Da du als Patient das Recht hast genau zu erfahren, was er dir verordnet und welche Begleiterscheinungen auftreten können, finde ich es auch eher seltsam, dass du trotz Nachfrage keine Antwort erhalten hast.

Ob du nun nochmal hingehst oder dir noch jemand anderen anschaust, bleibt jedoch dir überlassen. Solltest du trotz allem ein gutes Gefühl gehabt haben, wäre ein zweiter Termin vielleicht noch eine Option. Ansonsten nicht aufgeben und weiter Ausschau halten.

Antwort
von Lisssel, 1

Hey

Geht mir ähnlich. So kompetent manche Psychiater auch sind, umso inkompetenter sind andere. Ich habe mich letztens in einer klinik vorgestellt und habe bereits eine Ausbildung, die im Sommer beginnt. Da hieß es zu mir:" Unter Zeitdruck lassen sich solche Probleme nicht lösen."

Haha die können gut reden. Ich werde auch nicht emin Leben für die Krankheit opfern und mein Leben lang damit verbringen nur meiner Gesundheit Aufmerksamkeit zu schenken.

Als Tip... Ich habe mich woanders vorgestellt. Der andere Psychiater und zugehörige Therapeut begrüßten meinen Lebenswillen und meine Ziele.

Nur ist die Frage immer, ob eine Klinik wirklich zum Ziel führt,

Kann auch keine Zukunft sichern. Deine Zukunft musst du dir selbst erarbeiten ;)

Früher oder später gerätst du auch mit deinen Ängsten wieder in Berührung. Damit musst du lernen zu leben und Therapie kann man am Besten im Leben selbst durchführen.

Zu der Sache mit den Medikamenten. Ich denke, er wollte dir den Namen nicht verraten, dass du dir a9 nicht einen Kopf über sämtliche Nebenwirkungen machst, weil du es zuvor vlt googlest (hätte auf mich zutreffen können) oder b) dass du es dir vlt nicht auf andere Art und Weise besorgst.

Ich will leben. Und das werde ich auch =)

Hattest du mal Verhaltenstherapie? Hat sie dir was gebracht? Ich bin noch ziemlich am Anfang diesbezüglich und würde mcih pber Nachricht oder Kommentar freuen

Liebe Grüße

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