Frage von liane,

Warum zittern wir beim frieren

Wisst ihr, wieso unser Körper auf starkes frieren eigentlich mit Zittern reagiert?

Das muss doch eine bestimmte Bewandnis haben.

Antwort von Lexi77,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hallo! Gute Frage. Folgendes habe ich dazu gefunden:

Egal ob Eiszeit oder Hitzewelle: Unser Körper ist täglich damit beschäftigt, seine Temperatur von 36,5 Grad zu halten.

Kommt die nämlich nur ansatzweise ins Schwanken, geht es uns schlecht. Schon bei einem Temperaturanstieg auf 37,5 Grad fühlen wir uns fiebrig und matt, bei einem Temperaturabfall auf 35,5 Grad fangen wir an zu bibbern.

Doch warum wird uns eigentlich kalt und was bringt das Gezitter überhaupt?

Warum friert der Mensch?

Normalerweise hat der Körper eine konstante Temperatur. Die inneren Organe und das Gehirn müssen bei knapp 37 Grad liegen, damit sie einwandfrei funktionieren. Der Körper gibt ständig Wärme über die Haut an die Umgebung ab. Sobald man zu viel Wärme verliert, fängt die Körpertemperatur an zu schwanken. Man friert. Ein Warnsignal des Körpers vor Unterkühlung.

Warum zittern wir beim Frieren?

Bei Kälte versucht der Körper schnell, einen Temperaturverlust zu verhindern. So ziehen sich etwa die Blutgefäße in der Hautoberfläche zusammen. Dadurch fließt weniger warmes Blut durch die äußeren Hautschichten. Das merkt man dann besonders an Händen und Füßen. Um zusätzlich Wärme zu produzieren, aktiviert der Körper die Muskeln – man zittert.

Viele Grüße!

Kommentar von Lexi77,

Und hier das ganze auch mal kindgerecht erklärt:
Warum zittern wir bei Kälte?

Draußen ist es eisig kalt. Wir ziehen uns also warm an: Unterhemd, Strumpfhose, einen flauschigen Pullover, Hose, Schal, Mütze, eine dicke Winterjacke, gefütterte Stiefel und zuletzt Handschuhe.

Und wagen uns hinaus in den Schnee. Plötzlich fangen wir an zu frieren und zu zittern, und klappern mit den Zähnen, was das Zeug hält. Dieses Phänomen ist wohl jedem bekannt. Und nun erfährst du, woran das liegt, dass du bei Kälte zitterst. Der Körper versucht stets, eine Körpertemperatur von 37 Grad Celsius zu halten. Wenn die Temperatur höher ist, haben wir Fieber, sinkt sie, leiden wir an Unterkühlung. Unser Köper wehrt sich dagegen und setzt eine Art Schutzmechanismus in Gang: das Zittern. Du kannst dir das so vorstellen, dass das Zittern deine körpereigene Heizung ist, die sofort anspringt, um dich zu wärmen. Die vielen Muskeln in deinem Körper ziehen sich dabei krampfartig und schnell zusammen und lassen dann wieder los. Diese schnelle Abfolge von Anspannung und Entspannung nennt man Kontraktion. Die Bewegung der Muskeln erzeugt dabei Wärme. Am besten ist es, wenn du dich bei Kälte bewegst, denn dabei müssen die Muskeln arbeiten, und dir wird warm.

Sicherlich kennst du es auch, wenn dir vor Kälte im wahrsten Sinne des Wortes "die Haare zu Berge" stehen. Die Rede ist von der Gänsehaut. Die heißt so, weil wir dann wie eine gerupfte Gans aussehen. Diese entsteht, wenn sich die vielen kleinen Muskeln in der Haut, die die feinen Körperhaare festhalten, unwillkürlich zusammen ziehen. Durch diesen Reflex stellen sich die Haare auf und dienen uns als Luftpolster, wodurch die Wärme dicht am Körper bleibt. Bei Tieren klappt das besser, weil sie ein dickes Fell haben.

http://www.abendblatt.de/region/stormarn/article1717191/Warum-zittern-wir-bei-Ka...

Antwort von baumbart,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Der Körper reagiert auf Frieren mit Zittern als quasi erzwungene Muskelbewegung mit dem Ziel dadurch den Körper zu erwärmen.

Kommentar von beamer05,

so isses.

Sind Sie zufrieden mit Ihrem Besuch auf gutefrage.net?

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Wenn Sie möchten, können Sie uns hier noch Ihre Begründung hinterlassen:

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Bis zum nächsten Mal ...

Keine passende Antwort gefunden?

Verwandte Fragen

Verwandte Tipps

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten