Frage von finnbach, 3

Warum trotzdem so Müde?

Hallo an alle,

ich schlafe meine 7-8 Stunden und bin trotzdem Müde. Ich mache fast jeden Tag Yoga und gehe einmal am Tag Spazieren. Esse tägliche ausgewogene Vegetarische Kost und Trinke täglich 1-2 Liter Tee oder Wasser. Aber ich fühle mich so müde, vorallem mein Körper, mein Kopf ist total Fit (also meine Gedanken). Fühle mich Körperlich so schlapp und habe auch leichte Kopf- und Genickschmerzen. Habe ich irgend einen Mangel wie z.B. Eisenmangen oder einen anderen Mangel. Oder ist es meine Psyche die mich so müde macht (Psychosomatisch)

Hab Ihr damit Erfahrungen oder Tipps?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Sukadev, 3

Zunächst solltest du abklären, ob körperlich etwas vorliegt: Vitamin B12, Eisen, Schilddrüsenhormone, Zuckerspiegel, Blutdruck.

Wenn körperlich alles ok ist, dann sprich doch mal mit deinem/deiner Yogalehrer/in. Es gibt eine Menge, was du ausprobieren kannst. Eventuell andere Pranayamas, eventuell andere Asanas. Eventuell eine Tiefenentspannung in der MIttagspause, eventuell weniger schlafen, d.h. nachdem du aufgewacht bist, dich nicht nochmals hinlegen. Alles Gute!

Kommentar von finnbach ,

Vielen Dank Sukadev

Antwort
von bethmannchen, 1

Du schreibst nicht, wie lange das schon so geht. Wenn es jetzt im Sommer anfing, dann kann es ganz simpel ein unausgewogener Mineralhaushalt sein. Im Sommer schwitzen wir mehr und verlieren mehr Mineralien.

Am ehesten haben wir einen Mangel an Kalium, und das macht müde, träge, antriebslos. Hier ein gutes Rezept aus Kalifornien, das dem Körper ganz schnell und einfach Kalium zuführt:

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/leckerer-und-gesunder-sommerdrink

Dann kann das auch psychisch bedingt sein. Muss man es am Arbeitsplatz oder wo sonst eben, immer mit Leuten aushalten, die man irgendwie "nicht verknusen" kann, dann schaltet sich eine unterbewusste Abwehr gegen die Person(en), den Ort, das "dort sein müssen", das "dort hin gehen", und zuletzt schon das Aufstehen ein...

Es ist gut möglich, dass dies bei dir vorliegt. An einer anderen Stelle schreibst du, dass du dich nach dem Aufwachen gerne noch einmal umdrehst... der Akt "Zur Arbeit gehen" fängt ja mit dem Aufstehen an. Genau so ging es mir nämlich auch schon öfters.

Wir sortieren unsere Mitmenschen ganz unbewusst in "Schubladen" ein; das tut auch der aufgeschlossenste und unvoreingenommenste Mensch. Dadurch "kennen" wir unsere Pappenheimer, wissen, "mit wem gut Kirschen essen ist", und mit wem wir "nicht gut können", welche Interessen wir mit anderen teilen, welche Punkte wir besser nicht ansprechen, eben wie die Leute um uns herum so ticken...

Der Mensch ist auch ein Gewohnheitstier. Daher neigen wir in puncto Routinen auch zu einem gewissen Phlegmatismus. Wir vernachlässigen daher leicht einmal die "Aufräumarbeit" in diesen Schubladen. Die Leute ticken vielleicht schon ganz anders, als man immer so dachte. Dieses Aufräumen kann schon die Abhilfe sein. Dazu muss man auch an sich selbst arbeiten und sich selbst den anderen öffnen. Mir hat es bisher immer hervorragend geholfen.

Dazu habe ich ganz bewusst angefangen, jede Person in meinem Umfeld zunächst neutral zu betrachten, mein bisheriges Bild von der Person ganz und gar außer Acht gelassen. Dadurch, dass ich meine Vorurteile radikal beiseite schob, konnte ich Personen "neu" kennenlernen und hier und da eben doch eine sympatische Seite entdecken, doch ein gemeinsames Thema finden... Personen, von denen ich immer dachte, "der/die mag mich nicht", "mit der/dem kann ich gar nicht", war ich einfach nur einmal "auf dem falschen Fuß begegnet", und dann waren sie eben doch ganz nett, und kamen gleich in eine andere "Schublade" .

Es braucht natürlich eine gewisse Überwindung. Nachdem ich so nach und nach meine Resentiments gegenüber einigen Personen in meinem Umfeld abgebaut und sie in meinen "Schubladen" umsortiert hatte, fühlte ich mich immer wohler am Arbeitsplatz. So nach 2 Wochen waren die Müdigkeit und die Lustlosigkeit wie weggeblasen und ich ging wieder gerne hin.

Unwohl fühlen kann man sich auch, wenn man bei bestimmten Aufgaben immer wieder unsicher ist. Dann hat man irgend einen Aspekt daran nicht begriffen. Das ist immer dann der Fall, wenn man bei bestimmten Aufgaben "ins Schwimmen kommt", nicht recht weiß, ob man das jetzt so richtig macht, oder falsch davor ist...

Hat man das häufiger, dann entwickelt man eine Aversion gegen zuerst diese Teilbereiche und zuletzt gegen alles. Da hilft einem alles nichts, man muss seine Fragen dazu klären, jemand fragen, der sich damit auskennt, sich ein Buch kaufen und das durchackern, oder was immer nötig ist, um diese Schwachstelle auszumerzen. Wenn man nämlich ganz genau weiß, warum man etwas so und nicht anders macht, fühlt man sich auch gut darüber. Dann macht die Arbeit auch wieder Spaß.

Dann kann es auch noch daran liegen, dass das Umfeld einen "herunterzieht". Es muss nicht gleich ganz offensichtliches Mobbing sein, es muss sich auch gar nicht gegen einen selbst richten, aber die Atmosphäre in einer Gruppe kann dennoch erdrückend sein. Wird z.B. gern "abgelästert", oder hinter dem Rücken anderer über sie "gelabert", dann ist das sehr verunsichernd.

Allein schon das Gefühl "wer weiß, was man über mich labert" - "manchmal sind die Sticheleien schon hart an der Grenze" - "auf der/dem wird aber auch immer herumgepickt"... Das ist ein ganz, ganz ungesundes "Gruppenklima", auch wenn man gar nicht selbst das Opfer ist. Die Verunsicherung muss einem noch nicht einmal bewusst sein, sie wirkt aber dennoch kontraproduktiv.

Wenn man das entdeckt, muss man sich daran machen, das zu seiner Baustelle zu machen. Irgendwie muss man dann den anderen der Gruppe klar machen, dass der Mensch für die Hackordnung der Hühner doch eigentlich zu intelligent ist. Vielleicht muss man sich manchmal auf die Hinterbeine stellen, riskieren ausgebuht zu werden, aber nichts zu unternehmen wäre feige. Und feige zu kneifen bekommt unser Psyche auch nicht gut.

So, such dir was aus.

Antwort
von dinska, 1

Ich würde mal zum Hausarzt gehen und es ansprechen, irgendwas im Körper funktioniert nich richtig. Es können Mineralien oder auch Sauerstoff fehlen. Beobachte mal deine Atmung, vielleicht ist die zu flach oder deine Haltung ist nicht optimal. Versuche mal das Ausschlussprinzip. Hast du schon mal ein Essigbad versucht? www.gesundheitsfrage.net/tipp/essigbad. Auch progressive Muskelentspannung ist gut geeignet dem Körper und den Muskeln mehr Sauerstoff zuzuführen.

Kommentar von finnbach ,

Danke, probiere ich mal aus.

Antwort
von Mahut, 1

Vielleicht hast du einen Eisenmangel oder Vitamin 12 Mangel, da du dich ja Vegetarisch ernährst, kann es schon sein,

Da ich auch kaum Fleisch esse, nur alle paar Monate mal, nehme ich Vitamin B-Komplex von Ratiopharm, Das baut auch die Immunabwehr auf und stärkt die Nerven, Vielleicht schläfst du auch eine Stunde zu viel, denn auch durch zu langes schlafen am Stück kann man müde sein.

Gehe viel draußen an der frischen Luft viel spazieren und Atme tief und gleichmäßig durch, damit du genug Sauerstoff in die Lungen bekommst, davon wird man auch wach.

Kommentar von finnbach ,

B12 ist okay aber Eisen könnte es sein.

1 Stunde zu viel schlafen, ja das könnte es auch sein, weil meist wache ich schon früher auf und schlafe nochmal. Werde ich mal probieren.

Antwort
von LisbedKrueger, 1

Manchmal haben Müdigkeit und Schlappheit ganz einfach auch psychische Ursachen. Ich weiss, das ist manchmal auch so eine hopplahopp Antwort. Aber ich meine es ernst. Es könnte sein, dass dir irgendwas in deinem Leben zuviel wird, es muss ja noch nicht einmal die Arbeit sein, es kann auch beziehungsmäßig im Argen liegen. Und dann reagierst du vielleicht mit Erschöpfung (mir wird das alles zuviel). Wenn also körperlich nichts zu finden ist, solltest du auch mal in diese Richtung forschen. Alles Gute.

Kommentar von finnbach ,

Danke für den Beitrag, glaube langsam auch, dass es damit was zu tun haben kann, aber wie finde ich da was, was es bei mir sein könnte. Erzähl mir was aus deinen Erfahrungen !!!

Antwort
von Amsel1, 1

Lass mal dein Blut untersuchen ,vielleicht hast du Eisenmangel.

Kommentar von finnbach ,

Lass ich mal checken.

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