Warum hebt sich die Stimmung am Abend bei Depressionen
Im Moment befinde ich mich in einem zielmlichen Stimmungstief, wenn nicht gar einer Depression. Ich habe in der nächsten Woche einen Termin beim Psychologen. Was mir sehr auffällt ist, dass es mir am Morgen deutlich schlechter geht als zum Abend hin. Abends merke ich einen deutlichen Anstieg der Stimmung und ich werde auch ruhiger. Ist das eigentlich ein typisches Phänomen einer Depresion, warum ist das so?
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Hallo sharyda,
das liegt wohl daran, dass depressive Menschen u.a. ein gestörtes Tagesrythmusgefühl haben. Außerdem leiden sehr viel Patienten unter Schlafstörungen. Das führt dann oft zu diesen Empfindungen. Es gibt aber verschiedene Formen von Depressionen, deshalb trifft das gestörte Tages-Nachtgefühl nicht auf alle Patienten zu. Aber man kann schon sagen, dass das ein typisches Phänomen ist. LG
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Antwort von Medizinfrau 01.04.20122 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Depressive Menschen schlafen oft erst spät ein und sind in der Früh entsprechend müde, sodass man oft vom Morgenmuffel spricht. Nicht jede Depression muss sich jedoch zwangsläufig so äußern. Es ist auch deshalb so weil depressive Menschen sich oft mit dem Tagwerk überfordert fühlen und am Abend rückt die Entspannung näher und man kann sich fallen lassen.
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1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Liebe sharyda,
für eine Depression ist das "Morgentief" vollkommen normal, das haben Sie richtig beobachtet. Warum das so ist, kann ich Ihnen gar nicht sagen.
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Es ist typisch für eine Depression, dass man sich am morgen tendentiell schlechter fühlt als am Abend.
Woran das liegt, kann ich dir leider nicht erklären, ich könnte mir aber vorstellen, dass es etwas damit zu tun hat, dass viele Hormone in einem sogenannten zirkadianen Rythmus ausgeschüttet werden. Das heisst, je nach Tageszeit hat man einen unterschiedlich hohen oder niedrigen Spiegel von bestimmten Hormonen.