Frage von LittleMistery, 378

War schonmal jemand von euch in einer Psychiatrie? (Aschendorf)

Würde mich über persönlich (Erfahrungs-)Berichte freuen.

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von doktorhans, 378

52 Bewertungen des Marienkrankenhaus Papenburg - Aschendorf GmbH unter

http://www.klinikbewertungen.de/klinik-forum/erfahrung-mit-marienhospital-papenb...

Kommentar von LittleMistery ,

Heftig.. Ich bin geschockt, muss ich ehrlich zugeben..

Sind ja zwar nur zwei von der KJP, aber was da stand... :/ :(

Antwort
von xPusteblume, 351

Ja, ich war schon 2 mal in einer Psychiatrie. Natürlich in einer Jugendpsychiatrie. Mir hat dass nicht wirklich geholfen, aber vielen anderen schon. Es war toll dort, viele Menschen, die dich und deine Probleme verstanden haben (:

Antwort
von Lisssel, 279

Hey

Zunächst möchte ich dich bitten, die Internet bewerbungen auf keinen Fall Ernst zu nehmen! Die zufriedenen und halbwegs klaren Menschen kommen oft nicht auf die Idee der Internetbewertung und daher stehen oft verdammt komische Geschichten drin. Wie zb dass einer durch seine Krankenkarte verfolgt wird von Ärzten und daher nicht mehr in Deutschland zum Arzt kann.

Sicher gibt es einzelne Menschen, die Psychiatrie falsch verstehen aber ich glaube dass der Großteil der Pdychiatrien wirklich helfen möchte.

Ich war bereits auf der Geschlossenen. Ich durfte da ich klar bei Verstand war mein Handy bzw Smartphone behalten. Du darfst aber unter keinen normalen Umständen Polizei oder Feuerwehr sowie RTW alarmieren. Ansonsten ist es eben weg. Alle gefährlichen Gegenstände (Gürtel, Rasierer, Ladekabel, Deo) musste ich abgeben, konnte ich aber bei Gebrauch holen lassen.

Ich hatte fast den kompletten Tag Ergotherapie, Bewegungstherapie oder eben Gespräche.

Die ersten Nächte musste ich unter Beobachtung in einem Überwachungszimmer mit sechs weiteren Frauen schlafen.

Ich hatte nach kurzer Zeit Ausgang trotz zweier suizidversuche. Ich bin auch nicht rechtzeitig zurück gekommen weil ich nicht wusste, dass der Ausgang begrenzt ist auf Stunden. Aber dem Pflegepersonal war das egal. Sie haben mich immer raus gelassen, wenn ich raus wollte. :PP

Die haben mir dort eben echt vertraut.

Der Speisesaal ist eben nur zu den Mahlzeiten und unter Beobachtung offen.

Die Besuchszeiten sind begrenzt.

Ich habe auch Fixierungen mitbekommen. (Nicht gesehen!! Aber mit Menschen geredet, die fixiert wurden).

Ja wer versucht sich in der Psychiatrie aufzuhängen, der braucht sich da rüber nicht wundern.

Die Betreuer waren wirklich sehr nett und dort wurde mir auch echt geholfen.

Auf der offenen Station hast du eben mehr Freiheiten (und mehr Verantwortung).

Du kannst egl den ganzen Tag raus (es sei denn es sind Therapien oder es gibt essen).

In der Regel darfst du dort sowie manchmal auch auf der Geschlossenen manchmal auch das zweite und die weiteren wes einmal über nacht heim.

Es sind eben spezialisiertere Stationen.

Ich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht auser dass mir unterstellt wurde ich würde alles spielen.

Das lag wohl daran dass ich fast schon hypochondrische Wahnvorstellungen hatte und das auf jeden Fall vertuschen wollte.

Bis heute weiß also niemand was so richtig los ist.

Egl habe ich ne Angststörung und hypochondrie aber meine jetzige diagnose lautet borderline mit depressionen..

Ich habe mehrfach widersprochen aber so lange ich nicht bereit bin die volle wahrheit zu sagen, muss ich wohl mit den fehldiagnosen leben.

Mir persönlich hat so dumm wie s klingt die geschlossene viel viel besser geholfen. Dad lag aber sicher an dem guten arzt und dem netten personal.

Außerdem konnte ich dort über mein leben nachdenken und mich nicht noch um andere probleme mit kümmern (wie es eben oft auf offenen stationen ist).

Kümmer dich dort nur um dich selbst. Ich meine klar sollste anderen auch einen gefallen tun und dich einbringen aber geh wegen dir dahin!

Ich hatte nach dem Aufenthalt noch zu zwei ehemaligen Patienten kontakt.

Eine kam nach drei tagen zu hause mit rtw wieder weil sie glasscherben schkuckte (was sie offenbar regelmäßig tut)..da wars over.

Eine war noch dreister. Die hat mir ihre tat per sms angekündigt und mein wissen darüber dass bestimmte medis nicht zum tod führen ausgenuzzt. Nat hat sie die genommen von denen ich ihr ja bereits schrieb, dass sie davon auf gar keinen fall sterben wird. Ein reiner Aufmerksamkeitsakt! Denn das war mind. Das 10 te mal.

Liebe Grüße. Seit ich aus der klinik gekommen bin geht es mir viel besser. Mache jezzt auch eine ambulante Therapie und muss es jetzt nur noch schaffen auszupacken.

Antwort
von gerdavh, 287

Hallo, in dem Link von @doktorhans kann man ausreichend Bewertungen lesen. Das wäre der letzte Ort, wo ich hingehen würde, wenn ich psychische Probleme hätte. Wie @littlemystery schreibst, dass ist schockierend. lg Gerda

Kommentar von rulamann ,

Hallo gerdavh,

Wie @littlemystery schreibst, dass ist schockierend.

Sie hat auch die Frage gestellt;-)))

Schönen 1. Mai noch!!!!

Kommentar von gerdavh ,

Habe ich später auch bemerkt. Auch Dir einen schönen 1. Mai. lg Gerda

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