Frage von taytay13, 56

Wann wirkt Paracetamol?

Guten Abend, ich habe jetzt seit einem geraumen Zeit verhaeuft schmerzen in den Gelenken ( Beine, Zehen, Finger, Schulter, Huefte bzw. Leiste, Armen und auch Kopfschmerzen ). Ich hatte bisher Ibuprofen ( 800 mg ) , Aspirin und Diclofenac genommen wobei erstere keine Wirkung zeigen und bei Diclofenac, starke Magenschmerzen kommen.

Jetzt war ich am Montag beim Arzt und dieser hat mir Paracetamol verschrieben, dieses jedoch wirkt nicht, bei gebrauchsmaessiger Anwendung.

Kann es sein, dass es bei der Wirkung dauert oder wirkt der Wirkstoff nicht?

Kennt vielleicht jemand aehnliche Symptome und hat ein Mittel gefunden?

Die Schmerzen schraenken mich doch sehr beim Schlafen ein und machen auch das gehen zu einer Qual.

Mit Freundlichen Gruessen taytay13

Antwort
von Hooks, 29

Bei mir wirkt nur Aspirin gegen die Schmerzen. Durch die Blutverdünnung wird die (Schmerz-) Substanz P ausgeschwemmt. recherchiere mal, das ist interessant. Meide Aspartam, Glutamat und Cyclamat (Fertigprodukte, vor allem Chips und Suppen!) Verbirgt sich leider auch unter Hefeextrakt und Würze.

Habe immer ASS genommen, 1000 mg auf einem EL aufgelöst, nüchtern und dann noch 30 min bis zum Essen warten, mindestens ein Glas Wasser hinterher. Sonst bekomme ich Magenschmerzen.

Allerdings habe ich festgestellt, daß ein großer Teil meiner Schmerzen Vitamin-D-Mangel-bedingt waren. Und der Rest ging mit Lebertran weg, vermutlich die Omega-3-Fettsäuren gegen Entzündung.

Ich nehme jetzt immer sonntags 50.000 IE D3, dazu 1 Kapsel Super K (K1 und K2), morgens zum Frühstück 1 EL gekühlten Lebertran, danach noch was essen.

Wichtig ist auch Magnesium, das wirkt schmerzstillend. 10 mg pro kg Körpergewicht.

Manchmal habe ich immer noch Schmerzen, die von ungewohnten Arbeiten oder Haltungen kommen. Da hilft dann wiederum ASS, meist ein paar Tage morgens (immer nüchtern!) genommen.

Jetzt habe ich noch etwas neues entdeckt vor ienigen Tagen:

Wasser trinken! Aus der Leitung oder von der Quelle.

http://www.buecher.de/shop/wasser/wasser-die-gesunde-loesung/batmanghelidj-farid...

Wasser trinken macht gesund
Wasser besitzt Heilkräfte, die wir
gewöhnlich unterschätzen. Ausführlich erläutert der Autor die
medizinische Wirkung von Wassertrinken auf den Körper, zum Beispiel bei
Verdauungsbeschwerden, Rheuma, Herzbeschwerden, Kopfweh, hohem
Blutdruck, erhöhten Cholesterinwerten, Asthma, Übergewicht, Allergien...
Diese
fachkundige Darstellung verbindet der Autor mit der Aufforderung an die
Leser, die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen und
die Hinweise des Körpers selbst verstehen zu lernen. "Wasser - die
gesunde Lösung" ist ein überzeugendes Buch, das umlernen hilft: Durst ist nicht ein Gefühl, sondern ein Symptom. Und oft reicht einfach Wassertrinken zum Gesundsein.


Imer 30 min vor dme Essen und 2.5 Std danach einen Virtelliter trinken, morgens und abends auch. Bei Genuß von Kaffee und Tee mußt Du dieselbe Menge an Wasser abziehen, um auf null zu kommen - also einiges extra trinken.

Immer wieder ein bißchen gutes Salz dazu.

Antwort
von Manuel1904, 31

Ich nehme seit Jahren nur noch Paracetamol als Schmerzmittel, wenn ich es mal brauche (kommt allerdings nicht oft vor). Asperin usw. haben bei mir immer Übelkeit ausgelöst, aber Paracetamol vertrage ich sehr gut.

Paracetamol ist, so habe ich das Gefühl, schwächer als die anderen. Es braucht wirklich ein wenig länger, bis es wirkt. Die Dauer, bis die Wirkung eintritt, ist natürlich auch von Körper zu Körper unterschiedlich. Wenn man groß und schwer ist, braucht man auch etwas mehr wirkstoff, als jemand der 20 cm kleiner ist und 30 kg weniger wiegt (nur so als Beispiel).

Kommentar von Hooks ,

Aspirin schwemmt die Substanz P aus, während Paracetamol woanders im Schmerzsystem angreift.

Kommentar von Hooks ,

4 Wirkmechanismus

Der genaue Wirkmechanismus von Paracetamol ist bis heute nicht
abschließend geklärt. Bekannt ist, dass mehrere, kontrovers diskutierte
Mechanismen zusammenspielen, und dass der schmerzstillende Effekt zu
einem nicht unerheblichen Teil in Gehirn und Rückenmark zustande kommt.

Anders als die NSAR Acetylsalicylsäure und Ibuprofen hat Paracetamol keine antiinflammatorische Wirkung, da es kaum auf die periphere Cyclooxygenase wirkt. Aus diesem Grund zeigt es auch nicht die typischen NSAR-Nebenwirkungen. Paracentamol hemmt primär das Isoenzym COX-2. Aufgrund seiner COX-2-Selektivität interagiert Paracetamol nicht mit Gerinnungsfaktoren wie Thromboxan, daher hat es im Unterschied zu den NSAR keinen Effekt auf die Blutgerinnung.

Darüber hinaus wirken Paracetamol und sein Hauptmetabolit, n-Arachidonoylaminophenol (AM404), auch im endogenen Cannabiniod-System als Anandamid-Wiederaufnahmehemmer. Seine Interaktion mit dem Vanilloid-Rezeptor wird ebenfalls mit der analgetischen und antipyretischen Wirkung in Verbindung gebracht. Ein Großteil seines analgetischen Effekts kann durch synthetische Cannabinoidantagonisten aufgehoben werden.

AM404 beinflusst ebenfalls die Prostaglandinsynthese und ist darüber hinaus ein TRPV1-Agonist.

http://flexikon.doccheck.com/de/Paracetamol

Kommentar von Hooks ,

Unterschied zu anderen Schmerzmitteln

Anders als die Schmerzmittel Acetylsalicylsäure (Aspirin) oder Ibuprofen
besitzt Paracetamol eine lediglich unter Laborbedingungen feststellbare
entzündungshemmende Wirkung und wird entsprechend nicht in die Gruppe
der klassischen „Nicht-steroidalen Entzündungshemmer“ (auch nicht-steroidale Antirheumatika, NSAR; engl. non-steroidal anti-inflammatory drugs,
NSAID) eingeordnet (siehe auch Nichtopioid-Analgetika). Im Gegensatz zu
den klassischen NSAR hat Paracetamol kaum Wirkung auf die periphere
Cyclooxygenase. Aus diesem Grund sind die Nebenwirkungen (u.a.
Magen-Darm-Ulzera) deutlich geringer ausgeprägt. Paracetamol hat
praktisch keinen Einfluss auf die Aggregation der Blutplättchen und
somit keine blutungsverlängernde Wirkung (wie z.B. Aspirin). Es gilt als
eines der sichersten Schmerzmittel in der Schwangerschaft. Der Einfluss
von Paracetamol auf die Nieren ist noch nicht abschließend geklärt.

Wirkungsweise

Die Wirkungsweise von Paracetamol ist bis heute
nicht vollständig geklärt. Bekannt ist jedoch, dass mehrere Mechanismen
zusammenspielen, und dass der analgetische Effekt hauptsächlich in
Gehirn und Rückenmark zustande kommt:

Die Hauptwirkung scheint in einer Hemmung der Cyclooxygenase-2 (COX-2) im Rückenmark zu bestehen. Dieses Enzym ist über die Bildung von Prostaglandinen maßgeblich an der Schmerzweiterleitung ins Gehirn beteiligt. Andere Wirkungen betreffen die Serotonin-Rezeptoren (Typ 5-HT3) im Rückenmark (über diesen Rezeptortyp kann das Nervensystem die Weiterleitung von Schmerz hemmen), die Glutamat-NMDA-Rezeptoren im Gehirn (viele schmerzverarbeitende Gehirnzellen besitzen diesen Rezeptortyp) und den Effekt von Stickstoffmonoxid im Gehirn.

Während die meisten Cyclooxygenasehemmer das aktive Zentrum
blockieren, greift Paracetamol an einer anderen Stelle des Enzyms an.
Dies geschieht vor allem im zentralen Nervensystem und nicht in der
Peripherie des Körpers und erklärt, warum Paracetamol – im Gegensatz
etwa zur Acetylsalicylsäure – nur eine sehr schwache entzündungshemmende Wirkung besitzt.

Ferner wirkt Paracetamol als indirektes Cannabinoid-Mimetikum schmerzlindernd und fiebersenkend.[3]

Nebenwirkungen

Paracetamol zeigt bei richtiger Anwendung nur
sehr selten negative Begleiterscheinungen. Zu diesen meist als
Überempfindlichkeitsreaktionen auftauchenden Nebenwirkungen zählen etwa
Übelkeit, Hautrötungen und -ausschlag, Schweißausbrüche und
Blutdruckabfälle. Extrem selten kommt es zu Störungen der Blutbildung
(allergische Thrombozytopenie oder Leukopenie) oder zu einer
Verkrampfung der Atemmuskulatur (Analgetika-Asthma).
Bei hoher Dosierung treten die genannten Nebenwirkungen mit höherer
Wahrscheinlichkeit auf. Gefährlich ist die Verkrampfung der
Atemmuskulatur, die beim Auftreten unbedingt ambulant behandelt werden
muss.
Bei häufiger starker Migräne sollte Paracetamol nicht eingenommen
werden, da die dazu notwendige hohe Dosierung zu einer Schädigung der
Leber führt und die letale Dosis schnell erreicht ist. Bei
Einschränkungen der Leberfunktion (beispielsweise durch Morbus Meulengracht,
einer Stoffwechselstörung der Leber, von der etwa 5 % der Bevölkerung
betroffen sind), ist Paracetamol relativ kontraindiziert.

Gefahren

Der Abbau von Paracetamol erfolgt vor allem in der Leber, wo der größte Teil des Stoffes durch Verbindung mit Sulfaten oder Glucuronid inaktiviert und dann über die Nieren ausgeschieden wird. Ein kleiner Teil wird über das Cytochrom P450-Enzym-System abgebaut. Die toxische Wirkung beim Abbau lässt sich auf ein in kleinen Mengen entstehendes Produkt zurückführen, das N-Acetyl-p-benzochinon-Imin (NAPQI). Paracetamol und die größeren Anteile der Abbauprodukte sind vollkommen unschädlich.

Eine Überdosierung über 150 Milligramm pro
Kilogramm Körpergewicht oder 7,5 Gramm für Erwachsene führt mit einer
hohen Wahrscheinlichkeit zu einer irreversiblen Schädigung der
Leberzellen oder gar zum Leberversagen.[4]
Dieses kann zum Tod führen, wenn es nicht behandelt wird. Ein
geeignetes Gegenmittel bei einer Paracetamolvergiftung ist – als
SH-Donator – N-Acetylcystein, falls es innerhalb von zehn Stunden verabreicht wird. Wer Alkohol
zu sich genommen hat, sollte Paracetamol nicht verwenden, da die mit
dem Alkoholabbau beschäftigte Leber dieses nicht mehr korrekt
verarbeiten kann. Alkohol wird über das selbe Cytochrom abgebaut wie
Paracetamol. Ist dieses Enzym durch regelmäßigen Konsum von Alkohol
induziert (erhöht), wird auch mehr Paracetamol zu seinem giftigen
Teil-Abbauprodukt N-Acetyl-p-benzochinon-Imin abgebaut.
Bei moderatem Alkoholkonsum wird deshalb vom Gebrauch von Paracetamol
abgeraten, um Leberschäden vorzubeugen.

http://www.chemie.de/lexikon/Paracetamol.html

Kommentar von Hooks ,

Paracetamol führt zu emotionaler Abstumpfung

Frühere Untersuchungen hatten bereits ergeben, dass sich Paracetamol
auch auf die Psyche auswirkt. Es lindert nämlich nicht nur körperlichen,
sondern auch psychischen Schmerz.

Wenn psychische Schmerzen medikamentös behandelt werden, dann
bedeutet da jedoch meist, dass der Schmerz nur gedämpft wird. Der
Patient fühlt sich nicht mehr so verzweifelt. Doch fröhlich ist er auch
nicht gerade.

Das Medikament führt also eher zu einer Art Emotionslosigkeit.

An besagter Studie der Ohio State University nahmen 82
Probanden teil. Nach der Einnahme von Paracetamol bzw. der
Placebotablette wartete man eine Stunde, damit das Medikament seine
Wirkung entfalten konnte.

Dann betrachteten die Teilnehmer 40 Fotografien, die von Forschern
aus aller Welt speziell dazu ausgewählt wurden, um emotionale Reaktionen
auszulösen.

Darauf waren extrem traurige Motive zu sehen (weinende unterernährte
Kinder) oder sehr fröhliche Szenen (spielende Kinder). Auch neutrale
Fotos waren dabei (eine grasende Kuh).

Nun sollten die Teilnehmer einerseits das Bild selbst beurteilen,
andererseits ihre Gefühle, die sie beim Betrachten des Bildes empfanden.

Die Ergebnisse zeigten, dass die Paracetamolgruppe alle Fotografien weniger emotional einstufte, als es die Placebogruppe tat.

Fröhliche Bilder wurden folglich nicht als übermässig fröhlich
empfunden und traurige Bilder lösten in den Probanden, die unter
Paracetamoleinfluss standen, nicht annähernd so traurige Gefühle aus,
wie das bei der Placebogruppe der Fall war.

“Menschen, die Paracetamol einnehmen, erleben nicht mehr dieselben emotionalen Hochs und Tiefs wie andere Menschen”,

erklärten die Wissenschaftler.

Und Studienautor Geoffrey Durso fügte hinzu:

„Die Einnahme von Paracetamol scheint weitreichendere Konsequenzen zu
haben, als zuvor gedacht. Denn das Mittel ist offenbar nicht nur ein
Schmerzdämpfer, sondern auch ein Gefühlsdämpfer.“

Interessant und erschreckend zugleich war ausserdem, dass die
Probanden es gar nicht zu merken schienen, wie das Medikament ihre
Emotionen beeinflusste.

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/paracetamol-nebenwirkung-ia.html

Antwort
von HealthyCharlie, 15

Schönen guten Tag!

Wie lange hast du denn schon diese Schmerzen und seit wann genau nimmst du Paracetamol zu dir? Weil über einen zu langen Zeitraum ist das auf gar keinen Fall zu empfehlen und kann unter anderem auch auf die Nieren etc. gehen. 

Wenn du Probleme mit den Gelenken hast, würde ich auf Albexal Arthroprotec plus umsteigen. Dies ist wie du auch bei https://www.albexal.de/arthroprotec-plus/produktbeschreibung/ nachlesen kannst, wesentlich schonender für Magen und andere Organe und verspricht eine sehr vielseitige Wirkung und unter anderem auch eine Stärkung der Gelenke. 

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