Wann wird Hyposensibilisierung als Kurzzeit-, wann als Langzeittherapie durchgeführt
Wegen meine Pollen und Gräserallergie beschäftige ich mich gerade mit dem Gedanken einer Hyposensibilisierung. Sovile ich bislang weiss, gibt es dort eine Kurzzeit- als auch eine Langzeittherapie. Könnt ihr mir sagen, in welchen Fällen man jeweils zu einer der beiden Varianten greift? Ist denn die Langzeittherapie generell immer wirkungsvoller und nachhaltiger?
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Antwort von flows 02.04.2012
Das lässt sich pauschal schwer sagen. Es kommt auf die individuelle Begebenheit an und die Entscheidung sollte zusammen mit dem Arzt erfolgen. Eine Entscheidung wird dir aber vorweg schon abgenommen: Die Kurzzeittherapie kommt nur bei Pollenallergien zum Einsatz. Bei allen anderen Allergien ist sie wirkungslos.
Es ist so, dass die Kurzzeittherapie nur knapp sechs Wochen dauert, für den Patienten natürlich "bequemer" ist, bisweilen aber eine nicht so dauerhafte Wirkung zeigt.
Die Langzeittherapie erstreckt sich da schon über einen weitaus längeren Zeitraum, drei Jahre. Hierbei bekommt man die anfänglichen vier Monate wöchentlich Spritzen, in der Folge noch alle sechs Wochen.