Wann muss der Verunfallte den Einsatz des Notarztes selbst bezahlen?
Wir haben den Fall, das eine junge Frau gestolpert ist und aufs Gesicht fiel und auch kurz das Bewusstsein verlor. Die Freunde riefen den Notarzt, der sie ins Krankenhaus brachte. Jetzt kam die Rechnung (über 520,-- Euro) Frage: Muss die junge Frau die Rechnung aus eigener Tasche bezahlen? Das wären quasi fast 3 Monatsgehälter, weil sie im Moment im Praktikum ist, oder bezahlt die Rechnung die Krankenkasse? Wer kennt sich aus?
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Wenn sie sich im Praktikum befindet, ist sie wahrscheinlich noch über ihre Eltern familienversichert bzw. wenn sie ALG 1 bekommt , gesetzlich krankenversichert. Sie sollte die Rechnung an ihre Krankenkasse weiterleiten bzw. mit der Krankenhausverwaltung Kontakt aufnehmen. Sie wurde ja vom Notarzt ins Krankenhaus verlegt und nicht weil sie es selbst wollte, also bestand eine medizinische Indikation zur Einweisung.
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Eigentlich ist das eine Leistung der Krankenkasse. Sie muss nur die gesetzliche Zuzahlung leisten.
Kann es evtl. sein, dass die Daten der Krankenversicherung unvollständig waren?
Kommentar von amike 22.03.2012Eigentlich nicht, sie hatte ihre AOK Karte dabei - sie ist noch bei ihren Eltern mitversichert.
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Hallo,ich nehme an,das wird von der Krankenkasse der Unfallperson gezahlt.Ich denke,wenn immer der Anrufer eines Notarztwagens die Rechnung begleichen müsste,würde ja niemand mehr anrufen bei Notfällen aus Angst vor den hohen Kosten . Anders ist das bei privaten Anrufen,z.B. wenn abends jemand ohnmächtig wird in der Wohnung und der Angehörige ruft den Krankenwagen und der bringt ihn ins Krankenhaus,dann bekommt man nach einiger Zeit eine Rechnung ins Haus,ist meistens aber nur ca.10-15 Euro,der Rest wird von der Krankenkasse bezahlt,es handelt sich nur um eine Zuzahlung.
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Liebe amike,
normalerweise bezahlt der Auftraggeber - also der angerufen hat - oder nicht?
Das ist jedoch eine "Laien-Antwort" und ich weiß nicht, ob das dem güllten Recht entspricht...
Kommentar von 8rosinchen8rosinchen 22.03.2012hi, wenn das so wäre, wer würde da noch freiwillig hilfe leisten...?!?!?!?!?
Kommentar von amike 22.03.2012Ach so - kann ich dann die Rechnung einfach weitergeben? Da würde ja niemand mehr freiwillig den Notarzt rufen, oder?
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Dies sollte doch eigentlich die Krankenkasse bezahlen - dafür ist si doch da...Wozu hat man sonst eine Krankenversicherung...
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hallööchen,
mir drängt sich zunächst die frage auf, was das für ein praktikum ist, wo ein mensch in drei monaten mal gerade etwas mehr als 500 euro erhält/verdient...
dann stellt sich natürlich auch die frage, ob die person im rahmen des praktikums krankenversichert ist ?!"?!?!?!?!?!?!?
das gilt es zu prüfen...das können wir jedoch nicht tun, du verstehst warum...;-)))
jetzt zum thema des helfers, ob der helfer bezahlen soll...in köln gilt: wer bestellt, der bezahlt...
ich denke jedoch erstens sind wir hier nicht in köln, und zweitens muss sicher der helfer die rechnung nicht bezahlen...
ist das unfallopfer nicht versichert, so glaube ich, darf das unfallopfer die rechnung begleichen...
alles gute
Kommentar von amike 22.03.2012Na ja - 200,-- Euro pro Monat - Praktikantinnen sind arme Schlucker...........
Kommentar von schannyschanny 22.03.2012Es gibt sogar Praktikanten, die kriegen gar nichts! Noch nicht einmal ein Dankeschön! Das ist Deutschland, wo angeblich die Wirtschaft so boomt, man merkt bloß nicht allzuviel davon.
Kommentar von 8rosinchen8rosinchen 23.03.2012...man merkt nichts davon, das ist wohl wahr, das waren vor 43 jahren noch andere berufliche umstände, hat sich schnell viel verändert...LG
Das klingt vernünftig - vielen Dank für diese gute Antwort! DH!
Gern geschehen!