Frage von brido, 70

Vitamin B12 Mangel , Nervenstörungen, Hypochondrie

Ist es schon ein mildes Münchhausen Syndrom wenn jemand den Mangel hat und keine einnimmt, sondern zum nächsten Arzt geht?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von charlotte7, 64

Wenn es um Verdacht auf Vitaminmangel geht, würde ich zu einem Arzt für Ernährungsmedizin gehen. Und ein Vitaminstatus gehört leider nicht zu den Leistungen, welche die KK übernimmt. Das muss man dann aus eigener Tasche berappen.

Info zu Vitamin B12

Da geht es erstmal um die Frage, wozu brauchen wir das eigentlich - und was würde ein Mangel bedeuten.

1. Wir brauchen Vitamin B12 für Nerven und Gehirn !

2. Ein Mangel an Vitamin B12 ist deshalb nicht harmlos,weil er schwerwiegende Langzeit-Schäden verursachen kann.

3. Das Gefährliche an einem Vitaminmangel ist, dass man(zu) lange nichts merkt.

4. Folgende Symptome können auf einen Mangel hinweisen:

- niedriger Hämoglobinwert

- höhere Anfalligkeit für Infekte

- Depressionen und Angst

- chronische Müdigkeit

- Menstruationsbeschwerden

- Kribbeln in Händen und in Füßen.

Die Langzeitschäden sollte man besser nicht unterschätzen, denn fehlt dem Körper zu lange Vitamin B12 können irreparable Schädigungen der Nerven und dem Gehirn auftreten.

Generell sollte ein Mangel an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen wegen möglichen Spätfolgen vermieden werden.

Deshalb gehört eine optimale Versorgung mit diesen Substanzen unbedingt zur Vorbeugung von ernsten Erkrankungen.

Und deshalb ist eine vollwertige Ernährung, die dies alles enthält so wichtig.

Man muss sich dann natürlich schlau machen, um zu wissen, was wo drin ist und ob das ausreicht, um einen Mangel zu vermeiden.

Mitunter sind auch Nahrungsergänzungen sinnvoll, insbesondere, wenn es sich um kranke oder ältere Menschen handelt. Gilt auch für Sportler, die einen grossen Bedarf an diesen Substanzen haben, die der Organismus täglich zu seiner Regeneration braucht, um gesund zu bleiben.

LG Charlotte

http://www.vitaminb12mangel.de/test

Kommentar von brido ,

Vielen Dank. Die Diagnose steht. Es handelt sich um ein Gendefekt, die Mitochondrien (kompliziert) arbeiten nicht gut genug. Es hilft u.A das Coenzym Q 10 (und Vitamin B12). Wir sind so glücklich dass das Suchen ein Ende hat. LG: 

Kommentar von charlotte7 ,

Danke für den Stern. LG

Antwort
von Shivania, 53

Ich schlage vor, die Diagnose überlassen Sie einfach dem Psychiater oder dem Psychologischen Psychotherapeuten.

Sie schreiben von Hypochondrie? Diese gehört zu den Zwangserkrankungen und Zwänge sind Strategien, um Ängste zu bewältigen. Wenn Sie es also angehen möchten, dann gehen Sie zum Fachmann und beginnen eine Psychotherapie - wenn Sie weiter nur ständig zum Arzt gehen, dann bleiben Sie in der Mühle Ihrer Zwangserkrankung. Wenn Sie aus der Mühle aussteigen möchten, dann gehen Sie es an, die Krankheit zu bewältigen.

Wenn Sie unter Vitamin B12 Mangel leiden kann das ein Zeichen sein, dass Sie entweder unter großem Streß leiden - oder Ihr Körper ständig große Entgiftungs-Leistungen vollbringen muss - das verbraucht beides sehr viel Vitamin B12. Füllen Sie es auf bevor es zu Langzeitschäden kommt - schlimmstenfalls atrophieren die Nerven und es stellen sich beginnende Lähmungserscheinungen ein, die nicht reversibel sind. Vielleicht fehlt Ihnen einfach Information darüber? http://tinyurl.com/nwl3db7

Ich habe nicht ganz verstanden, ob der Mangel bereits diagnostiziert wurde, oder ob es sich lediglich um eine Vermutung handelt. Falls ja, hier ein aufklärendes Video:

Kommentar von brido ,

Vielen Dank. Die Diagnose steht. Es handelt sich um ein Gendefekt, die Mitochondrien (kompliziert) arbeiten nicht gut genug. Es hilft u.A das Coenzym Q 10 (und Vitanin B12). Wir sind so glücklich dass das Suchen ein Ende hat. LG: 

Antwort
von Lexi77, 40

Hallo Brido!

So allgemein kann man das bei so einer knappen Fragestellung nicht wirklich beantworten. Du solltest dir vielleicht mal an gewöhnen, deine Fragen etwas ausführlicher zu beschreiben, ein bisschen Hintergrundwissen und nähere Erläuterungen wären z.B. hilfreich. Bei Ein-Satz-Fragen ist eine Antwort immer schwer!

Bei einem Münchhausen Syndrom liegt ja eher ein massives selbstschädigendes Verhalten des Patienten vor, damit er intensiv ärztlich (besser noch stationär) behandelt wird. Jetzt könnte man natürlich sagen, dass man sich durch diese Nichteinnahme (ich gehe mal davon aus, du meinst ein Vitamin B12-Präparat?) ja auch selber schädigt.

Aber warum wird das Mittel nicht genommen? Hat der Patient vielleicht Zweifel an der Diagnose und möchte das erst von einem zweiten Arzt bestätigt bekommen? Und erst bei Bestätigung auch das Mittel nehmen? Dann wäre das ja nichts ungewöhnliches. Das machen viele Menschen immer wieder, das nennt man dann Zweitmeinung.

Sollte der Patient allerdings das Mittel nicht nehmen, weil er nicht will, dass es besser wird und weil er unbedingt weitere Untersuchungen will, dann geht das schon etwas in die Richtung. Dann sollte man das schon beobachten und ggf. rechtzeitig professionelle Hilfe suchen.

Viele Grüße, Lexi

Antwort
von bountyeis, 32

Die Diagnose ist schon etwas gewagt ; da kann auch anderes dahinter stecken, zum Beispiel eine Angststörung, Vergiftungsängste oder hypochondrie in dem Sinn, dass der patient nicht daran glaubt, so etwas "einfaches" wie einen Vitamin B12- Mangel zu haben, sondern davon überzeugt ist, unter einer schweren Erkrankung zu leiden.

Antwort
von Hooks, 27

Hat man denn einen B12-Mangel alleine? Ich habe gelernt, daß die Bs immer zusammen arbeiten und deshalb auch zusammen genommen werden sollen. Nerven haben immer mit dem gesamten Komplex zu tun. Ratiopharm und Biovea bieten gute Präparate.

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