Frage von Jana2606, 18

Viele Krebs Erkrankungen in der Familie

Hallo! In meiner Familie sind mittlerweile 8 Personen an Krebs erkrankt. 4 sind daran gestorben. Von Lungenkrebs bis Hautkrebs, ist alles vertreten. Ich bin etwas beunruhigt da auch mein Bruder, an Krebs gestorben ist und ich damals diejenige war die Stammzellen spenden sollte. Es hat alles gepasst! Und genau das ist was mich beunruhigt, ich habe etwas Angst das ich die nächste bin. Oder kann mir jemand sagen, ob das keine Rolle spielt das ich für meinen Bruder der Stammzellenspender war. Damals haben die im KH, zu mir gesagt mein Bruder und ich wären total identisch nur eben ich weiblich und er männlich. Die ganzen Krebserkrankungen kommen ganz klar von der Seite von meinem Vater. Opa, Oma, 2 Tanten, 1 Cousine, mein Bruder und noch ne andere Cousine. Ich versuche mich schon gesund zu ernähren und nicht zu Rauchen. In der Hoffnung, das es reicht! Kann man mehr machen? Ich gebe zu das ich lange Jahre, geraucht habe aber nachdem mein HNO mir gesagt habe ich solle aufhören da mein Kehlkopf nicht so gut aussieht, ich Anfang des Jahres eine Bronchoskopie machen musste weil ich immer schlechter Luft bekomme habe ich aufgehört zu qualmen.

Antwort
von louliri, 9

Die Veranlagung Krebs zu bekommen ist vererblich. Das der Krebs dann auch ausbricht ist eine Sache der Ernährung und auch der Unwelteinflüsse. Stress spielt auch eine große Rolle zur Enrwicklung von Krebs. Also versuche dich gesund zu ernähren, treibe Sport und versuche Stress zuvermeiden. Natürlich mußt du aufs rauchen verzichten und auch kein starken Alkohol (Snaps, Vodka usw.) trinken. Ein Glässchen Wein oder Bier ab und zu werden dir nicht schaden. Mach dich bitte nicht verrückt, höre auf deinen Körper, jeder Krebs hat vorher irgendwelche Anzeichen.

Kommentar von Jana2606 ,

Vielen Dank, für die Antworten. Ich mache mich nicht verrückt! Jedoch mache ich mir schon zur Zeit, vielleicht ein paar mehr Gedanken. Aber ich denke das ist normal, wenn immer mehr in einer Familie an Krebs erkranken.

Antwort
von thesheo, 7

Da wie du selbst gesagt hast, das Risiko an Krebs zu erkranken, solltest du dabei besonders aufpassen! Versuch dich auf jeden Fall gesund zu ernähren, Sport zu treiben, Stress zu vermeiden und IMMER nach vorne schauen! Zusätzlich solltest du regelmäßige Vorsorge Untersuchungen etc. machen, um entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können, falls etwas gefunden wird! Denn Krebs kann man heilen, wenn es frühzeitig erkannt wird.

Antwort
von froscheee, 5

Ich verstehe was Du wissen möchtest, kaann Dir die Frage aber leider auch nicht beantworten. Deshalb habe ich mal überlegt was ich an Deiner Stelle machen würde, um Antworten zu bekommen.

Als erstes würde ich Deinen Hausarzt fragen. Er kennt Euch beide. Und dann könnte man sich doch mal bei der Krebshilfe erkundigen, die solltem zumindest Erfahrungswerte haben:

http://www.krebshilfe.de/nc/metanavigation/kontakt-dkh/kontaktformular.html

Viel Erfolg! Eine genaue Antwort wird Dir darauf wohl keiner geben können.

Antwort
von Katzina, 6

Wie schon gesagt, das viele Rauchen war deiner Gesundheit nicht dienlich. Aber das ist Allgemeinwissen und wenn man raucht, und dann solte man auch derartige Folgen einkalkulieren. Deine Stammzellenspende hat auf eine Krebserkrankung keinerlei Einwirkungen, ist auch nicht Ursache einer Krebserkrankung. Genetisch bedingt aber können durchaus Karzinome in der Familie gehäuft auftreten (müssen nicht, aber die Trefferquote ist höher). Du kannst aber Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen. Und eben deshalb ist eine gesunde Ernährung wichtig. Auf Wurst solltest du ganz verzichten, da die dort enthaltenen Nitrate sich in Nitrite umwandeln, die Magenkrebs verursachen können.

Kommentar von Jana2606 ,

Ich weiß, das durch die Stammzellen nicht ein höheres Risiko besteht Krebs zu bekommen. Eigentlich wollte ich wissen, da mein Bruder und ich eigentlich genetisch gleich sind ob dadurch mein Risiko erhöht ist auch Krebs zu bekommen

Kommentar von gerdavh ,

Ich kann Deine Angst verstehen, aber eine klare Antwort wirst Du hier nicht bekommen können. Die Ärzte damals im Krankenhaus haben Dir ja gesagt, dass Du und Dein Bruder genetisch identisch seid, sonst wärst Du als Spenderin ja nicht in Frage gekommen. Bei all den geschilderten Krebserkrankungen in der Familie würde ich an Deiner Stelle auf jeden Fall jede Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen, die sich mir bietet. Mit dem Rauchen hast du ja bereits aufgehört und jetzt kommt es vor allem darauf an, dass Du Dich sehr gesund ernährst. Mehr kannst Du nicht machen. Hier noch ein Link

http://www.vz-nrw.de/Antioxidantien-Helfer-gegen-freie-Radikale

Alles Gute. Gerda

Antwort
von pferdezahn, 6

Um Krebs vorzubeugen kann man schon was machen. Dazu gehoert eine gesunde Ernaehrung, vorwiegend aus natuerlichen Nahrungsmitteln, wie es frisches und rohes Obst, Fruechte und Gemuese sind. Es ist bekannt, das der Freund des Krebses eine erhitzte und denaturierte Nahrung ist, und der Feind frisches Obst und Gemuese sind. So sollte man also ueberwiegend zur Rohkost uebergehen. Zusaetzliche Antioxidantien (Vitamin E, C, Selen) gegen freie Radikale und oxidativer Stress sind ebenfalls nuetzlich. Selbstverstaendlich ist alles Negative was den Koerper schadet, wie Alkohol, Nikotin und Medikamentenmissbrauch zu meiden. Zu einer gesunden Ernaehrung sei gesagt, dass man denaturierte Nahrungsmittel wie z.B. Brot (Mehlspeisen) oder Fleisch, ohne weiteres essen darf, aber stark reduziert. Man muss nicht ein hundertprozentiger Rohkoestler werden. Wer sich zum Beispiel morgens nur von Obst ernaehrt und mittags sich einen Gemuesesalat mit ein paar Kartoffeln zubereit, darf abends suendigen und essen, was ihm schmeckt. Auch nicht Mass voll, sondern massvoll ernaehren macht es.

Kommentar von pferdezahn ,
Antwort
von StephanZehnt, 3

Hallo Jana,

wenn man raucht kann man nicht nur Lungenkrebs bekommen. Bis zu 17 Krebsarten können durch das Rauchen entstehen darunter auch Darm- und Blasenkrebs.

http://www.krebsgesellschaft.de/rauchen_datenzahlenfakten,1050.html

VG Stephan

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