Frage von Nella27, 46

Verwachsungen?

Hallo, Ich habe arg Probleme mit meinen Darm. Also das Problem habe ich schon jahrelang. Magen und Darmspiegelung hinter mir. Unverträglichkeiten getestet. Alles ohne Befund. Habe seit knapp zwei Jahren die Galle raus, keine Verbesserung. Vor 6 Wochen hatte ich eine Gebärmutter und Bauchspiegelung zwecks Unfruchtbarkeit. Der Gyn stellte fest massive Verwachsungen am Darm. Der war wohl richtig abgeschnürt. 5 Tage nach der OP hatte ich eine darmlähmung, welche mit Einläufen behoben werden konnte. Seit dem nehme ich Movicol. Aber dennoch zu ich mir schwer, habe oft stechende schmerzen. Erst geht gar nichts, dann bekomme ich Durchfall. Ich bin total am Ende, weiß nicht an wen ich mich wenden soll.nächste Woche habe ich nun einen Termin beim Internisten, aber was soll er tun? Es wurde mir übrigens keine Verwachsungsbarriere gegeben. Er hat auch nicht alle gelöst. Ich bin so verzweifelt, ich würde am liebsten zu einem Chirurgen gehen und sagen.. Hier bin ich, bitte tun Sie was. Ich hoffe ihr habt paar Tipps für mich. Lg

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von StephanZehnt, 46

Hallo Nella,

  • Der Gyn stellte massive Verwachsungen am Darm.(fest).

Hatte den der Gynäkologe etwas dazu gesagt, was die Ursache angeht? Sprich hat er eine Erkrankung wie Endometriose ausgeschlossen!. Ich weis nicht ob Du schon einmal schwanger warst und einen Kaiserschnitt hattest, auch in der Folge kann es zu Verwachsungen kommen.

Nun Verwachsungen im Bauchbereich muss man lösen wenn Lebensgefahr besteht (abgeschnürter Darm oder gar Darminfarkt). Bei anderen Verwachsungen ist es schwierig die können nach der Lösung leider wieder auftreten. Die Ursache kann z.B. eine simple Entfernung des Blinddarms sein! Oder ein Problem mit dem Bauchfell. Eine entzündliche Darmerkrankung hast Du ja nicht ..

Nun Durchfälle, Blähungen, vermehrte Windabgänge aber auch anhaltende Verstopfungen können Symptome in Zusammenhang mit Verwachsungen sein. Allerdings genau abklären kann das nur ein Facharzt hier Viszeralchirurgie.

Da Du in der nächsten Woche einen Termin hast musst Du wohl mit der Klärung bis dahin warten. Ja und bis dahin die üblichen Mittel benutzen die man hier nimmt z.B. Fenchel-Anis-Kümmeltee und wenn der Durchfall sehr heftig ist u.U. Immodium.

http://www.unifrauenklinik-kiel.de/bereiche/gynaekologie-mainmenu-167/endoskopie...

VG Stephan

Antwort
von Nella27, 41

Hallo,

Vielen Dank für eure Antwort.

Also es wurde jetzt nicht wirklich was gefunden vom Gyn, er hat aber auch nicht besonders viele Verwachsungen gelöst. Ich habe beidseitig umdurchlässige Eileiter, wahrscheinlich durch die vielen Entzündungen in der Vergangenheit. Schwanger war ich schon, 2005. habe normal entbunden. 2007 bekam ich dann den Blinddarm raus, 2011 rechts und links die Leiste gemacht. Bei den Darmspiegelungen kam nichts raus, rein gar nichts. Die waren auch 2011. mittlerweile ist es so schlimm das ich nervlich sehr angeschlagen bin. Die schmerzen können von jetzt auf gleich kommen und sind entweder nur kurz oder sie werden wirklich unerträglich u hören erst auf, wenn ich richtig schlimm Durchfall hatte. Das kann sich über Std hinziehen. Nun ist es so, das der schmerz vorallem links unten und in der Mitte unten sitzt. Zwei mal musste ich jetzt schon abführen, mit mehreren Klistier, weil wirklich nichts mehr von allein ging. Keine Darmbewegung mehr. Danach hat er sich dann immer extrem bewegt. Es geht so nicht weiter. Ich kann so weder vernünftig arbeiten noch sonst was.

Kommentar von walesca ,

Hallo Nella27!

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Kommentar von StephanZehnt ,

Kann es sein das Du da über zwei verschiedene Dinge schreibst? Ihc habe ein ähnliches Problem. Also Bauchkrämpfe über ein, zwei Stunden und danach muss ich in 0,0025 Sekunden auf der Toilette sein sonst passiert ein Unglück. Bei mir wurde Reizdarm festgestellt als man im Labor Proben (Polypen) untersuchte.

Ich nehme nun Amitriptylin eigentlich ein Psychopharmaka aber es beruhigt meinen Darm. Du solltest mit Deinem Arzt sprechen das Abführmittel Movicol was Du schluckst ist nicht unbedingt für eine Dauerbehandlung gedacht.

http://www.rds-forum.de/ oder halt croehnchen-klub.de/crohn-forum/

Ein paar Zeilen aus Reizdarm.net

Doch von „Volkskrankheit“ zu sprechen, wäre nicht ganz richtig. Denn die Verstopfung an sich ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr ein Symptom für eine zugrundeliegende Störung der Darmtätigkeit. So gilt die Verstopfung mitunter als typisches Hauptsymptom des Reizdarmsyndroms, also einer rein funktionellen Störung. Hier tritt sie häufig in Verbindung mit Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl und in Abwechslung mit Durchfall auf.!

Nun was die andere Geschichte angeht ja und ihr evtl. noch ein Kind wollt würde ich mich einmal in einem Kinderwunschforum schlau machen (IVF..) ..

Ich hoffe man findet für Dich eine Lösung die Dir etwas bringt und Du schmeißt Morgen nicht mit dem Pantoffel nach mir (lach).

Kommentar von Nella27 ,

Hi,

Keine Sorge, von meinem Patoffel bleibst du verschont :D

Also Reizdarm wurde bei mir auch vermutet. Habe auch ein Medikament damals bekommen, was aber nicht geholfen hat. Irgendwann hat der Arzt dann gesagt, er glaubt nicht das es Reizdarm ist. Ich kann auch alles Essen ( was man ohne Galle) essen kann. Also es ist Nahrungsmittel abhängig. Ich habe es oft, wenn ich mich viel bewege oder wenn ich viel im Haushalt mache. Betten überziehen, Fenster putzen, saugen. Alles was mir viel Bewegung zu tun hat. Es fühlt dich dann auch so an, als würde etwas klemmen, so kann ich es am besten beschreiben, Zwecks Kinderwunsch, momentan besteht kein Kinderwunsch. Ich könnte mir auch net vorstellen, so ein Baby versorgen zu können. Aber danke für den Tipp mit der Kinderwunschklinik.

Jetzt habe ich Movicol mal weggelassen paar Tage (3) und jetzt kommen wieder nur harte Brocken (sorry). Es macht mich fertig.

Kommentar von StephanZehnt ,

Ich weis nicht ob Du schon einmal daran gedacht hast Dir eine Zweitmeinung zu holen! (Universitätsklinik odgl.). Alles Gute soweit das möglich ist!

Antwort
von Nic129, 30

Hallo,

Verwachsungen haben keinen besonderen Krankheitswert. Sie entstehen vor allem bei operativen Eingriffen. In der Regel verursachen sie keine Beschwerden, kann aber vereinzelt doch mal vorkommen. Aber Beschwerden durch Verwachsungen sind nicht alltäglich. Eine Operation kann Abhilfe schaffen, muss aber dennoch nicht besser werden. Dann wurden Sie aufgeschnitten, der Effekt ist gleich null. Und dann? War es ein unnötiger Eingriff.

Ein Darmverschluss nach einer Operation ist immer eine mögliche Folge. Das steht auch in jeder Aufklärung. Das läuft unter dem Begriff "postoperativer Ileus". Die Gefahr ist immer dann recht hoch, wenn am Darm gearbeitet wurde. Aber auch ein solcher Ileus ist nach einem Eingriff nicht alltäglich. Übrigens, dieser Darmverschluss wird eher weniger von Verwachsungen ausgelöst - das wäre dann eher der mechanische Darmverschluss.

Antwort
von walesca, 29

Hallo Nella27!

Bitte schau mal in diesen Tipp hinein. Vielleicht kann Dir das ja weiterhelfen.

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/manuelle-therapie-oder-osteopathie-wo-ist-d... (besonders Punkt 2 b!)

Alles Gute wünscht walesca

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