Frage von hille41, 84

Vertebroplastie - starke krampfartige Rückenschmerzen danach

Vor einer Woche wurde bei meiner Mutter (72) eine Verebroplastie gemacht. Sie hatte 2 Wochen vorher starke Scmerzen im Lendenwirbelbereich und man stellte Wirbeleinbrüche fest und riet zu dieser Methode. Die Ärzte sagen dass alles gut gelaufen ist und der Zment da ist wo er hin soll. Sie kann aber immer noch nicht ohne Stütze stehen oder sitzen weil sie starke krampfartige Rückenschmerzen hat. Starke Schmerzmittel greifen nicht. Sie kann auch vieles nicht einnehmen, weil sie zwei künstliche Herzklappen hat. Woher können diese starken Schmerzen kommen? Was ist zu tun? Danke

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo hille41,

Schau mal bitte hier:
Rückenschmerzen

Antwort
von StephanZehnt, 67

Hallo Hille,

eine Vertebroplastie wird im einem minimal-invasives medizinisches Verfahren zur Behandlung von Wirbelkörperfrakturen durchgeführt! Dies ist ein Verfahren das den Patienten wenig belastet (Herz...), im Gegenzug eine OP ist mit verhältnismäßig wenig Aufwand viel zu erreichen.

Nun würde ich solche Eingriffe ausschließlich in Kliniken machen lassen die da schon sehr viel Erfahrungen haben. Es reicht eine Narbenbildung an der Dura Mater (Hirnhaut Rückenmark und Gehirn) und man bekommt Beschwerden. Man sieht nicht alles auf einem Röntgenbild dafür ist es aber sehr sehr günstig.

Nun ich habe mich einmal schlau gemacht, ja und eine Ärztin schreibt dazu dies wäre eine Wirbelsäulenblockierung/en. die genau solche Beschwerden auslöst.

Es hat nun wenig Sinn im nach hinein zu sagen lieber einmal in Foren nach guten WS - Kliniken fragen. Da ist evtl. die Möglichkeit nicht ganz so groß das es danach noch dicker kommt. Nun wenn sie so heftige Schmerzen hat, kann man zwei Möglichkeiten versuchen (in dem Fall). Entweder die Facettendenervation oder dann halt ein sogenannter Schmerzschrittmacher.

Was möglich und auch sinnvoll ist können aber nur Ärzte vor Ort feststellen. Ich kenne nicht die Schmerzsituation Deiner Mutter ..... . Da zu kommt noch wenn man längere Zeit Beschwerden hatte. Nun Schmerzen können chronisch werden (nach ca, einem Jahr) auch wenn das Problem eigentlich nicht mehr vorhanden ist.

http://www.medizin.at/pr-inst/schmerz-neuer-schmerz-schrittmacher-im-akh-wien/

VG Stephan

Antwort
von gerdavh, 62

Hallo, da wir weder die Röntgenbilder kennen, noch den OP-Verlauf musst Du die Ärzte ansprechen, die diese Operation durchgeführt haben. Hier schreiben, bis auf ganz wenige Ausnahmen Laien. Ich selbst kann Dir nicht sagen, ob das normal ist. Alles Gute für Deine Mutter. lg Gerda

Kommentar von hille41 ,

Danke, ja morgen wird sie sicher Fragen. Laut Röngenbild war erstmal alles i.o. Ich dachte nur, dass jemand eventuelle Ursachen kennen könnte. Im Laufe der letzten 8 Jahre Krankenhauserfahrungen, muss ich leider sagen, dassman vielen Ärzten nicht immer vertrauen kann und es besser ist gezielt Fragen zu können. Gerade mit älteren Menschen wird sehr oberflächlich umgegangen.

Kommentar von gerdavh ,

Da muss ich Dir leider zustimmen. lg Gerda

Kommentar von gerdavh ,

Hier ein Artikel der Uniklinik Dresden, wo Erfahrungsberichte vorliegen,dass sofort nach der OP die Patienten bis zu 90 % schmerzfrei waren. Es ist schon mal sehr gut, dass der Zement da ist, wo er sein sollte, aber hinsichtlich der Schmerzen würde ich auf alle Fälle die behandelnden Ärzte nochmals aufsuchen. lg Gerda

Kommentar von hille41 ,

Danke. Ich hatte vor der OP auch viel gegoogelt und viel Gutes und wenig Negatives gefunden. Sie ist noch im Krankenaus in Travemünde, Sanaklinikum. Sie kommt nicht recht auf die Beine. Es gibt aber auch viel Vorgeschichte. Herzkahether mit vielen Nachblutungen und OPs im Herzzentum Bad Segeberg im März 2014-Bad Segeberg ist eine furchtbare Klinik. Zwar ganz gute Ärzte aber ansonsten keinerlei Kommunikation mit den Patienten und auch untereinander. Da wurden leichtfertig Medikamente doppelt oder gar nicht gegeben usw. Da ging es auch mit den starken Rückenschmerzen los. Sie wurde dann aber entlassen. Nun ist sie schon 2,5 Wochen in Lübeck im Sanaklinikum, jetzt in Travemünde. Dort gibt man sich viel Mühe. Scheint jedenfalls so.

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