Frage von ItsRainingMen1, 57

Vermeidungsverhalten, angst vor Vergangenheit, was ist los?

Hallo.

Ich habe seit einiger Zeit folgende Symptome:

  • ich möchte nicht mehr an die Vergangenheit denken, der Gedanke an die letzte Zeit quält mich (als ob meine Gedanken vergiftet wären). Es lagen auch einige Erlebnisse vor, welche mich stark belastet haben, so wie ich es jetzt empfinden kann. Es kommt mir so vor, als ob ich sie jetzt einfach noch nicht annehmen bzw. als wirklich empfinden kann und ich lehne sie komplett ab, um mich freier fühlen zu können. So kommt es mir zumindest vor.
  • Depersonalisation und Derealisation
  • Vermeidungsverhalten: Ich bin komplett passiv und auch aggressiv geworden. Ich vertrage gar keinen Stress mehr. Irgendetwas negatives bringt mich sofort zum Verzweifeln. Vermeidungsverhalten meine ich so: Ich kann an nichts mehr richtig denken. Zum Beispiel denke ich kurz an meine alten Ziele. Dann ziehe ich den Gedanken sofort schmerzvoll zurück und bremse mich selbst ab. Denn ich bin ja passiv, blockiert. Ich kann momentan ja gar nicht mehr mein altes Leben weiterführen.
  • Konzentrationsschwierigkeiten. Ich bin die ganze Zeit wachsam, kann mich nicht mehr richtig auf meine Hobbies oder inneren Wünsche konzentrieren. Zum Beispiel habe ich Schwierigkeiten, konzentriert einen Film zu schauen oder vor allem zu lesen.
  • Vermeide alles normale, wie normale Aktivitäten und Hobbies, da ich sofort dran denken muss, dass ich sie nicht nachgehen kann und ja momentan blockiert bin. Es ist ein quälendes Gefühl. Man würde gerne etwas machen, kann aber nicht. Man quält sich selbst. Vom Gefühl her empfinde ich es so: Wenn ich A mache, passiert B. Oder: Wenn ich A mache, ist B da, unbeaufsichtigt, oder zumindest ist dann irgendwas mit B.

An welche Störung deuten diese Symptome hin? Auf eine posttraumatische Belastungsstörung? Auf eine Angststörung? Auf eine Panikstörung? Oder an Burnout?

liebe grüße

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Antwort
von Blauni, 57

Anstatt hier unseriöse Tipps zu deinem Verhalten und was du besser machen solltest, gebe ich dir folgenden Rat: Alles was du schreibst deutet auf eine posttraumatische Belastungsstörung hin. Suche dir einen guten Psychotherapeuten oder Heilpraktiker, die können dir mit Sicherheit gut helfen. Und die Hoffnung nicht verlieren. ;)

Antwort
von Hooks, 38

Zunächst mal sieht das sehr stark nach einem Vitalstoffmangel aus. Du  kannst Dich mal im vitalstoff-lexikon.de schlau machen, besonders was den B-Komplex betrifft. Mangel an B1 führt zu. Erscheinungen im psychischen Bereich. B2 B3 m.W. auch. Du solltest von den dreien 15-50 mg am Tag zuführen,  evtl mehr. Niacin nicht mehr als 60 mg  am Tag.

Ich bin sehr zufrieden mit den Kapseln von ratiopharm, oder auch mit denen von biovea.com/de. Die sind stärker. Beides Vitamin-B-Komplex. 

Du brauchst auch dringend Magnesium,  wenn Du so drauf bist, wird es auch da hapern. Außerdem steigt der Bedarf bei mehr B an. Wenn Du zuviel Magnesium hast,  merkst Du das am weichen Stuhlgang und kannst

 wieder drosseln. 

Dann solltest Du Dich unbedingt mit Vitamin D3 beschäftigen,  das ist der Ausgangsstoff für Hormone aller Art. Mangel daran macht Winterschlaf symptome :-) Dagegen hilft Lebertran aus der Apotheke,  2 EL morgens oder mittags vor dem Essen, aber gekühlt. Zunächst kann es aber wichtig sein, die Speicher aufzufüllen. Angeblich bezahlen die Kassen die Therapie,  wenn Du beim Arzt den Spiegel an D3 messen läßt. Ich habs auf eigene Faust gemacht und fühle mich allerbest mit meinen 50.000er Kapseln von wlsProducts.

Antwort
von ItsRainingMen1, 38

Achja, es kommen komischerweise auch immer meine Ängste aus der Kindheit und meine schlechten Erlebnisse/Erfahrungen hoch.

Kommentar von Hooks ,

Du kannst den schlechten Erlebnissen ihre Macht nehmen, die sie über Dich haben, indem Du vergibst (was andere Dir getan haben) und selbst um Vergebung bittest (wo Du Dich falsch verhalten hast).

Nur so kommst Du mit der Vergangenheit ins reine. 

Du kannst auch mal bei nightlight.de reinschauen und verschiedene Begriffe in der Suchmaske ausprobieren.




Antwort
von brido, 32

auf Posttraumatische Belastungsrekation. 

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