Frage von lion55, 7

verkannte Thrombose ,rechtliche Folgen

bei der Versorgung einer Bewohnerin ist mir aufgefallen das ihr Bein warm und schmerzempfindlich ist . Diese Beobachtung habe ich im Tagesbericht dokumentiert . Nun wirft man mir vor ich hätte dies mündlich weitergeben müssen . Die Bew. wurde nicht von mir aufgenommen ! Sie kam in der Zeit in der ich im Frei war ( zwei Tage )zuvor. Anscheinend eher durch Zufall wurden die Tagesberichte gelesen und erst da sah man Handlungsbedarf . Der Verdacht auf Thrombose un Erysipel hat sich dann im Krankenhaus bestätigt .Ich werde nun mißtrauisch beobachtet . Ist es so in Ordnung ,ist es wirklich meine Schuld ? Wenn ja was kann das für Folgen für mich haben. Ich bin exam. Krankenpflegehelferin.

Bitte um kompetente Antwort.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo lion55,

Schau mal bitte hier:
Thrombose Recht

Antwort
von lukas123, 3

Das solltest du mit deinen Kollegen bzw. deinem Vorgesetzten klären. Ob man in so einem Fall wirklich von Schuld sprechen kann, halte ich für fraglich. Immerhin hast du es ja im Bericht notierst. Erkundige dich, was für Folgen auf dich zukommen können und versuche offen mit deinen Kollegen über diesen Fall zu sprechen. Das wird jedes Krankenhaus intern anders regeln.

Antwort
von kreuzkampus, 1

Wenn Du einen Thromboseverdacht hattest, hättest Du das sofort mitteilen müssen; da gibt's kein Vertun. Thrombose muß sofort untersucht werden. Wenn sie sich bestätigt, muß sie sofort behandelt werden. Beispiel: Als mein Arzt vor Jahren Throboseverdacht hatte, hat sofort einen Blut-Schnelltest gemacht. Der hat eine T. bestätigt. Er hat sicherheitshalber noch einen Kontrolltest gemacht, der auch positiv war und hat für denselben Tag telefonisch einen Termin bei einem Spezialisten gemacht. Der fand die T. mit Ultraschall, und am nächsten Morgen hat mich mein Doc auf Macumar eingestellt und mir ein Rezept für einen T.-Strumpf geschrieben. Der Grund für die Schnelligkeit: T. kann ganz schnell tödlich sein. Mein Rat: Geh' hin, sag, daß Du einsiehst, einen Fehler gemacht zu haben und versprich, daß sowas nie wieder vorkommen wird.

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