Frage von WhiteColby, 476

Verdacht auf Kniebinnenläsion

Hallo, ich habe nach einem Sturz auf das linke Knie vor fast genau 2 Jahren starke Schmerzen im Knie. Diese Schmerzen wurden in der Vergangenheit jeweils einem Rückenleiden zugesprochen und auch dementsprechend behandelt. Nachdem meine Schmerzen durch keine Maßnahme gelindert werden konnte, habe ich jetzt einen Kniespezialisten aufgesucht, der mich zu einer MRT schickte, mit folgendem Befund: Wenig Gelenkserguss. Regelrecht abgebildete Kreuz- und Kollateralbänder ohne Verletzungszeichen. Der Innenminiskus ist abgeflacht und deformiert, keine Rissbildung.Der Außenminiskus ist im Hinterhorn deformiert, auch hier keine Rissbildung. Knorpelverschmälerung lateral ausgeprägter als edial, amlateralen Gelenkrand mit begleitendem Knochenödem und subchondraler Zystenbildung im Tibiakopf. Keine Patellafehlform. Signalalteration des Patellarknorpels, stellenweise mit Verschmälerung und begleitendem Knochenödem im mittleren Patellardrittel. Unauffälliger Weichteilmantel, schlanke popliteale Zyste. Beurteilung: Gonarthrose, medial mit Chondropathie Grad II, lateral mit Chondropathie Grad III und subchondraler Zystenbildung. Chondropathia patellae Grad III. Wenig Reizerguss. Innen- und Außenmeniskopathie Grad I bis II ohne Rissbildung. Laut Aussage meines Kniespezialisten kann man die Schädigung durchaus auf den Sturz vor ca. 2 Jahren zurückführen, der derzeitige Verschleiß an meinem Knie jedoch sei gegenüber einer Versicherung nur schwer auf den Unfall allein zurückzuführen. Nach Ansicht des Arztes wird, ohne eine zeitliche Begrenzung zu benennen, ein künstliches Kniegelenk meine Zukunft sein. Wer weiß Rat? Wie soll ich mich verhalten? Wie kann ich der Versicherung gegenüber Ansprüche wegen meines Leidens seit dem Sturz auf öffentlichem Gelände geltend machen? Ich danke für schnelle Hilfe!!

Antwort
von doktorhans, 476

Der Anspruch gegenüber der Versicherung wird schwer zu belegen sein.

Vor einem künstlichen Kniegelenk sollte man die Methode der Knorpelzüchtung (z.B. Mikrofakturierung) erwägen.

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