Frage von Ordinary, 61

Vegane Ernährung - gesund oder nicht?

Hallo,

ich war gestern mit einer Freundin Kaffee trinken, die gerade für 30 Tage eine vegane Kur macht. Sie fühlt sich zwar gut und fit, aber ich stelle mir das trotzdem sehr schwierig und umständlich vor. Fehlen da nicht wichtige Nährstoffe? Kenn mich jetzt ehrlich gesagt auch nicht sooo gut aus aber ich kann mir vorstellen, dass man nicht alle tierischen Produkte einfach so durch pflanzliche ersetzen kann. Und was macht man wenn man unterwegs mal spontan Hunger kriegt?

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Antwort
von dinska, 49

Bei der veganen Ernährung muss man gut vorplanen, mit Spontanität kann man da echte Probleme bekommen. Es ist eine Ernährungsform, die wie alle Befürworter und Kritiker hat. Jeder muss seine eigene Ernährungsgewohnheiten finden, die sich positiv auf seine Gesundheit auswirken. Dazu gehört die Ausgewogenheit und das Essen in Maßen, genauso wie Produkte aus der Region, dem eigenen Garten und saisonal bedingt, dann haben die Lebensmittel auch die meisten Vitamine.

Antwort
von Catrun, 36

Vegan an sich ist nicht per se gesund. Man kann sich auch als Veganer sehr einseitig ernähren, was zur Mangelversorgung mit bestimmten Stoffen führen wird - und das wahrscheinlich schneller als bei einem "Allesesser".

Man kann sich aber gesund vegan ernähren. Man muss sehr darauf achten, dass die Nahrungszusammensetzung ausgewogen ist und dass man weiterhin genug Nährstoffe bekommt, die hauptsächlich in tierischen Produkten enthalten sind (B12 wurde ja z.B. schon genannt). Das ist nicht ganz ohne, wenn man es dauerhaft betreiben will.

Ab und an eine kurze vegane Phase ist sicherlich nicht weiter schädlich und kann eine positive Wirkung haben, wie andere Fastenkuren ja auch.

Kommentar von Katzina ,

mangeht aber normalerweise hiervon aus, dass, wenn man sich vegan ernährt, sich derjenige bereits im Vorfeld schon Gedanken macht, sich allumfassend die wichtigen Vitamine, Minerale und Co. zuzuführen.. Fleisch ist heute vorwiegend nur noch durch Massentierhaltung zu erhalten - was das bedeutet, könnte sich doch jeder mal vorstellen: UnendlicheTierqual wehrloser Tiere setzt ich mal an die erste Stelle - Tiere, die mit Antibiotika vollgestopft werden, können niemals "gesundes" Fleisch lieferen. Antibiotika verseuchen auch den Menschen, da er immun wird gegen bestimmte bakterielle Angriffe - Antibiotika en masse verseuchen aber durch die Ausscheidungen der Tiere ebenfalls die Umwelt - sickern ins Trinkwasser, verbleiben auf den Feldern, die damit gedüngt werden, übertragen sich wiederum auf die Anbausaaten. Man muß hierbei alles in der Summierung sehen. Im allgemeinen wird zu viel Fleisch konsumiert - Volkskrankheiten sind die Folge, Fleisch wird immer billiger, wird also durch immer mehr Massentierhaltungen schlechter in seiner Qualität usw. Das sollte sich jeder mal vor Augen führen. Wir haben nur diese eine Erde.... und die Erde braucht den Menschen nicht.

Antwort
von greasebrei, 36

Das ist eine Frage wo dir glaub ich keiner die richtige Antwort geben kann. Die einen finden es gesünder/besser, die anderen sagen das Gegenteil. Ich persönlich denke man sollte auf seinen Körper achten und essen was einem gut tut. Wenn man vegan leben möchte sollte man trotzdem schauen dass man immer wieder mal sich durchchecken lasst. Denn etwaige Mängel erkennt man meist erst nach einer gewissen Zeit und dann kann es schon zu spät sein. Was den schnellen Hunger betrifft: Sicher nicht so leicht, aber man merkt in den Läden ja schon Veränderung. Viele Supermärkte und Bäckereien wie Anker z.B. haben ein breites Sortiment an veganen Produkten. Und ansonsten muss man es sich gut einteilen und viel von zuhause mitnehmen.

Antwort
von Sheol, 24

Als langjähriger Veganer kann ich dir versichern, dass vegane Ernährung prinzipiell nicht weniger gesund ist als eine "normale" Ernährung mit Mischkost. Die Krux liegt darin, sich in allen Ernährungsformen ausgewogen zu ernähren - und das klappt in der veganen Ernährung genau so gut wie auch bei der Mischkost. Lediglich Vitamin B12 muss der Veganer supplementieren, was aber weniger daran liegt, dass es in der veganen Ernährung nicht vorkommt, sondern daran, dass Lebensmittel im Supermarkt zu rein gewaschen sind. Ein "schmutziger" Apfel, der gerade frisch vom Baum gefallen ist, liefert schätzungsweise die hundertfache Menge an B12.

Ob Veganismus gar gesünder ist als Mischkost - tja, darüber wird viel gestritten. Aber mir persönlich ist das ziemlich egal. Ich bin Veganer aus ethischer Überzeugung heraus - und nicht allein aus egoistischen Gründen wie meiner Gesundheit. Ich begnüge mich damit zu wissen, dass ich mir die Ernährung keinesfalls schadet, so lange es - wie gesagt - ausgewogen bleibt.

Zum Thema "Vegan und unterwegs": Manchmal ist es schwierig, ja. Nicht überall ist man essenstechnisch so gut eingestellt, aber Pommes kriegt man eigentlich fast überall und so eine Falafeltasche (also Döner mit Falafel statt Dönerfleisch) macht auch richtig satt. Mittlerweile gibt es aber auch schon ziemlich viele Restaurants, die auf Veganer eingestellt sind und Alternativen anbieten - wenn nicht sogar komplett fertige Gerichte.

Antwort
von gerdavh, 27

Warum um Himmels willen hast Du diese Fragen erneut eingestellt? Das gibt hier wieder nur endlose Diskussionen über Veganer, Vegetarier und Allesfresser. Macht Dir das Spaß, wenn sich die User hier streiten? Die allermeisten Vegetarier und Veganer verzichten auf Fleisch, weil sie einfach nicht wollen, dass ihretwegen Tiere erst unter unmöglichen Bedingungen aufgezogen werden und dann qualvoll sterben müssen.

Kommentar von Friedelgunde ,

Ich verstehe deinen Unmut - aber die Frage wurde von jemand anderem erneut gestellt. Der ursprüngliche Fragesteller kann nichts dafür :-)

Kommentar von elliellen ,

@gerdavh: Das hast du super auf den Punkt gebracht. Dem schließe ich mich voll und ganz an. Ich bin zwar Vegetarierin und keine Veganerin, aber es leben auch unzählige Veganer, die aus Überzeugung glücklich und gesund und ohne Mangelerscheinungen leben. Auf die richtige Zusammensetzung der Ernährung kommt es natürlich an. LG

Antwort
von kayman, 16

Heutzutage ist es kein Problem mehr sich vegan zu ernähren, das war vor 5 bis 10 Jahren noch sehr viel schwieriger, da das Sortiment nicht groß oder nur schwer zu bekommen war.

Nährstoffe bekommt man durch die vegane Ernährung auch genug. Es ist wie auch bei der "normalen" Ernährung: Abwechslungsreich sollte es sein.

Antwort
von Ordinary, 19

Huhu,

okay also ich wollte keine Grundsatzdiskussion zum Thema "ist das jetzt eine gute Idee oder nicht" starten! :D Kenn mich einfach nicht aus mit dem Thema und wollt mich ein bisschen informieren. Die Antworten von Katzina und Friedelgunde find ich super, danke! Genau das wollte ich wissen, also was die Vorteile sind, auf was man achten muss, wos Probleme geben könnte. :) Finde es grundsätzlich spannend sich mit seinem Körper und dem, was er braucht, auseinanderzusetzen. Greasebrei: Der Anker hat vegane Sachen? Hab ich gar nicht gewusst! Hol mir da wenn ich wegfahr beim Westbahnhof gerne was, werd ich beim nächsten Mal ausprobieren

Kommentar von Hooks ,

EIgentlich solltest Du keine "vegane Sachen" von irgendwoher kaufen, sondern einfach mal so essen, daß Du Fleisch und Mich usw wegläßt. Mach Dir doch deine "veganen Sachen" selbst! Alles, was von der Industrie vorproduziert wurde, ist schonmal mit einem Fragzeicehn zu versehen.

Wenn es gerade Mode ist, sich vegan zu ernähren, sollte man nicht auch noch auf diese Modemacher hereinfallen.

Kauf Dir Grundstoffe und bereite Dein Essen selbst, das ist allemal gesünder, als produziertes "Veganes" zu kaufen (und zu essen)! Wir sind doch mündig und müssen uns das nicht vormachen lassen.

Wieder gilt hier: Nichts kaufen, wofür Werbung gemacht wird. Überleg Dir am besten immer, wer woran hier besonders verdient, früher sagte man: "Cui bono?"

Kommentar von pinkmelon ,

Also wenn jeder so denken würde, dann gäbe es in den Supermärkten und Lokalen gar kein Angebot für Vegetarier und Veganer. Ich bin auch ein Fan vom Selbermachen, koche und backe auch sehr viel zu Hause, aber wenn ich unterwegs bin und Hunger habe, werde ich mir wohl ein Weckerl beim Bäcker kaufen dürfen. Und wenn das dann vegan ist oder zumindest vegetarisch - umso besser! Im Vitalweckerl von der oben genannten Bäckerei ist zum Beispiel einfach nur ein Linsenaufstrich und Gemüse drin - was bitte soll daran schlecht sein? Kritisches Denken ist ja an sich nie schlecht, aber man muss auch nicht gleich alles verteufeln, was von Seiten der "Industrie" (hier handelt es sich wohlgemerkt um einen Bäcker) angeboten wird.

Antwort
von gerdavh, 17

Hallo, wenn sich jemand nur für 30 Tage vegan ernährt, bekommt er bestimmt keine Mangelerscheinungen, so schnell geht das nun doch nicht. Ein Veganer sollte sein Essen mit sich führen, ist gibt wenig vegane Restaurants und beim Einkaufen muss man da einiges bedenken. Man ist unterwegs und hat Hunger? Nun, da bleiben immer noch Äpfel, Bananen, Brot mit veganem Aufstrich - Hungern muss man deshalb noch lange nicht. Ich selbst bin Vegetarier, kann also nichts zu veganer Ernährung sagen, eingeschränkt ist man da allerdings: Keine Milch, kein Käse, keine Butter, kein Honig, keine Kekse (enthalten Butter und Milch), keine Müsliriegel (enthalten meist Honig) usw. usw. Um als Veganer dauerhaft gesund zu bleiben, braucht man einen entsprechenden Ernährungsplan. Falls Dich das interessiert, hier ein Link (einer von vielen) dazu

http://www.peta2.de/gesundvegan

lg Gerda

Kommentar von Hooks ,

Kekse kann man selber machen, da wären eher noch die Eier schwierig wegzulassen, aber das geht auch.

"Ohne Milch" finde ich überhaupt kein Problem. Mich ärgert es sowieso schon, wie stark das immer von der Milchlobby beworben wird - das allein wäre schon ein Grund, darauf zu verzichten (sagte doch mal jemand: essen Sie nichts, wofür Werbung gemacht wird!)

Und Honig kannst Du problemlos durch Xylit ersetzen. Der wird aus Birkenzucker gemacht. Oder Agavensirup o.ä.


Dein Link ist interessant, danke.

Vitamin D gibt es massenweise auch in Brennesseln, da kann man schönen Spinat draus machen, wenn man sie nicht roh essen mag.

Kommentar von gerdavh ,

Machbar ist das schon mit der veganen Ernährung, gar keine Frage. Ein Kollege meines Mannes, ist von beneidenswerter Gesundheit, ist schon seit 10 Jahren Veganer. Seine Frau gibt sich allerdings auch entsprechende Mühe, sie stellt jeden Montag einen Speiseplan für die kommende Woche auf, das ist schon relativ aufwändig. Eier kann man auch ersetzen, es gibt veganen Eiersatz. Habe ich allerdings noch nicht ausprobiert. Vielleicht ist dieser Link noch interessant

http://www.veganwelt.de/inhalt/kochen/k-ersatz.html

Kommentar von francis1505 ,

Scheinbar kann man nicht auf alles so eben mal verzichten, sonst müsste man sich ja keinen Ersatz suchen.

Davon abgesehen find ich es schon vogelwild, die Bratwurst oder die Mortadella darf's nicht sein, dafür wird man dann mit Sojaersatzprodukten überschwämmt.

Da stellt sich mir dann schon die Frage, inwieweit man das als Verzicht bezeichnen kann.

Kommentar von Hooks ,

@ francis:

eben, ich würde da auch nichts "ersetzen", sondern einfach weglassen. Pfannekuchen gehen auch ohne Ei oder Milch, nur mit Wasser, (wobei ich auch schonmal Eier benutze, nur nicht zuviele, weil mir sonst übel wird), und wer die Milch nicht verträgt, hat normalerweise ein Eiweißproblem, das auch nicht dadurch gelöst wird, daß man eine pflanzliche Eiweißbombe nimmt.

Mal abgesehen davon ist das gesamte Soja-Angebot genmanipuliert, sagte mir eine Dipl.-Agrarin.

Und mit Spinat mit Kartoffeln schmeckt wunderbar, dazu braucht man gar kein Fleisch oder Wurst oder wasweißich.

Mich hat es immer gewundert, wenn Leute fragten, was meine Kinder denn "statt Milch" zu trinken bekämen. Meine Antwort: Wasser aus der Leitung, fertig. Reicht doch!

Kommentar von francis1505 ,

Neulich hab ich Tofu-Bratwürstchen gekauft (erstens, weil mir die normalen zu teuer waren und zweitens, weil es mich momentan vor Fleisch buchstäblich ekelt). Bis auf die Form hatten die nichts mit den Nürnbergern gemeinsam. Weder Bräunung, noch Konsistenz geschweige der Geschmack waren vergleichbar. Da frag ich mich echt, wie die Industrie überhaupt darauf kommt, so etwas herzustellen.

Sojageschnetzeltes oder vegetarische Bolognese sind an sich auch nicht übel, aber eben nicht vergleichbar mit echtem Fleisch.

Und veganer Eiersatz, wenn ich das schon lese... Mag sein, dass da keine tierischen Rohstoffe drin sind, aber die Chemieindustrie muss sich auch über Wasser halten. Dann lieber ein echtes Ei von einem glücklichen Huhn.

Kommentar von Ente63 ,

Wie wahr.... ;-))

Antwort
von Friedelgunde, 13

Ich frage mich auch, warum diese Frage erneut gestellt wurde :-).

Und die Diskussion finde ich auch jedes Mal wieder amüsant^^. Vielleicht sollte ich mal eine andere Frage formulieren: "Warum muss man sich ständig dafür rechtfertigen, wenn man sich bewusster ernährt - Durchschnittsesser hingegen müssen das nicht, trotz unzähliger, bekannter negativer Folgen der Fehlernährung mit fettem Fleisch und zu viel isolierten Kohlenhydraten?"

Kurz und knapp: Wenn man sich vegan ernährt, sollte man etwas genauer auf die Versorgung mit ein paar Nährstoffen sorgen (insbesondere Eisen und Vitamin B12). Vom rein gesundheitlichen Standpunkt aus würde ich somit eher eine vegetarische Kost vorziehen, da muss man nicht auf Vitamin-/Mineralstoffpräparate zurückgreifen. Ansonsten ist es wohl eher eine Einstellungssache. Ich habe auch mal eine Weile vegan gelebt - und habe mich ausgesprochen gut gefühlt damit!

Antwort
von Katzina, 10

Vorteile der veganen Ernährung sind: Hülsenfrüchte, Vollkorn, Gemüse, Obst sind Ballaststoffe und wichtig für die Darmperistaltik - so werden Giftstoffe, also Toxine besser abtransportiert und dienen im Endeffekt dazu, dass sich degenerative Erkrankungen vermindern.

Pflanzen , wen sie roh gegessen werden, stecken voller natürlicher Antioxidantien. Diese bieten wiederum Schutz vor vor Arthritis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Isoflavone kommen vor allem in Sojabohnen vor und schützen vor Prostatakrebs, Sie sind ebenso wichtig für den Knochenaufbau, bzw. deren Abbau

Weniger Cholesterin und gesättigte Fettsäuren bedeuten eine geringere Gefahr an Diabetes und Krebs zu erkranken. Omega-3-Fettsäuren finden sich in Raps-, Olivenöl.

Als Fazit kann man ableiten, was auch wissenschaftliche Studien ergeben haben dass vegane Ernährung weitaus die gesündere Lebensart ist. Und wenn hier über Milch diskutiert wird, ist dazu darauf hinzuweisen, dass der Mensch überhaupt nicht auf Kuhmilch als Massenerzeugnis fixiert ist. Da Milchkühe immer schwanger sind, sonst bilden sie keine Milch, gelangen auch die Schwangerschaftshormone in die Milch, d.h. Östrogen und Progesteron. In Studien hierzu wurde festgestellt, dass diese Hormone zur Entstehung von Krebsarten wie Brustkrebs und Ovarialkrebs beitragen können. Das einzige, was in der veganen Ernährung fehlt, ist die genügende Vitamin-B-12 Zufuhr. Deshalb sollte man hier auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.

Kommentar von Hooks ,

Deine ersten vier Punkte kann man auch als "Allesfresser" erfüllen. Leider machen vor allem Fleisch und Milch sehr satt, deshalb muß man da aufpassen, daß man von den gesunden Stoffen genug bekommt.

Kommentar von Katzina ,

ja, aber wir sprachen hier von ausschließlich veganer Ernährung, d.h. wenn man Fleisch und Milch ausschließt, reicht die vegane Ernährung meines Erachtens also vollkommen aus.

Kommentar von Hooks ,

Natürlich. Nur darfst Du es nicht als Vorteil der veganen Ernährung nennen - denn das essen andere Leute ja auch.

Vorteile sind, daß man das andere wegläßt und sich nicht damit belastet.

Antwort
von pferdezahn, 11

Es wird viel zu viel geschiss ueber eine gesunde Ernaehrung gemacht. Normalerweise ist jedes Lebensmittel gesund oder schadet dem Koerper nicht, wenn es nicht uebermaessig verzehrt wird. Einem Veganer oder Rohkoestler wuerde es gesundheitheitlch keinesfalls etwas ausmachen, wenn er z.B. einmal in der Woche Fleisch essen wuerde, ich glaube sogar im Gegenteil, es waere sogar gesuender fuer ihn. Aber da geht es wieder um das Prinzip, entweder bin ich ein Veganer oder nicht. Ich moechte nicht wissen, wie viele Veganer oder Rohkoestler es gibt, die sich dafuer haltern, und doch ab und an Mal eine Scheibe Fleisch verspeisen. In der Deutschen Welle war vor kurzem ein Bericht ueber einen Vegetarier, der 28 Jahre lang nur Pizzen gegessen hatte, weil er angeblich nicht wusste, was er essen sollte, und sie haben ihm auch gut geschmeckt. Laut aerztlicher Untersuchungen war der Mann kerngesund.

Antwort
von pferdezahn, 13

Wenn ein Veganer sich ueberwiegend von Rohkost ernaehrt, lebt er gesund. Verspeist er aber ueberwiegend viele staerkehaltige Produkte (Mehlspeisen), dann lebt er keinesfalls gesund. Es wird zu viel Theater wegen den tierischen Produkten gemacht, und ich frage mich, weshalb? Es ist doch erwiesen, dass der Mensch fleischlos leben kann. Der staerkste Mann Deutschlands >Patrik Baboumian< ist Veganer, und der 1901 in Brasilien geborene Bernando La Pallo ist seit seinem 6. Lebensjahr >Rohkost-Veganer< und wird am 17. August 113 Jahre alt und ist bei bester Gesundheit.

Kommentar von Semana ,

Apropos Bernardo La Pallo - ein Veganer, der Fisch ißt ? Also eher nicht. Bitte den verlinkten Artikel nochmal durchlesen.;-)

Kommentar von rulamann ,

Fisch isst er drei mal die Woche. Hier wählt er zwischen Sardinen, Thunfisch und Lachs.

Kommentar von pferdezahn ,

Jeder Link ist eben anders. Schaue dir Mal mehrere von ihm an. In einem ist er Rohkoestler, in einem anderen Veganer, und ich glaube, er selbst bezeichnet sich als Rohkost-Veganer. Ist auch egal, ich wollte nur klarmachen, dass es auch ohne Fleisch geht.

Antwort
von Hooks, 12

Schreib Dir doch einfach mal auf, was Du weglassen müßtest, was das enthält, und wo Du das her bekommst. Wir werden da vielfach fehlinformiert, man kommt mit sehr viel weniger aus.

Ich z.B. verzichte weitgehend auf Milchprodukte, außer Sahne, wenn ich Kaffee trinke, und Butter aufs Brot, aber auch nicht täglich. Eier etwa 1x im Monat. Wurst, wenn sie da ist. Das schwankt zwischen täglich und 1x die Woche (auch ohne Brot ;-) Kein Problem damit.

Milch braucht man gar nicht, weil die fürs Kälbchen gedacht war, und Fleisch ... 1 aus Schweinefleisch bekommst Du aus Getreide und Hefe (oder ist die nichts für Veganer?) oder nimmst halt Extra-Kapseln dazu.

Das einzige tierische, worauf ich nicht verzichten würde, ist Lebertran. Ich bin chronisch krank, und den brauche ich als Ersatz für starke Medis, das lasse ich mir nicht nehmen.

Übrigens wird alles Fleisch aus Pflanzen gemacht...

Kommentar von Catrun ,

Du bist sehr weit davon entfernt, ein Veganer zu sein (selbst wenn man Lebertran außer Acht lässt).

Kommentar von Hooks ,

Habe ich behauptet, Veganer zu sein? Da hast Du mich falsch verstanden.

Ich verzichte lediglich auf Milcheiweiß, wo immer ich es kann, weil ich es nicht vertrage (und auch nicht einsehe).

Ich hinterfrage hier nur die Menschen, die meinen, man könne nicht vegan leben. Natürlich kann man das ohne Bedenken, und zwar ohne "Ersatz", da stimme ich Francis voll zu.

Vor allem ärgere ich mich über die Dreistigkeit, mit der behauptet wird, daß man Milch bräuchte.

Kommentar von Catrun ,

Was hat denn das alles mit der Frage zu tun?

Ich hinterfrage hier nur die Menschen, die meinen, man könne nicht vegan leben.

Wer hat denn gesagt, man könne nicht vegan leben? Die Frage war, ob das gesund ist.

Natürlich kann man das ohne Bedenken, und zwar ohne "Ersatz",

Ich finde, dazu kannst du nicht wirklich etwas sagen, da du ja selber anscheinend nie über längere Zeit wirklich vegan gelebt hast. Du bist ja noch nicht einmal Vegetarier. Zum Vergleich: Ich mag Fleisch und Milch(-produkte) aus Geschmacksgründen sehr gerne - und ich konsumiere dennoch nur unwesentlich mehr tierische Produkte als du, wenn ich mir deine Aufzählung angucke!

Vor allem ärgere ich mich über die Dreistigkeit, mit der behauptet wird, daß man Milch bräuchte.

Wer behauptet das denn bitte? Und was hat das mit der Frage zu tun?

Pfannekuchen gehen auch ohne Ei oder Milch, nur mit Wasser,

Ja, gibt es bei mir auch manchmal, wenn weder Eier noch Milch vorhanden sind. Es schmeckt mit Milch aber viel besser :-)

Mich hat es immer gewundert, wenn Leute fragten, was meine Kinder denn "statt Milch" zu trinken bekämen. Meine Antwort: Wasser aus der Leitung, fertig. Reicht doch!

Wasser ist kein Ersatz für Milch, da Milch wegen der hohen Nährstoffdichte als Lebensmittel gilt. Daher ist es auch beliebt für die Zubereitung von Kleinkindnahrung. Man trinkt Milch normalerweise nicht "nur" um den Durst zu läschen. Daher die Frage der Leute. Und natürlich bekommen deine Kinder einen "Ersatz" für diese Nährstoffe durch andere Lebensmittel, auch wenn dir das nicht bewusst ist.

essen Sie nichts, wofür Werbung gemacht wird!

Für alle Lebensmittel, die du aufgezählt hast, die du konsumierst, wird Werbung gemacht.

Kommentar von Hooks ,

Es tut mir leid, ich verstehe Deinen Beitrag überhaupt nicht. Was willst Du eigentlich?

Kommentar von Catrun ,

Das geht mir mit deinen Beiträgen genauso. Es wird die Frage gestellt, ob vegane Ernährung gesund ist. Daraufhin erzählst du von deiner eigenen Ernährung (die weder vegan noch vegetarisch ist) und pochst immer wieder darauf, dass du gegen Milch bist - wobei nichts davon mit der Frage zu tun hat.

Vielleicht habe ich deine Beiträge auch falsch verstanden. Was ist denn deine Antwort auf die Frage?

Kommentar von Hooks ,

Gut, das war vielleicht mißverständlich.

Vegan bedeutet doch einfach nur, zusätzlich zum Fleischverzicht noch Milch und Eier wegzulassen (ich gehe jetzt mal davon aus, daß die andern Dinge wie z.B. Honig oder Gelatine, nicht das Problem bedeuten).

Was für ein Problem soll dabei bestehen, Milch und Eier wegzulassen? Auf Eier kann man schnell verzichten, so daß das Hauptproblem die Milch sein wird. Deshalb bin ich stillschweigend davon ausgegangen, daß es dem Fragesteller primär darum geht, wie man ohne Milch leben kann. Denn wenn es um Fleisch ginge, hätte man hauüptsächlcih nach "Vegetarier" gefragt, denke ich.

War vielleicht mein Fehler.

Also habe ich von der Milch zwei Argumente angeführt, das eine (logische), daß Milch für Kälber gedacht ist und wir sie deshalb nicht brauchen (wir können selber verstoffwechseln), und das andere (ausprobierte) von mir selbst, daß es wirklich "klappt".

Die Anti-Milch-Argumente kommen daher, weil die Milch sehr stark beworben wird (fiel mir erst so richtig auf, nachdem ich eine Telefon-Umfrage-Aktion mit gemacht habe, wo es nur um die Milch ging). Und weil es Menschen gibt, die auf die Milch negativ reagieren, ohne daß einem das jemand sagen würde. Es gibt noch nicht mal einen Allergietest auf erhitzte Milch (ich bin übers Blut auf allerlei getestet worden, war alles negativ, aber die Beschwerden gehn weg, wenn ich Milchprodukte weglasse).

Darum finde ich es wichtig, das bekannt zu machen.

MIr hat der Bioladenbetreiber gesagt, wenn man Eiweißprobleme hat, soll man lieber "vegan mit Fleisch" leben als vegetarisch, weil das Fleisch gegessen wird wie es wächst. Die andern Sachen (Milch, Soja) werden konzentriert.

Kommentar von Hooks ,

Ich habe noch nicht gesehen, daß für Getreide, Leitungswasser und Hefe Werbung gemacht würde, auch nicht für Pflanzen und Lebertran.


Dagegen aber sehr für die Milchprodukte. Es gibt Eltern, die meinen wiklich, ihr Kind braucht einen halben Liter Milch am Tag. Und dann wundern sie sich, wenn ihr Kind krank wird (es ging in dem speziellen Fall um Wollallergie - nach einer Woche da zu Besuch hatte ich auch eine entwickelt!)

Kommentar von francis1505 ,

Vegan mit Fleisch ist ein Widerspruch in sich.

Kommentar von Hooks ,

Natürlich.

Deshalb habe ich es ja in Anführungszeichen gesetzt. Es gibt ja keinen extra Namen für diese Kostform. "Fleisch essen und Milchprodukte weglassen." Und wird auch von allen Anhängern von egal, was, verhöhnt...

Antwort
von francis1505, 13

Allein weil der Mensch evolutionsbedingt ein Allesfresser ist, kann das gar nicht gesund sein. In gewissem Maße benötigt der Organismus tierische Nährstoffe.

Dass durch das heute bestehende Überangebot eine Überversorgung besteht, ist eine andere Sache.

Kommentar von Hooks ,

Das möchte ich bitte genauer wissen. Welche tierischen Nährstoffe braucht man da unbedingt?

Kommentar von StephanZehnt ,

Nun z.B. Vitamine B12 sicher kann man das mit Tabletten ausgleichen aber Vitamine in Lebensmitteln sind doch im Endeffekt besser. Nicht selten haben Kinder von Eltern die sich vegan ernähren schon einmal Entwicklungsprobleme. Ob der Arzt der die Vorsorgeuntersuchungen macht immer erfährt, wie die Eltern sich ernähren? Das war kürzlich Thema im Fernsehen

http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-21186/vegetarisch-lebe...

In wie weit es dann Probleme gibt bei Kindern wie ADHS udgl. (Ritalin..). ?

Kommentar von Hooks ,

Ich habe ADS und immer viel Fleisch gehabt in der Kindheit, auch Milch. Daran kann es nicht liegen.

Und meine Kinder habe ich alle jahrelang ohne milch aufgezogen, ging wunderbar. Da ist auch keiner zurück, die meisten sind Klassen- oder Jahrgangsbester.

Kommentar von Catrun ,

Ich habe ADS und immer viel Fleisch gehabt in der Kindheit, auch Milch. Daran kann es nicht liegen

So eine Schlussfolgerung kann man aufgrund eines einzigen Fallbeispieles nicht ziehen.

Da ist auch keiner zurück, die meisten sind Klassen- oder Jahrgangsbester.

Ich denke, StehphanZehnt meinte die körperliche Entwicklung.

Kommentar von pferdezahn ,

Ich habe in einem Magazin gelesen, dass es eine Studie gibt, dass Kinder, die keine Kuhmilch bekamen, intelligenter seien als ihre gleichgesinnten. Habe auch Mal danach gegooglt, aber leider erfolglos. Dafuer habe ich dieses gefunden: - http://rohkost.info2013/08/25/aktive-Kinder-die-viel-Milch-trinken-haben-mehr-kn...

Kommentar von pferdezahn ,
Antwort
von anonymous, 12

Hi! :) Also ich ernähre mich zwar nicht vegan, aber vegetarisch. Ich habe einen Monat mal versucht nur Vegan zu essen, aber da ich Käse einfach so sehr liebe kann ich das einfach nicht für immer so machen. Aber zu deiner Frage, ob das gesund ist..... Das kann ich auf jeden Fall nur mit JA beantworten. Man muss zwar darauf achten, dass man sich nicht nur einseitig ernährt, aber sobald man dieses Problem gelöst hat bedankt sich dein Körper dabei dir, denn wir müssen nicht Fleisch oder andere tierische Produkte essen, wir denken nur wir müssten es und tuen es auch, weil es uns einfach schmeckt und es einfach normal für uns geworden ist.

Wenn du ausreichend Gemüse und Obst isst kann eigentlich nix schief gehen, aber was wirklich wichtig ist, ist die Abwechslung, sonst ist es wirklich ungesund! Ich hoffe ich könnte dir helfen :) LG

Kommentar von Hooks ,

Ich würde noch Nüsse und Samen dazuzählen, was wichtig ist.

Kommentar von Catrun ,
aber was wirklich wichtig ist, ist die Abwechslung, sonst ist es wirklich ungesund

Genau das ist der Punkt. Vegan an sich ist nich zwangsläufig gesund.

Antwort
von anonymous, 12

wir eher an eisenmangel leiden das sind die folgen

Kommentar von bethmannchen ,

Eisen bekommt man ausreichend aus Pflanzlicher Nahrung, kann es sogar besser aufnehmen, weil man auch reichlich mit Vitamin C versorgt ist.

Kommentar von Katzina ,

Vegetarier und Veganer sind mit Eisen rundum bestens versorgt, weil sie grüne Blattgemüse, Gemüse, Nüsse und Trockenfrüchte essen. Zu bedenken ist auch, dass all diese genannen Produkte gleichzeitig noch reichhaltig an Vitamin C sind, was die Aufnahme von Eisen begünstigt. D.h. ohne Vitamin C nützt auch eine eisenhaltige Ernährung nichts. Und Fleisch verfügt fast nicht über Vitamin C.

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