Frage von Leto1982, 75

Unwohlsein, Müdigkeit?

Oh, so ein Mist, der gesamte Aufsatz ist nicht übermittelt worden?Dann fange ich nochmal neu an.Hallo, Ich bin männlich,34 Jahre alt bin absoluter Nichtraucher und trinke sehr sehr wenig Alkohol, wenn ich mal was trinke dann maximal ein Bier am Abend.Ich bin ein Angstpatient, und war und bin in Psychotherapeutischer Behandlung.Ich war eine Zeit lang mehr bei Ärzten als zuhause, zumindest vom Empfinden meiner Frau. Mein Hausarzt sagt ich bin der bestuntersuchteste Patient den er jemals gesehen hat. Habe in den letzten 5 Jahren diverse Untersuchungen gehabt, unter anderem: Magen/Darmspiegelungen, besuche beim Kardiologen, Untersuchungen beim Nephrologen aufgrund der Nierenfunktion etc, eine laufende Behandlung beim Lungenfacharzt, einige Krankenhausaufenthalte aufgrund einiger Unstimmigkeiten, bisher wurden folgende Erkrankungen festgestellt:Asthma - deswegen noch beim LungenarztBluthochdruck: eingestellt ~140-100Ich versteife/steigere mich oft in symptome die ein normaler Mensch wohl als normal ansehen würde(dies sagt auch mein Hausarzt)ich leide seit längerer Zeit an stetiger Müdigkeit, schon nach dem aufstehen bin ich recht zügig wieder müde, zur Mittagspause kann ich meisst mit dem Kopf auf dem Schvreibtisch einschlafen, nur um dann im Laufe des Nachmittags wieder munterer zu werden, meisst bin ich dann abends fiter, ins Bett gehe ich meisst zwischen 22.00-23.00 Uhr, und stehe gegen 06.30 auf. Hinzu kommt das ich beim aufstehen bereits ein Gefühl habe als hätte ich nachts Hanteln gestemmt, eine Kraftlosigkeit die mich erfasst, im Laufe des Tages, bei körperlicher Ertüchtigung spüre ich ein inneres Zittern in den Gliedmaßen, ich führte diese Symptome auf meine Ängste zurück(tat auch der Arzt), jedoch, auch in einem Zustand wo ich eben nicht an Krankheiten denke fühle ich mich niedergeschlagen und schlapp.Aufgrund meiner Angst nehme ich B-Symptomatik sehr ernst, und habe bis vor einigen Monaten noch jeden Tag Fieber gemessen, mein Gewicht kontrolliert und auf Nachtschweiss geachtet, all dies trifft bei mir aber nicht zu, trotzdem erwische ich mich jetzt seit einer Woche wieder wie ich immer öfter zum Thermometer greife und schaue wie die Temperatur ist.Ich bin 170cm groß und wiege um die 82 kg, habe also ein leichtes Übergewicht. Ich war vor ein paar Tagen bei meinem Hausarzt da ich Angst um meine Prostata bekam da ich aufgrund meiner Angst sehr häufig auf Klo muss (groß wie klein) und ich rechts vom Glied einen kleinen gnubbel ertasten kann,der allerdings genauso gut eine Ader oder Leiter sein könnte, ich mache mir aber sofort wieder sorgen und fange das grübeln an, ich möchte hier fragen ob es vielleicht Leidensgenossen gibt die Ähnliches durchmachen und mir ein paar Tipps geben könnten? Ich versuche wirklich alles, aber es scheint alles nur eine zeitlang zu wirken bis ich wieder irgendwelche Symptome entwickel wie ja nun schon seit langem das Zittern/Schwäche/Müdigkeit.Über jede Hilfe freue ich mich sehr.Mit freundlichen Grüßen

Antwort
von Lalaluna, 23

Hi,

Ich bin zwar nicht männlich und auch erst 17 aber mir geht's es mehr oder weniger genauso. 

Ich stehe morgens auf gegen 5.30 Uhr und bin um spätestens um 9.00 Uhr wieder müde. In der Schule ist es dan meist so das ich einschlafe und erst am Ende wieder aufwache.

Auch ich war schon in Psychologischer Behandlung wegen Angstzuständen. Und auch ich denke immer wenn gerade mal was nicht stimmt im Körper ich habe sonst was.

Aber wegen der Müdigkeit bei mir ist es so das ich wenig bis gar kein Fleisch esse weshalb mein Eisenwert im Keller ist so normal wäre bei Jugendlichen ein Wert von 22 meiner ist bei 2,2 und mein Arzt meinte es kann auch davon kommen weil zu wenig rote Blutkörperchen gebildet werden und dadurch fühlt man sich müde und könnte sofort wieder einschlafen.

Ich nehme seit einem halben Jahr jetzt Kapsel mit getrockneter Leber vom Rind da diese sehr viel Eisen enthalten, da ich wie schon gesagt nicht viel Fleisch esse und seitdem geht's mir auch besser und ich bleibe wach.

Was das krankhafte denken an Krankheiten angeht, sagt dir einfach immer wenn du was liest oder wenn jemand dir erzählt er hätte das und das dann denk dran anderen geht es viel schlechter als dir und wenn dein Körper wirklich was hätte dann würde er die schon ein Signal geben und noch ein Tipp betrachte dich nicht immer selbst denn dann ist das ganze Leben voller Gefahren denn an jeder Ecke kann jemand niesen, aber das heißt nicht das du dann automatisch gleich Schnupfen bekommst.

Ich hoffe ich kann dir ein bisschen helfen

Liebe Grüße 

Antwort
von Rock3t, 13

Hallo,

Ich bin männlich, 16 Jahre alt, knapp zwei Meter groß. Ich kann dich sehr gut verstehen. Auch ich habe diese Probleme. Ich bin prinzipiell ein sehr ängstlicher Mensch wenn es um meinen Körper geht. Aktuell beschäftigen mich auch sehr komische Symptome...ich fühle mich sehr schlapp (so wie man sich mit 40 Fieber fühlt) und es fühlt sich so an als würde ich neben mir stehen. Witzigerweise scheint das aber auch nur gefühlt so zu sein...denn meine Leistung die ich erbringe ist genauso wie sonst ^^. Dazu leide ich noch an vielen vielen anderen Beschwerden...möchte jetzt nicht alle aufzählen, aber darunter sind jegliche Arten von Kopf, Nacken und Gliederschmerzen, Magen/Darm Beschwerden, Rückenschmerzen und vieles mehr... Ich weis nicht mehr was ich machen soll. Habe auch schon viele Untersuchungen hinter mir (Magenspieglung, Tausende Ultraschalle, sämtliche Tests auf Unverträglichkeiten) und war bei vielen Ärzten, darunter Urologen, Kardiologen, Gastroentrologen, Orthopäde usw (alles nur aufgrund von Akuten Beschwerden). Mittlerweile weis ich auch nicht mehr weiter, denn ich mache aus jeder Mücke einen Elefanten. Sobald ich irgendwas habe denke ich das ich die schlimmsten Krankheiten habe. Ich habe das Glück das ich mit meinen Eltern darüber reden kann, und sie helfen mir dahingehend auch sehr viel. Sie beruhigen mich und geben mir das Gefühl, das es vielleicht doch nichts schlimmes ist. Allerdings hilft das auch nicht immer.... Nun gut ich bin noch sehr jung, und viele meinen auch das meine Beschwerden auch mit meinem unglaublichen Wachstum zu tun haben können (50 Zentimeter in den letzten 3 Jahren). Jedoch kann ich das nicht wirklich glauben, und ich lebe sehr oft in Angst (wie auch aktuell).

Auch wenn dir das jetzt nicht wirklich hilft...wollte nur sagen das du damit nicht alleine bist :).

Antwort
von Lexi77, 30

Hallo!

Du hast ja eine ganz schön lange Liste... Ich gehe mal davon aus, dass deine Blutwerte (Eisen/Ferritin, Schilddrüse) abgeklärt sind.

Das einzige, was mir jetzt noch zu deiner Müdigkeit einfällt: Schnarchst du? Hast du vielleicht in der Nacht auch mal kurze Atemaussetzer? Frag mal deine Frau danach.

Denn wenn der Nachtschlaf durch die sog. Schlafapnoe gestört ist, dann kann das durchaus dazu führen, dass man tagsüber müde und abgeschlagen ist. Genauer könnte man dies in einem Schlaflabor feststellen.

Oder nimmst du gegen deine Angsterkrankung oder sonst irgendwelche Medikamente? Es gibt nicht gerade wenige Medikamente, die als Nebenwirkung auch Müdigkeit und Antriebslosigkeit haben. Das solltest du mal abchecken. Hier könnte dann ggf. ein Wechsel auf ein anderes Mittel Besserung bringen.

Grundsätzlich solltest du aber trotzdem auch weiterhin versuchen, deine verschiedenen Ängste in den Griff zu bekommen!

Alles Gute! Lexi 

Kommentar von Leto1982 ,

Vielen Dank für deine Antwort, 

Ich habe bereits ein Gerät über Nacht umgehabt, dort wurde keine Unregelmäßigkeit festgestellt, allerdings sagt meine Frau sehr häufig das ich stark schnarche.

Ich nahm eine Zeitlang ein Mittel gegen die Angstzustände: Trimipramin, habe dieses allerdings abgesetzt da ich dann noch müder am Tag war.

Die Liste meiner Medikamente die ich täglich zu mir nehmen muss ist tatsächlich sehr lang:

Morgens: Blutdruck: Carvidilol /Carmen/ Lancerdiplin.     Dazu dann noch einen Stoß vom Asthmaspray...

Ich bin davon überzeugt das ich viele dieser ganzen Mittel nehmen muss weil ich eben so ängstlich bin, obwohl ich mir eigentlich nur sagen müsste: du bist ok sagt der Arzt.... Aber das bekomme ich einfach nicht richtig hin, das hält ein paar Wochen/Monate bis wieder ein Symptom auftritt. Außerdem weiß ich das ich bis vor der Diagnose: Bluthochdruck ein quicklebendiger Mensch war... 3 Tabletten gegen Bluthochdruck sind eine ganze Menge, und ein 2ter Arzt den ich konsultiert habe(vor einigen Monaten wegen einer kleinen Geschichte) sagte mir: meine Güte, die Tabletten würde ich keinem jungem Menschen einfach so geben, das sind schon wirklich starke Blutdruckmkttel.

Ich verzweifle einfach mehr und mehr, da mich die Angst und die unwohlgefühle einfach sehr in meinem Leben einschränken, Partys, Menschenansammlungen etc meide ich einfach schonmal konsequent.

Kommentar von Lexi77 ,

Nach deinen Beschreibungen denke ich, dass dir letztendlich wirklich nur eine intensive psychotherapeutische Behandlung helfen wird. Nur wenn du deine ganzen Krankheitsängste bekämpfst, wird es dir auch wieder besser gehen können. Alles Gute!

Kommentar von mantisS ,

Ich befürchte, dass Lexi da recht haben könnte. Ich glaube, du steigerst dich da zu sehr in diese Gedanken rein und das macht dich fertig. Dazu noch die Tabletten, natürlich erschöpft einen das. Wenn du selber sagst, dass du die Gedanken nicht los wirst, wäre es vielleicht wirklich klüger deswegen einmal zum Psychotherapeuten zu gehen.

Kommentar von Leto1982 ,

Also, ich bin ja sehr lange in therapeutischer Behandlung gewesen, was mich dann halt nur jetzt verunsichert ist die Tatsache dass ich auch wenn ich mal Wochenlang NICHT an Krankheiten denke und dementsprechend doch eigentlich entspannen müsste die von mir genannten Symptome habe. genau das macht mir Angst, nur weiß ich einfach nichtmehr wann der richtige Moment ist und ob ich mit dem Mist überhaupt noch zu meinem Hausarzt gehen sollte, obwohl er immer sagt: komm gerne immer rein, wir reden kurz drüber und gut ist.

Bei ihm habe ich beim verlassen des Zimmers immer das Gefühl ein Symptom vergessen zu haben und das zerrt, auch wenn er immer sagt: wenn ich nicht weiterfrage brauchst du dir keine Sorgen machen. Physisch und psychisch bin ich echt an der Grenze meiner Belastbarkeit.

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