Frage von Maria90, 74

unklare Fußschmerzen nach Sturz vor 2 Jahren

Hallo, ich bin vor 2 Jahren (Juli 2012) ca. 3 Meter tief gestürzt und wahrscheinlich auf meinem linken Fuß gelandet. Im Krankenhaus (in den USA, wo der Unfall geschah) wurde eine Röntgenaufnahme gemacht und mit Verdacht auf einen Haarriss im Knöchel angelegt. Da dieser zu eng war, und meine Zehen bereits blau und kalt waren, wurde er nach 2 Tagen wieder entfernt und ich bekam eine Orthese, welche ich ca. 9 Wochen trug. 2 Wochen später äußerte ein Arzt (ebenfalls noch in den USA) seinen Verdacht auf Außenbandruptur. Gesondert behandelt wurde dies jedoch nicht. Das erste MRT wurde erst ein halbes Jahr später (Dezember 2012) gemacht, welches nur noch Hämatome im Bereich der Ferse und Narbengewebe im Spann zeigte. Lange Zeit tat sich nichts weiteres als das Wandern von einem Arzt zum nächsten, da sich keiner die Ursache für meine anhaltenden Schmerzen erklären konnte. Im Dezember 2013 wurde in der BGU in Ludwigshafen eine Arthroskopie im linken OSG durchgeführt. Diagnose: soft tissue impingement. Seit der OP sind meine Schmerzen wesentlich schlimmer und ich bin in meiner Bewegung nach unten erheblich eingeschränkt. Auch 7 Monate nach der OP und Physiotherapie hat sich daran nichts geändert. Eine Nervenmessung beim Neurologen ergab, dass der Nervus peronaeus nicht mehr leitet.

Zu meinen Beschwerden seit der OP:

-ständiger Ruheschmerz mit hin und wieder auftretendem Stechen im Bereich des Talus -Zunahme der Schmerzintensität bei Belastung -Schmerzen unterhalb der Knöchel ( innen sowie außen) -ein kribbelndes Gefühl beim Streichen über den Fußrücken, welches sich bis in die Zehen zieht -komisches Gefühl in den Zehen, wenn kein Druck unter dem Fuß ist (weshalb ich mit einem Kissen am Fußende schlafe, an das ich meine Zehen drücke) -Anwinkeln und Hochstrecken der Zehen kaum noch möglich -nach etwa 30 Minuten gehen, werden die Schmerzen unerträglich

Da ich gerade mal 23 Jahre alt bin und einen Beruf gewählt habe, der es einem nicht ermöglicht viel zu sitzen, bin ich nicht bereut Aussagen von desinteressierten Ärzten, wie:"dann müssen sie jetzt nun mal mit dem Schmerz leben" zu akzeptieren.

Ich bin dankbar für jede Idee un jeden Ratschlag, der mir hier gegeben werden kann. Ich danke schon mal im Voraus für jede Hilfe.

C.S.

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Antwort
von doktorhans, 58

Ist ein Prolaps bzw. eine Protrusion des 1. Kreuzbeinwirbels ausgeschlossen worden? Wurde der Peronaeus-Nerv schon mit Elektrostimulation behandelt?

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