Frage von Derya, 12

Umbau Bad bei amputiertem Oberschenkel Kostenübernahme

Mein Vater hatte vor ca. 32 Jahren unternTage einen Unfall. Sein Bein musste leider ab Oberschenkel amputiert werden. Er wohnt in einer Mietswohnung ( seit ca. 36 Jahren) und hat Schwierigkeiten in die Badewanne einzusteigen. Das Aussteigen ist noch schwieriger. Er erhält eine EM- und Unfallrente. Das Bad muss umgebaut werden. Wer übernimmt wohl die Kosten. Vermieterin ist nicht dazu bereit.

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Antwort
von StephanZehnt, 12

Hallo Derya,

es gibt eine Hompage nullbarriere.de wo man sehr viel erfährt. (http://nullbarriere.de/kosten-preise-dusche-bad.htm) auch Neubau , Umbau, Modernisierung (ist genau so interessant. Selbst für so einen Umbau gibt es gewisse Vorschriften hier der DIN 18040. Die Krankenkasse zahlt für den Umbau 2556 €.

Dieser Betrag reicht natürlich nicht für den Umbau man kann aber zu seiner Hausbank gehen und da nachfragen wie Du zu einem Kostengünstigen Kredit von der Kfw -Bank kommst. "Altersgerecht Umbauen - Programm 159" nutzen.

Dies Programm gilt bis 30.06. 2014 danach gilt wieder eine andere neue Nummer. Immer genau nachfragen!!

Es gibt eine Fachstelle Wohnberatung allerdings weis ich nicht ob Du auf Helgoland oder in Bayern wohnst. Die Bundesländer vergeben in dem Fall auch Zinsgünstige Kredite man kann sich z.B. hier schlau machen barrierefrei.de unter Förderung.

Auf dieser Seite kann man zum Bsp. dies hier nachlesen für Baden-Württemberg Art der Leistung Kapitalmarktdarlehen mit 15-jähriger Zinsverbilligung. Bei jedem weiteren Kind erhöht sich das Förderdarlehen um zusätzlich 15 000 Euro. Weitere Erwachsene in der Haushaltsgemeinschaft erhöhen den Darlehensbetrag um 5.000 Euro. Schwer behinderte Menschen können auch ohne Haushaltsangehörige Kinder gefördert werden.

Es steht alles dabei was man braucht Ansprechpartner usw..

Also einmal bei der Homepage Nullbarriere etwa stöbern da steht sehr viel drin. Auch wenn es um ein Fahrzeug ....Nachfrage Hausbank kfw -Kredit . oder dann halt entsprechend die Bundesländer wichtige Infos bei barrierefrei ... unter Förderung.

Also einmal nachfragen was für Euch sinnvoll ist je nachdem ob noch andere Dinge angepasst werden müssen. Halt einmal mit der Krankenkasse sprechen. Die sollte in solch einem Fall beraten.

Eins noch zum Schluss so ein Umbau muss man auch mit dem Vermieter absprechen. Denn der Vermieter kann verlangen das bei Auszug wieder der alte Zustand hergestellt wird. Sollte es da Probleme gehen halt einmal mit dem VDK sprechen ob man da etwas tun kann. So das muss reichen fürs Erste (ich bin müde ....).

VG Stephan

Kommentar von gerdavh ,

Eine mehr als ausführliche Antwort -. dem kann man nichts mehr hinzufügen. lg Gerda

Antwort
von Edelstein, 10

Die Krankenkasse wird einen Teil der Kosten übernehmen, aber leider nicht genug. Es bleibt immer noch ein beachtlicher Batzen, der vom Patienten übernommen werden muss. Frage ist nur, ob der Vermieter mit dem Umbau einverstanden ist und ob er ihn dulden muss? Da kenne ich mich leider nicht aus, möchte euch aber empfehlen, dies unbedingt vor dem Beginn der Umbaumaßnahmen schriftlich abzuklären. Alles Gute für euch.

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