Frage von MariusP26, 177

Übelkeit, Magen- und Bauchschmerzen (auch morgens)

Hallo alle miteinander,

Leider muss ich mich wieder hier melden. Mich plagt seit Monaten mein Magen. Zu meiner Person: Ich bin 26 Jahre alt, übergewichtig und leide an leichtem Blutdruck, wogegen ich auch schon Medikamente nehme. Zudem habe ich auch eine Schilddrüsenunterfunktion, welche auch medikamentös behandelt wird.

Vor Monaten fing alles an. Damals noch mit Brust-, Rücken- und Halsschmerzen. Auch häufiges Aufstoßen war ein tägliches Symptom. Die Schmerzen waren immer Oberhalb des Bauches bzw im unterer Brustkorb. Nach mehreren Blutuntersuchungen wurde nichts besonderes festgestellt, außer eine leicht erhöhter Entzündungswert (welcher sich danach auch wieder legte). Daraufhin wurde ein Ultraschall der Bauchregion gemacht. Alle Organe waren unauffällig. Nach langem rumgeplage wurde ich der Gastroenterologie am Uniklinikum übergeben. Auf die darauffolgende Magenspiegelung bekam ich einen Befund, indem nichts auffälliges festgestellt wurde, bis auf eine leichte Magenschleimhautentzündung. Nachdem ich Pantoprazol bekam und dies nach 4 Wochen abgesetzt habe, da es keine Besserung mit sich brachte, verschlimmerte sich mein Zustand zusätzlich. Hinzu kam nun auch heftiges Sodbrennen, extreme Übelkeit und das seit Wochen schon anhaltendes häufiges Aufstossen verschlimmerte sich. Darauf hin nahm ich nun wieder Pantoprazol ein (1x 40 mg), stellt meine Ernährung auf Fettarme kost um, achtete weniger Weizenprodukte zu essen und kein Süßkram mehr. Heißer Tee stand täglich an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit besserten sich die Symptome, bis es auf einem Minimum runterging. Trotz einhalten meiner "Diät" kamen die Symptome immer wieder. Übelkeit und unwohlsein in der Magengegend + Aufstoßen (auch "feuchtes" aufstoßen) + Durchfälle und Erkäktungssymptome + Hals und Rückenschmerzen. Auch schmerzen im Unteren Bauchraumes und viele Magengeräusche (als ob Luft in den Darmgängen wäre) kamen hinzu, welche meistens nach dem Stuhlgang verschwanden.

Daraufhin gab es dann eine 24 Stunden PH metrie und der Druck in meiner Speiseröhre wurde gemessen. Die 24 Stunden PH Metrie ergab häufiges säurehaltiges Aufstoßen. Ein Grund wurde mir von meiner Hausärtzin nicht genannt, außer das es an meinem Gewicht liegen könnte. Um ehrlich zu sein muss ich sagen, dass ich mir das zwar vorstellen kann, jedoch ich nicht ganz überzeugt bin, da die Ärztin das scheinbar eher als Grund nahm, da kein anderer Gefunden wurde und meiner Ansicht nach das ganze doch sehr plötzlich kam. Zusätzlich habe ich das Gefühl, das sich die Sache immer mehr verschlimmert. Meine Ärtzin will nun weitere 2 Monate abwarten, davon habe ich nun einen Monat abgessesen ohne das alles sich gelegt hat. Zwischendurch tritt wieder ein normaler Zustand ein, sogar das häufige Aufstoßen war Tagelang weg, nun ist alles wieder da. 3 Tage gehts mir prima, dann gehts mir 1 Woche mindestens dreckig. Ich krig keinen geregelten Wochenablauf mehr hin, dabei bin ich Student und habe 2 jobs, befinde mich mitten in meiner

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Antwort
von MariusP26, 155

SCHEINBAR WURDE MEIN TEXT NCHT GAN ÜBERNOMMEN; DAHER HIER NOCHEINMAL DER GANZE TEXT!

Hallo alle miteinander, Leider muss ich mich wieder hier melden. Mich plagt seit Monaten mein Magen. Zu meiner Person: Ich bin 26 Jahre alt, übergewichtig und leide an leichtem Blutdruck, wogegen ich auch schon Medikamente nehme. Zudem habe ich auch eine Schilddrüsenunterfunktion, welche auch medikamentös behandelt wird. Vor Monaten fing alles an. Damals noch mit Brust-, Rücken- und Halsschmerzen. Auch häufiges Aufstoßen war ein tägliches Symptom. Die Schmerzen waren immer Oberhalb des Bauches bzw im unterer Brustkorb. Nach mehreren Blutuntersuchungen wurde nichts besonderes festgestellt, außer eine leicht erhöhter Entzündungswert (welcher sich danach auch wieder legte). Daraufhin wurde ein Ultraschall der Bauchregion gemacht. Alle Organe waren unauffällig. Nach langem rumgeplage wurde ich der Gastroenterologie am Uniklinikum übergeben. Auf die darauffolgende Magenspiegelung bekam ich einen Befund, indem nichts auffälliges festgestellt wurde, bis auf eine leichte Magenschleimhautentzündung. Nachdem ich Pantoprazol bekam und dies nach 4 Wochen abgesetzt habe, da es keine Besserung mit sich brachte, verschlimmerte sich mein Zustand zusätzlich. Hinzu kam nun auch heftiges Sodbrennen, extreme Übelkeit und das seit Wochen schon anhaltendes häufiges Aufstossen verschlimmerte sich. Darauf hin nahm ich nun wieder Pantoprazol ein (1x 40 mg), stellt meine Ernährung auf Fettarme kost um, achtete weniger Weizenprodukte zu essen und kein Süßkram mehr. Heißer Tee stand täglich an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit besserten sich die Symptome, bis es auf einem Minimum runterging. Trotz einhalten meiner "Diät" kamen die Symptome immer wieder. Übelkeit und unwohlsein in der Magengegend + Aufstoßen (auch "feuchtes" aufstoßen) + Durchfälle und Erkäktungssymptome + Hals und Rückenschmerzen. Auch schmerzen im Unteren Bauchraumes und viele Magengeräusche (als ob Luft in den Darmgängen wäre) kamen hinzu, welche meistens nach dem Stuhlgang verschwanden. Daraufhin gab es dann eine 24 Stunden PH metrie und der Druck in meiner Speiseröhre wurde gemessen. Die 24 Stunden PH Metrie ergab häufiges säurehaltiges Aufstoßen. Ein Grund wurde mir von meiner Hausärtzin nicht genannt, außer das es an meinem Gewicht liegen könnte. Um ehrlich zu sein muss ich sagen, dass ich mir das zwar vorstellen kann, jedoch ich nicht ganz überzeugt bin, da die Ärztin das scheinbar eher als Grund nahm, da kein anderer Gefunden wurde und meiner Ansicht nach das ganze doch sehr plötzlich kam. Zusätzlich habe ich das Gefühl, das sich die Sache immer mehr verschlimmert. Meine Ärtzin will nun weitere 2 Monate abwarten, davon habe ich nun einen Monat abgessesen ohne das alles sich gelegt hat. Zwischendurch tritt wieder ein normaler Zustand ein, sogar das häufige Aufstoßen war Tagelang weg, nun ist alles wieder da. 3 Tage gehts mir prima, dann gehts mir 1 Woche mindestens dreckig. Ich krig keinen geregelten Wochenablauf mehr hin, dabei bin ich Student und habe 2 jobs, befinde mich mitten in meiner Klausurphase. Solangsam bin ich am verzweifeln. Seit 2 Tagen ist es nun die Hölle auf Erden. Ich habe meist leichte bis mittelstarke Übelkeit. Wenn ich esse habe ich das Gefühl das sich die Symptome bessern. Nach 2 Stunden setzen diese meist wieder ein. Auch morgens nach dem Aufstehen habe ich ein leichtes Unwohlsein im Magen und übelkeit. Wenn ich mich auf den Rücken lege, mit leicht erhöhtem Kopf bessert sich das ganze. Wenn ich auf dem Bauch liege ist es genausoschlimm wie im sitzen. Ich werde am Montag nun zu meinem Arzt gehen, jedoch habe ich das Gefühl, dass dieser mit seinem Latein am Ende ist. Der letzte verzweifelte versuch war eine Breitschluckuntersuchung, wo auch eine Aushüllung der Speiseröhre ausgeschlossen wurde. Sie ist wirklich gewillt mir zu helfen, jedoch glaube ich, dass sie absolut nicht mehr weiß was zu tun ist und ich mich mit der Diagnose "Übergewicht" nicht zufriedengebe. Hatte einer von euch vielleicht mal ähnliche Probleme? Es ist einfach nicht mehr feierlich und wirklich sehr belastend. Über jeden Ratschlag oder Antwort indem einer mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat/hatte bin ich unendlich dankbar.

Antwort
von gerdavh, 139

Hallo, was mir auffällt, ist die Tatsache, dass es Dir anscheinend besser geht, wenn Du Weizenprodukte reduziert isst. Wurde denn bei Dir mal ein Nahrungsmittelallergietest durchgeführt. Wenn Du zum Beispiel eine Glutenallergie hättest, würde es Dir wahrscheinlich wieder gut gehen, wenn Du völlig auf glutenfreie Kost umsteigen würdest. Hier mal die Symptome bei einer Glutenallergie

Eine Glutenunverträglichkeit kann sich in vielen Symptomen äussern. Meist sind es Verdauungsbeschwerden, oft Kopfschmerzen, häufig Konzentrationsstörungen und nicht selten auch Übergewicht, das sich einfach nicht abbauen lässt. Glutenintoleranz gehört bei den meisten Ärzten leider noch immer nicht zum üblichen Diagnose-Repertoire . Hier noch ein ergänzender Link

http://www.paleo360.de/gesundheit/glutenunvertraeglichkeit/

Ich finde, dass Deine ganze Symptome sehr gut zu einer Glutenunverträglichkeit passen. Ich bin da Fachfrau - mein Sohn hat das auch. Es ist gar nicht so schwierig, sich glutenfrei zu ernähren. Inzwischen bekommst Du in jedem guten Supermarkt und sogar in DM-Märkten ein reichhaltiges Angebot an glutenfreier Nahrung. Du kannst glutenfreie Nahrungsmittel heutzutage völlig problemlos im Internet bestellen; z.B, bei Querfood.de. Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich das mal ausprobieren. Und ein glutenfreies Brot selbst zu backen, ist überhaupt kein Problem, das mache ich jeden zweiten Tag, geht ganz flott. Solltest Du Rückfragen haben, melde Dich einfach bei mir. lg Gerda

Kommentar von MariusP26 ,

Hallo,

Danke für die Antwort. Nein ein Nahrungsmittelunverträglichkeits-Test wurde bei mir nicht gemacht. Das jedoch ist das nächste was ich bei mir testen lassen möchte. Was mich jedoch hier stuzig macht ist, dass ich das gefühl habe, dass es nicht speziell auf eine Art von essen ankommt. Die Symptome kommen und gehen. Egal ob ich weniger Weizenprodukte esse oder nicht. In den Wochen wo es mir besser ging habe ich auch teilweise viel Brot gegessen. ausgewirkt auf meinen Zustand jedoch hatte es sich nicht. Mir ging es genausogut wie vorher. Ich werde meine Ärztin trotzdem mal drauf ansprechen.

Kommentar von gerdavh ,

Dann lliegt es vielleicht doch nicht am Gluten - war nur so eine Idee von mir. Ich wünsche Dir gute Besserung. lg Gerda

Antwort
von Alois, 126

Hallo MariusP26,

also ich persönlich habe den Eindruck, dass du ganz einfach hochgradig überfordert bist; wenn es dir nicht gelingen sollte, es langsamer angehen zu lassen so empfehle ich dir ein intervenierendes Gespräch mit einem erfahrenen Psychotherapeuten. In so einem Fall helfen nämlich weder Untersuchungen noch Medikamente, denn dein Körper erzählt dir einfach, dass es so nicht weitergeht.....

Liebe Grüße, Alois

Kommentar von MariusP26 ,

Hi, Danke für die flotte Antwort. Leider wurde nicht mein ganzer Text übernommen. Ich habe meinen kompletten Text mal hinzugefügt (Als antwort dadrunter, ich konntem einen text nicht bearbeiten.)

Meine ärztin ist zugleich auch meine psychotherapeutin. Ich war mal vor längerer Zeit wegen einer kleinigkeit bei ihr in therapie. Dies jedoch hat nichts mit meinem jetzigen zustand zu tun (meiner meinung nach und vorallem auch ihrer meinung nach).

Kommentar von Alois ,

Mach mal langsam - du bist ja total überdreht; ich glaube, ich habe auch ohne den fehlenden Text (es waren praktisch nur die letzten Sätze) verstanden.

LG, Alois

Kommentar von MariusP26 ,

Sorry falls ich jetzt was falsches gesagt haben sollte. Wollte dich keineswegs irgendwie angreifen, falls das so ruebergekommen ist. Es ist lediglich was frustrierend, da sich alles im Kreis dreht und ich das gefuehl habe, dass die Ärzte mit mir so was ähnliches wie Patienten ping Long spielen :P. Daher wollte ich nun selbst nach etwas Hilfe suchen. Nochmals zu dem von dir angesprochenen Thema. Ich bin, was stress betrifft, sehr belastbar. Jedoch empfinde ich im Moment keineswegs großen stress wegen job und uni. Mich beunruhigt nur, dass ich aufgrund meines Zustandes mit den Sachen nicht hinterher komme ( und das kann ich mir keines Wegs leisten). Mein zustand ist auch unabhängig von stress schlimmer oder besser (auch während der Semesterferien hatte ich mal 3 Wochen extreme Symptome).

So, hier nochmal ausführlich :D

Kommentar von Alois ,

Nur keine Sorge, du hast nichts falsches gesagt - doch denke daran: In der Ruhe liegt die Kraft!

Nun aber zu diesem Reflux: Wurde eigentlich schon einmal die Möglichkeit einer OP angesprochen?

LG, Alois

Kommentar von MariusP26 ,

Nein das war bisher kein Thema, jedoch habe ich auch keine Hernie oder eine Kardiainsuffizienz. wurde beides ausgeschlossen. Und um ehrlich zu sein, würde ich doch gerne erst den Grund für meine Refluxepisoden haben, bevor ich an mir rumschnibbeln lasse

Kommentar von Alois ,

Von Hernie habe ich kein Wort gesagt - aber die Kardiainsuffizienz kann auch episodisch auftreten und ist dann nur sehr schwer zu erkennen - und übrigens: Ohne diese gibt es überhaupt keinen Reflux!

LG, Alois

Kommentar von MariusP26 ,

Ich werde meine Ärztin morgen drauf ansprechen, vielleicht ergibt sich was. Ich melde mich wieder, vielen Dank.

Kommentar von Alois ,

Alles klar - bis dann!

Lieben Gruß vom Alois

Antwort
von pferdezahn, 119

Falls Du es einrichten kannst, dann versuche Mal, vor jeder Mahlzeit (ca.15 Min. davor)einige oder wenigstens eine Scheibe Ananas zu verspeisen. Frischgepresster Ananassft taete es auch, aber da muesstest Du wiederum einen Entsafter haben.

Kommentar von MariusP26 ,

Hallo, Was genau soll der Ananassaft bewirken? Ich bin kein Ananasfan, wenns mir jedoch Helfen soll bin ich sogar bereit eine ganze Ananas zu verschlingen :P

Kommentar von pferdezahn ,

Hallo @MariusP26, Ich besitze ein Buch, indem die Heilkraefte der Ananas und Papaya beschrieben wird. Erfahrungs- und Forschungsberichte aus Laender, wo die Ananas angebaut wurde. Die Heilwirkung der Ananas ist das Bromelain, welches in Arzneimitteln sowie Nahrungsergaenzungsmitteln, Verwendung findet. Die Ananas (ebenso die Papaya) ist in der Tat eine Allroudfrucht gegen viele Krankheiten. Ich selbst bin Gott sei Dank, nun seit etwa 40 Jahren nie mehr krank gewesen, lebe nun seit 10 Jahren auf den Philippinen, und die Ananas und Papaya gehoeren zu meiner Ernaehrung. So konnte ich die Wirksamkeit der Ananas bei verschiedenen Krankheiten nur von Freunden und Bekannten erfahren, und die war meist positiv. Ich koennte nun einiges hier berichten, was ich auf den Philippinen ueber die Heilkraefte beider Fruechte gesehen und erlebt habe, aber dies wuerden nur die wenigsten mit glauben. Dehalb rate ich dir, Mal ueber die Heilungskraefte der Ananas (Bromelain) zu googln. - http://www.barbara-simonsohn.de-ananas.htm -

Kommentar von pferdezahn ,

Pardon, der Link ist falsch verlinkt, ich hoffe, dass er nun aufgeht. - http://www.barbara-simonsohn.de/ananas.htm

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