Frage von wertvoll, 32

Tumor im Kniegelenk nicht nachweissbar ob gut oder bösartig...Wie soll ich entscheiden????

Hab jetz schon unterschiedliche Meinungen...einiges sagen:EGAL ob gut oder bösartig -der Tumor muss raus (Gr0sse 2,8cm)...Ich hab teils so heftige schmerzen dass ich kaum laufen kann+weinen könnt...selbst beim Anziehen v.Hosen bin ich sehr eingeschränkt....nur müsste es ne offene knie op sein wo mir gestern von nem doc abgeraten wurde...seine Meinung war,es mal lassen u.abwarten...könne arbeiten (ging nich mal für 2h...wieder AU)+auch Sport machen...ich frag mich WIE??????auf der anderen seite kann es halt au zu krassen folgebeschwerden kommen....kann mir hier jmd sagen wie ich weiter machen kann bzw schon Erfahrung mit nem Tumor im Kniegelenk oder offenen knieoperationen hat.....ich bin richtig überfordert und durcheinander......

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von GeraldF, 27

Ich glaube, es fehlt hier doch entscheidende Information und/oder es besteht ein gewaltiges Kommunkationsproblem.

Wenn der Arzt hier ein abwartendes und beobachtendes Vorgehen vorschlägt, dann geht er davon aus, dass es sich um einen potentiell reversiblen Prozess handelt, also beispielsweise eine Entzündung (Schleimbeutelentzündung, Bakerzyste, etc), ein älteres Hämatom oder anderes. Anders ist seine Einstellung nicht zu erklären.

Bei einer soliden Neubildung, bei der sogar ein maligner Tumor als mögliche Differentialdiagnose im Raum stünde, würde kein Arzt abwarten, sondern das diagnostische und therapeutische Vorgehen forcieren.

Vor dem Hintergrund eines möglichen reversiblen Prozesses ist natürlich die Dringlichkeit einer operativen Sanierung differenziert zu betrachten. Hier muss abgewogen werden zwischen OP-Risiko, Beschwerden und eben der Wahrscheinlichkeit, dass es ohne OP auch gut wird.

Kommentar von wertvoll ,

Da bin ich eben nicht ganz s0o sicher denn 2 Ärzte hatten gemeint dass egal ob gut o.bösartig der Tumor muss raus und der Doc jetz kann eben auch definitiv nicht sicher ausschliessn ob es ein maligner Tumor ist.Er geht von was gutes aus,kanns aber nicht SICHER sagen

Kommentar von GeraldF ,

Wenn es sich tatsächlich um einen Tumor im engeren Sinne - also eine Neubildung von Gewebe (Geschwulst) handelt, dann ist die Aussage der "2 Ärzte" richtig. Eine echte Geschwulst muss schon aus diagnostischen Gründen entfernt werden* . Hier wäre ein abwartendes Verhalten völlig unangebracht, bei einem Malignom wäre Abwarten sogar ein Behandlungsfehler.

*Ausnahmen sind typische Lipome oder Fibrome unter der Haut - wenn sie keine Beschwerden machen und kosmetisch toleriert werden.

Antwort
von Strlunga, 25

Es gibt 2 Gründe, weshalb man Dir zu einer OP raten sollte! Den ersten Grund hast Du schon selbst genannt: Du hast so starke Schmerzen, dass Du fast weinen könntest! Du bist in Deiner Lebensqualität so stark eingeschränkt, dass Du nicht arbeiten, nicht laufen und auch sonst kaum an Aktivitäten teilnehmen kannst! Wie lange soll das so bleiben? Tumore haben nun mal die Eigenschaft, dass sie von selbst nicht weggehen, sondern eher noch grösser werden. Also - wenn Du wieder laufen, arbeiten etc. willst, dann lass das Ding entfernen! Der zweite Grund ist, das geklärt werden sollte, ob der Tumor gut- oder bösartig ist. Letztendlich kann man das vielleicht auch mit einer Biopsie, aber da er Dich so sehr einschränkt, sollte man lieber das ganze Ding rausholen. Dann hat der Pathologe, der das Gewebe untersucht auch mehr Material und kann ggf. eindeutiger feststellen, um was es sich handelt! So eine OP kann man übrigens auch mit einer Betäubung nur des Beines machen. Du brauchst dazu möglicherweise nicht mal eine Vollnarkose!! (Nur falls Du Angst hast, in Narkose gelegt zu werden!) Ich hoffe, das hilft Dir weiter! Viel Erfolg und hoffentlich auf gute Besserung!

Kommentar von wertvoll ,

Dem Arzt sind meine schmerzen egal!!!!!!Ne Vollnarkose müsste aufgrund der blöden Lage sein aber das ist für mich nich das Problem....einfach weil der Arzt "doof"(sorry) ist.....er rät ab von ner op!!!!!Für mein logischen verstand ist ne op norwendig.....nur bin ICH KEINE**** STUDIERTE....das macht mich dann wieder unsicher

Antwort
von Lexi77, 14

Hallo! @Strlunga hat dir schon eine gute Antwort gegeben. Ich glaube, wenn man so starke Schmerzen hast, wie du sie beschreibst und dann noch im Hinterkopf hat, dass der Tumor ggf. bösartig sein könnte, dann sollte man sich schon für eine OP entscheiden. Zumal man ja u.U. dann auch nicht weiß, ob der Tumor auch Metastasen bilden und streuen könnte.

Du musst auch im Hinterkopf haben, dass sich, wenn man lange Zeit über ständig Schmerzen hat, aus diesen Schmerzen auch ein sog. Schmerzgedächtnis bilden kann und die Schmerzen dann chronisch werden können. Dann könnte es sogar sein, dass du selbst dann noch Schmerzen hast, wenn die Ursache für die Schmerzen schon gar nicht mehr besteht.

Wenn dein jetzt behandelnder Arzt - mit dem du nicht so ganz zufrieden zu sein scheinst - der Meinung ist, dass eine OP nicht nötig wäre, dann gehe auf jeden Fall noch zu einem anderen Arzt (oder vielleicht auch zu zweien) und hole dir weitere Meinungen von Fachleuten ein. Mache einen Termin bei einem anderen Chirurgen (am besten Kniespezialist) und frage diesen nach seiner Meinung.

Natürlich ist jede OP immer ein Risiko, aber ich glaube ich würde das in deiner Situation machen lassen. Ich selber habe zur Zeit zwei Knoten in der Schilddrüse, die bösartig sein könnten. Weil das nicht ganz klar ist sollten die eigentlich schon im Dezember entfernt werden, da ist die OP aber schief gelaufen und sie wurden - warum auch immer - nicht entfernt. Jetzt wurde das festgestellt und ich lasse mich gleich nächste Woche wieder operieren, weil ich Gewissheit haben will.

Zu deiner Frage wegen einer offenen Knie-OP: Mein Vater hat vor fast 5 Jahren ein neues Kniegelenk bekommen. Das war natürlich auch eine offene OP. Natürlich hatte er in der ersten Zeit nach der OP noch Schmerzen von der Wunde, aber die ist sehr gut verheilt und man sieht sie inzwischen gar nicht mehr. Man kann die eingriffe zwar so nicht vergleichen, aber er war nach 3 Monaten schon wieder auf Pilgerreise!

Egal, wie du dich entscheidest: Ich drücke dir die Daumen, dass du eine gute Lösung für dich findest und es hoffentlich ein gutartiger Tumor ist.

LG, Lexi

Antwort
von Autsch, 14

Kann man den Tumor nicht bestrahlen? Weil, das Knie öffnen ...hm... Nach der OP muss das Knie erst noch heilen. Das dauert auch seine Zeit.

Von Heute auf Morgen gibts da keine Lösung.

Versuch doch mal ein Termin in einer Uniklinik zu bekommen.

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