Frage von kaihai321, 143

Trockene Nasenschleimhaut, Müdigkeit, juckende Augen.

Hallo,

ich habe nun seit mehreren Monaten bzw. Jahren Beschwerden mit meiner Nase. Im Dezember 2010 wurde eine Begradigung der Nasenscheidewand durchgeführt. Damals erhoffte ich mir eine Besserung, da ich schon immer eine schlechte Nasenatmung hatte. Nun ist schon einige Zeit vergangen und es war zwischendurch auch mal graduell besser. Ich habe nun seit längerem (mehrer Monate) die oben beschriebenen Symptome wie die trockene Nasenschleimhaut, Müdigkeit und juckende, brennende Augen. Dazu kommt es noch das ich einen oftmals schlechten Schlaf habe, was wohl wiederum an der schlechten Atmung liegen könnte, da ich morgens auch einen Druck auf der Brust führe und es sich wie Atemnot anfühlt.

Ich war schon bei mehreren Allgemeinmedizinern und HNO-Ärtzten und leider haben die vielen Salben und Cremes bislang nicht geholfen, auch eine weitere laserchirurgische Behandlung zur Verkleinerung der Nasenmuschel war nicht zielführend. Ich habe sogar den Tipp eines HNO Artzes befolgt und mit Butterschmalz die trockene Nasenschleimhaut verpflegt. Ich bin langsam am Ende und die langwierige Ursachenfindung ist auf Dauer auch belastend, vor allem da es doch die Leistungsfähigkeit (nicht nur beim Sport) beeinträchtigt.

Desweiteren habe ich es schon mit regelmäßigen Nasenspülungen versucht, die aber nur kurzfristig etwas Erleichterung verschaffen. Wenn ich schneuzen möchte, weil sich die Nase zu anfühlt kommt in der Regel nichts. Beim Eincremen mit einem Wattestäbchen ist dieses meist blutig, obwohl ich vorsichtig mit einem angefeuchteten Wattestäbchen die Nasenschleimhaut behandle.

Bin um jeden Ratschlag und Tipp dankbar!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von CharlotteW, 121

Oh je, das klingt ja wirklich übel ...

Ich würde dir mehrere Dinge raten: zum einen solltest du natürlich darauf achten, dass die Luft in der Umgebung, in der du dich aufhältst, ausreichend feucht ist. So z.B. an deinem Arbeitsplatz für eine gute Luftbefeuchtung sorgen, auch sollte es nicht zu warm beheizt sein, das trocknet zusätzlich aus.

Dann könntest du ein dünnes Tuch vor die Nase halten beim Atmen (es gibt schöne lockere Halstücher, mit denen geht das recht unauffällig), auch das mindert das Austrocknen.

Dann natürlich viel Trinken, für die Befeuchtung von Innen. Und schließlich gibt es noch spezielle Nasenöle, die hilfreicher sind als z.B. Butterschmalz (ärrgs ... allein die Vorstellung :-)) und bei einer trockenen Nasenschleimhaut auch gute Dienste leisten.

Vielleicht hilft ja irgendwas davon ... ich wünsche dir auf alle Fälle viel Glück, dass du das Problem mal in den Griff bekommst!

Kommentar von kaihai321 ,

Der Allergologe meinte die Symptome passen nicht zu meiner Vermutung. Ein weiterer Test inkl. Blutprobe ergab nichts. Habe nun nach einen weiteren Kontrolltermin beim HNO nach dem sich innerhalb von 4 Wochen mit den täglichen Nasenduschen rein gar nichts verbessert hat. Habe langsam schon Angst an CFS erkrankt zu sein.

Antwort
von Betchen, 96

Vor vielen Jahren wurde auch bei mir die Nasenscheidenwand begradigt und ich kann dir sagen, dass zumindest die Symptome, die direkt die Nase betreffen, also schlechtes Atmen, trockene Nasenschleimhaut und so weiter bei mir die selben sind. Ich führe es auf den zu hohen Verbrauch von Nasenspray zurück, den ich viele Jahre lang wegen des Dauerschnupfens vor der OP gehabt habe. Damit habe ich mir meine Nasenschleimhäute wohl dauerhaft geschädigt. Kann das bei dir vielleicht auch der Fall sein? Versuch doch die Nase mit Salzspülungen ein wenig aufzufrischen. Die anderen Merkmale, die Müdigkeit und so, die könnten ganz andere Ursachen haben. Eine Allergie oder sonst eine noch unerkannte Ursache. Wurde schon ein Allergietest gemacht? Wenn nicht, dann lass doch mal einen machen. Schaden kann es auf keinen Fall. Ich wünsche dir gute Besserung.

Kommentar von kaihai321 ,

Ich hatte diesen Montag einen Termin bei einer neuen HNO-Ärztin, die sich das gnaze genauer angeschaut hat. Beim Durchflusstest war das Ergebniss nach Aussage der Dame mickrig. Ich soll nun die nächsten 4 Wochen die Nase morgens und abends mit einer Nasenspülung behandeln und nach 15 Minuten einen Nasenspray mit Cortisol anwenden. Der erneute Allergietest auf die Standardallergien war negativ, aber ich habe die Vermutung, dass ich evtl. gegen Zahngold allergisch bin. Ich hatte eine innenliegende Zahnspange und dort wurde ich vom Kieferorthopäde schon mehrmals angesprochen ob ich allergisch sei, da das Zahnfleisch immer angeschwollen ist. Nun habe ich ja nur noch den Retainer drin, welcher die Symptome auslösen kann. Werde mal nachforschen welche Legierung das ist und dann evtl. beim Dermatologen einen erneuten Allergietest machen lassen.

Danke für die Antworten!

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