Frage von Superman1991, 6

Trennung ja nein

Ich hab folgendes Problem bin seit mehr als 4 Jahren in einer beziehung. Wir haben auch einen drei jährigen Sohn zusammen aber unsere Beziehung läuft schon lange nicht mehr. Wir streiten uns fast jeden tag und wenn mal nicht reden wir nicht mit einander. Nervlich bin ich am ende und habe deswegen manchmal panik Attacken und ständige Unruhe und mir geht's gar nicht gut. Ich bilde mir schon ganz komische Dinge ein. Das kann doch alles nicht gesund sein aber ich weiß nicht mehr weiter. Schließlich geht es um unser Kind . Soll ich mich trennen aufgrund es mir schlecht geht was sie auch weiß oder es aushalten meinem Sohn zu liebe.

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von expermondo, 5

Hallo Superman1991,

Schau mal bitte hier:
Psyche Angst

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von evistie, 4

Glaubst Du im Ernst, dass Dein Sohn bisher nichts von der gestörten "Chemie" zwischen seinen Eltern mitbekommen hat? Streit oder "Eiszeit" zwischen Euch belasten ihn ebenso wie Euch - nur kann er das verstandesmäßig noch lange nicht einordnen oder gar verarbeiten. Nicht wenige Kinder haben das Gefühl, sie seien irgendwie dran schuld, wenn die Eltern böse miteinander sind, und fühlen sich hilf- und schutzlos deswegen.

Wenn Ihr Euch endlich trennt (wie steht denn Deine Partnerin dazu?), kann es nur besser werden, wenn ihr es schafft, mit Eurem Sohn auch weiterhin liebevoll und ausgeglichen umzugehen und ihn mit Eurem Zoff zu verschonen.

Offenbar brauchst Du Ruhe und Abstand von der Partnerschaft, um nicht auf Dauer einen gesundheitlichen Schaden zu erleiden. Dein Sohn wird wohl bei Deiner Partnerin bleiben. Es liegt an Dir, Deinem Sohn die Sicherheit zu geben, dass der Papa weiterhin für ihn da ist, auch wenn er nicht mehr "zuhause" wohnt.

Antwort
von gerdavh, 5

Hallo, gerade Deinem Sohn zuliebe, solltest Du unter diesen Umständen eine Trennung in Erwägung ziehen. Es ist für ein Kind mit Sicherheit besser, wenn bei diesen Verhältnissen die Eltern nicht zusammenleben, aber dafür nicht ständig Zoff ist. Bei wem das Kind dann leben soll, entscheidet im Zweifelsfalle das Gericht - nicht dass Ihr deshalb dann vor dem Kind auch noch weiterstreitet. Kinder sollte man hier nicht unterschätzen - Dein Sohn kriegt das alles mit und das ist nicht nur für Dich belastend. Alles Gute für Euch. lg Gerda

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von faehrmann, 6

Die Situation scheint schon ziemlich verfahren zu sein. Da kommt man alleine fast nicht mehr heraus. Ihr solltet Hilfe in Anspruch nehmen. Sucht einen guten Familientherapeuten und macht einen Termin bei ihm aus. Liegt euch noch an eurer Beziehung? Wenn ja, dann lohnt sich dieser Schritt auf jeden Fall. Sollte nichts mehr zu retten sein, dann ist es für das KInd eher schädlich, wenn ihr trotzdem zusammen bleibt. Das Kind wäre der unmittelbar leidtragende bei dieser Sache. Versucht wenigstens euren Streit in "angenehmen" Lautstärken auszutragen. Nicht vor dem Kind herumbrüllen. Keine Beschuldigungen gegenseitig. Schuldige gibt es hier nicht. Es sind alle Beteiligten gleichermaßen verletzt. Wie auch immer, ihr müsst euch entscheiden welchen Weg ihr gehen wollt. Ich wünsche euch viel Glück.

Antwort
von walesca, 3

Hallo Superman1991!

Wenn Du diese Beziehung noch retten willst, dann würde ich Euch eine Paartherapie bei einer caritativen Einrichtung empfehlen, um alle Unstimmigkeiten zwischen Euch mal zu klären und dann ggf. eine gemeinsame, neue Basis zu finden. Dort können alle Paare Hilfe finden, egal, ob sie einer Konfession angehören oder nicht. Auch die finanzielle Situation ist unwichtig, da solche Behandlungen i.d.R. kostenlos sind, aber freiwillige Spenden sind natürlich möglich. Wenn dieser Weg für Euch nicht machbar ist, dann solltest Du den Rat von @evistie und @gerdavh beherzigen. Für alle Beteiligten wäre es besser "lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!!!"- auch, und gerade wegen Eures Kindes!!!

Alles Gute wünscht walesca

Antwort
von Shivania, 3

Lieber Supermann,

was sicher ist: so kann es nicht weiter gehen. Ich würde die Entscheidung ob Trennung oder nicht in Ihrem Fall nicht übereilen, sondern einen Termin bei einer Paarberatung empfehlen.

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