Frage von Maigruen, 60

Systemischer Lupus erythematodes und was nun?

Ich weiß mir im Moment keinen Rat. Was bedeutet diese Diagnose im Bezug auf meine Arbeitfähigkeit, Ich habe seit 2 Monaten einen Schub, mit Fieber, Schwellung der Hand und Fingergelenke, Muskelzittern in Armen und Beinen, ein mehrwöchige Bronchitis und fühle mich nicht arbeitsfähig und belastbar. Ich traue mir und meinem Körper im Moment nicht über den Weg. Mein Hausarzt sagte mir heute, dass ich solange nur eine Verdachtsdiagnose habe, nicht krankschreibt. Muss mich aber seitens der Agentur für Arbeit auf Stellen bewerben, die teilweise über eine Stunde Autoanfahrt bedeuten. Dazu 40 STunden Arbeitswoche, dass bekommen ich nicht mehr hin. Was mache ich nun. WO finde ich Hilfe.

Antwort
von Dinosaurier, 34

Such dir einen anderen Hausarzt. Der hat definitiv keine Ahnung. Wer hat die Verdachtsdiagnose gestellt? Evtl. mal dort vorbeischauen.  Du kannst aber auch mal bei der Arge Bescheid geben, damit sie dich an die Reha-Abteilung weiterleiten. Ein Gespräch mit dieser Abteilung könnte dir auch weiterhelfen.

Antwort
von GeraldF, 35

Wenn sich Hinweise auf das Bestehen einer Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis ergeben, sollte die Diagnostik in die Hände eines erfahrenen Rheumatologen gelegt werden. Die Abgrenzung eines Lupus zu den vielen anderen Erkrankungen und Überlappungssyndromen mit Gelenkbeteiligung ist für einen Nicht-Rheumatologen schwierig. Auch hinsichtlich der geeigneten Therapie ist ein Rheumatologe der Ansprechpartner der Wahl.

Antwort
von StephanZehnt, 44

Hallo Maigruen,

es ist so man muss die Diagnose abklären ja und dann wenn etwas feststeht kann Dich Dein Arzt anhand der Symptome krank schreiben oder auch nicht.  Das Problem die Autoimmunkrankheit verläuft unterschiedlich.schwer.Zur Not kannst Du Dir eine Zweitmeinung holen.

Das heisst Du musst Dir auch eine Arbeit suchen wo Du einen größeren Anfahrsweg hast.

Wir kennen Deine derzeitigen Symptome nicht aber Du musst zumindest versuchen zu Arbeit zu kommen. Wenn das dann nicht funktioniert  wird man sagen OK. Aber so kann es passieren das man Dir nichts mehr  zahlt wenn Du z.B. gerade H4 bekommen würdest oder was auch immer.

Es ist Heute wichtig das man eine Arbeit hat  es lenkt ein Stück von Problemen ab die Krankheit ist ja am Anfang noch nicht ganz so schwer. Ja  und man zahlt in die Sozialkassen ein. Auch wenn die Altersrente später oft bescheiden ist.

Ja und dann kümmert man sich um Kontakte wie diese. Wo man erfährt was man im Fall X macht!

http://www.lupus-selbsthilfe.de/kontakte.htm

Gruss Stephan

Kommentar von StephanZehnt ,

Evtl. etwas zu den Symptomen

•  eine schmetterlingsförmige Rötung (Erythem) des Gesichts
•  fleckige Hautausschläge des übrigen Körpers
•  eine Überempfindlichkeit der Haut auf UV-Strahlung
•   schmerzende Gelenke und Muskeln
•  kreisrunder Haarausfall
•  Nierenschäden
•  Herzbeutelentzündung
•  eine verstärkte Arteriosklerose
•  Blutarmut
•  ein Mangel an weißen Blutkörperchen und Blutplättchen
•  Fieber, Gewichtsverlust und Müdigkeit.

Antwort
von Hooks, 17

Bei Fieber gehörst Du ins Bett! Bei den Autoimmunkrankheiten hilft oft Lebertran durch die vielen Omega-3-Fettsäuren bei Abwesenheit von Omega-6-Fettsäure in Kombination mit Vitsmin D. Nimm während des Frühstücks 2 EL gekühlt davon ein. Mir hat es sehr geholfen. Gegrn das Muskelzittern solltest Du hochdosiert den B -Komplex einnehmen, z.B. von ratiopharm. Online geht's gut über Medizinfuchs.de.

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