Frage von Doreen, 54

Stoßwellentherapie bei Plantarsehnenentzündung hilfreich?

Hallöchen. Ich hab mal wieder ein gesundheitliches Problem, was mir persönlich schon wieder schlimm aufn Sack geht. Habe seit Anfang September schmerzen unter der Ferse mit Schwellung an der Fußinnenseite (Kante) und war dann vor 2 Wochen auch endlich beim Arzt, weil die Schmerzen immer unerträglicher wurden. Letzte Woche habe ich meine 1. von 3 Stoßwellentherapie bekommen, die sehr schmerzhaft war, mir kamen sogar die Tränen vor Schmerzen. Heute hatte ich die 2. von 3. Es hat sich in der einen Woche leider nichts geändert, außer das die Therapie heute 10x mehr weh getan hat, als die 1. und mir wieder die Tränen kamen vor schmerzen und sogar geschwitzt weil ich nur am Zähne zusammen beißen war. Das Auftreten danach war auch wieder sehr schmerzhaft. Ich laufe übrigens die meiste Zeit auf meiner Fußaußenkante, da normales auftreten meist unmöglich ist durch die Schmerzen. Nun fängt seit fast einer Woche auch nun wieder mein linkes Knie an zu spinnen. Beim Auftreten hab ich so ein komisches Gefühl und schmerzen in der Knie-innenseite und manchmal auch das komplette Knie als ob es jeden moment platzt, weil ich ein starkes druckgefühl habe.

Ist es normal das man solche hammer schmerzen während der Therapie hat und das sich nicht ein bischen verändert was die Schmerzen angeht? Ich weiß das sowas sehr lange dauern kann, aber wenigsten eine kleine Besserung muß doch da sein, oder? Was passiert mir im schlimmsten Fall, wenn die Therapie überhaupt keine Besserung bewirkt? Und was sollte ich in dieser Situation mit dem Knie machen, soll ich abwarten oder es meinem Therapeuten sagen? Hab ich mir durch die ganze teilweise einseitige Belastung erneut was kaputt gemacht? (Hinweis: Ich habe in dem Knie Arthrose, hatte ein vorderen Kreuzbandriss und 2 Meniskus-OP's).

Vielen Dank für eue Tipps bzw. Antworten.

Lg Doreen

Antwort
von Hooks, 18

Oh, Du Arme, das ist ja scheußlich! Natürlich schmerzen die Knie bei der veränderten Statik, da versuche mal, so wenig wie möglich zu laufen, sonst gibt es noch Folgeschäden.

Ich hatte vor Jahren einen Fersensporn, und den habe ich mit Lebertran eingerieben, mehrmals täglich ein paar Minuten, dann mit Wollsocken abgedeckt. Man sagte mir, vermutlich haben die Omega-3-Fettsäuren darin die Entzündung zum Verschwinden gebracht. Ich hatte eigentlich gedacht, das sei eine Verhärtung, und weil ich mal gehört habe, daß "Vitamin A verhärtete Strukturen aufweicht", habe ich das mit dem Lebertran probiert.

Ob ich ihn damals auch innerlich genommen habe, weiß ich nicht mehr. Du kannst es versuchen, aber dann gekühlt (schmeckt dann nicht so intensiv). Morgens zum Frühstück 1 EL, danach noch was essen, sonst kommt er dauernd hoch.(Fett lockert den Muskel zur Speiseröhre hin, Eiweiß schließt ihn.)

Gerade fällt mir noch ein, daß eine Freundin sich kleine Plastikflaschen mit halb Wasser gefüllt eingefroren hat und dann immer wieder mal ein paar Minutn lang die nackten Füße darauf gerollt hat. Das hat ihr wohl gutgetan. Sie sagte auch was von PSE.

Kommentar von Doreen ,

Danke für deine schnelle Antwort. Fersensporn wurde bei mir per Röntgenbild ausgeschlossen. Leider muß ich auch ein bisl aufpassen was ich zu mir nehme, da ich Lactoseintoleranz habe und auch eine Speißeröhrenentzündung. :(

Kommentar von Hooks ,

Lebertran ist ok. Der hilft gegen Entzündungen. Danach noch Eiweiß, damit der Pförtner wieder fest wird, Paranüsse sind gut.

Kommentar von Hooks ,

Quarkauflagen könnten evtl. auch helfen, 1-2 EL Magerquark aus dem Kühlschrank in ein Tachentuch geben, Gummi drum, plattdrücken undimmer wiedermal für 15-20 min auflegen. Das geht uach bei Laktosintoleranz, liegt ja außen.

Vielleicht sind auch kalte Güsse nach Kneipp gut, guck mal da. Die fördern die Durchblutung, also die Versorgung mit Sauerstoff und 'Nährstoffen.

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