Frage von Finkbein, 31

Stimmt es dass guter Schlaf eine Sache des Gehirns ist?

Das würde ja bedeuten, dass man es sich einreden kann nicht gut zu schlafen oder aber gut zu schlafen. Oder inwiefern ist das Gehirn beteiligt?

Antwort
von Mahut, 23

Ja wenn du nicht einschlafen kannst und zu viele Gedanken hast, wirst du nach einiger zeit im Bett liegen und Denken ich kann nicht schlafen, wenn das dann öfter vorkommt wirst du vielleicht öfter mal daran denken das du nicht schlafen kannst, wenn es denn so ist, sollte man aufstehen und sich in einem anderen ruhigen Raum setzen und abschalten um nach einiger zeit wieder ins Bett legen.

Ich selber hatte es früher auch oft, mittlerweile bin ich so ruhig und kann fast immer schlafen, wenn es dann mal nicht klappt, lege ich Entspannungs CD auf und schlafe darüber ein.

Antwort
von Fischkopp, 31

Hallo Finkbein,

selbstverständlich ist auch das Gehirn beteiligt - die Betonung liegt auf auch! Wenn du die falsche Matratze hast, dein Schlafzimmer durch welchen Lärm oder Beleuchtung auch immer beeinträchtigt ist, du grundsätzlich Probleme wärend der Einschlafphase zu lösen suchst, dann ist es schwer in den Schlaf zu finden. Alles "einreden" nützt dann nicht viel.

Was ich damit ausdrücken möchte ist, dass für einen guten, erholsamen Schlaf ein paar Dinge mehr zu beachten sind.

Ich wünsche eine angenehme Nachtruhe! Fischkopp

Antwort
von gerdavh, 29

Hallo, wie @Stephan schon ausführlich beschrieben hat, gibt es einige Auslöser für schlechtes Einschlafen. Damit ich gut schlafen kann, mache ich schon seit Jahren folgendes: Nicht direkt vor dem Schlafengehen fernsehen, sondern eine Runde um den Block drehen. Vor dem Schlafengehen das Schlafzimmer gut durchlüften und anschl. das Bett mit einem Moorkissen anwärmen. Wenn es dann immer noch nicht klappt, lese ich eine Weile. Belastet mich etwas, schreibe ich mir vor dem Schlafengehen eine ToDo-Liste, also aufschreiben, was so ansteht und was und ich wann erledigen muss. Dann hat man das schon mal aus dem Kopf und grübelt nicht darüber nach. Eine lauwarme Dusche vor dem Schlafengehen ist auch schlaffördernd. Sich auf jeden Fall bei Einschlafproblemen nicht vorsagen: "Du musst jetzt schlafen, Du musst früh raus". Das ist kontraproduktiv, damit bewirkt man eher das Gegenteil. lg Gerda

Antwort
von StephanZehnt, 19

Hallo Finkbein,

unser Schlaf wird durch Hormone gesteuert so z.B. Melatonin das durch die Zirbeldrüse (Epiphyse) gebildet wird. J aund das verstärkt wenn es dunkel ist bzw. wird. Auch Serotonin als Botenstoff (Neurotransmitter) ist für den Schlaf wichtig!

Am wichtigste ist allerdings wie wir umgehen mit unseren Ressourcen. Also wie gut können wir schlafen (z.B. Fluglärm). Nun arbeiten wir in Schichten. Ja und wie hoch ist unserer Konsum von Kaffee - Tee - Nikotin udgl.. in der Zeit.

Auch Stress spielt eine Rolle - wie schlafen wir wenn wir einen Gruselfilm gesehen haben kurz vor dem Schlafengehen. Wir haben allerdings auch eine innere Uhr die da uns auch steuert. So ist unsere Leistungsfähigkeit unterschiedlich entsprechend der Tageszeit.

Auch eine Schlafapnoe.hat Einfluss darauf wie gut wir schlafen. Ein Sekundenschlaf der die Folge sein kann, kann z.B. auf der Autobahn verheerende Folgen zeigen.

Auch Epilepsie vor allem nachts und Schlafwandeln (Somnambulismus) hat Einfluss auf den Schlaf. Sprich wie ausgeschlafen bin ich am nächsten Morgen.

http://www.pflegewiki.de/wiki/Schlaf

VG Stephan

Antwort
von mainanny, 20

Es gibt viele Sachen die den Schlaf beeinflussen. Was ich aus Erfahrung für mich gelernt habe, ist an dem Punkt wo ich mir das zweite mal denke "ich kann nicht einschlafen" aufzustehen irgendeine ruhige Beschäftigung auszuüben und es dann in einiger Zeit noch einmal zu probieren. Manchmal hilft es bei mir auch schon wenn ich mich aus dem Schlafzimmer ins Wohnzimmer lege...

Antwort
von bobbys, 16

Das Unterbewusstsein ist beeinflussbar. Und somit kann man sich das auch" einreden". Nach einer gewissen Zeit speichert das Gehirn es ab.

LG bobbys

Antwort
von rosaglueck, 12

Ich kann auch nicht schlafen oft. Ich leide unter Gedankenflut, wenn ich es nicht schaffe vor 12:00 Uhr nachts fest einzuschlafen. Jedes Geräusch weckt mich, Schnarchen, polternde Nachbarn... Zuletzt habe ich mitten in so eienr schlaflosen Nacht in der ich zum wiederholten Male aufgestanden war und mich wieder hingelegt hatte zum neuerlichen SchlafVERSUCH..PLÖTZLICH RUHE gespürt, ENTSPANNUNG, ja sowas wie Freude, Glücksgefühl - nach zuvor reinen Problemgedanken.

ich dachte plötzlich: "Du wirst doch nicht gerade deine Tage bekommen haben?". Stand auf und JA! Blut.

Ich schilderte das meiner Frauenärztin und diese verordnete mir Progestogel, nur zyklusabhängig zu nehmen, also ab Tag 15 biszum Einsetzen der Periode.

Wenn deine Schlafprobleme auch in der 2. Zyklushälfte massiver werden, dann KÖNNTE das auch eine Lösung für Dich sein.

Lass auch andere Hormone überprüfen. Die Hormondrüsen interagieren untereinander. Nicht nur die Gehirnstrukturen Hypothyalamus und Hypophyse, Zirbeldrüse...auch die Schilddrüse, die Bauchspeicheldrüse und die Eierstöcke (wenn nicht ALLE Drüsen)...interagieren, beeinflussen sich.

Kommentar von rosaglueck ,

Schlaflosigkeit jetzt verstärkt im Winter kann auch Vitamin D-Mangelbedingt sein.

Kommentar von rosaglueck ,

Sonneblumenkerne, Obstessig, verdünnte Apfelweinschorle, Melatonin, B-Vitamine, Vitamin D, SONNE um die Mittagszeit.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten