Frage von NinaM, 73

Stechender Kopfschmerz mit anhaltendem Druck

Hallo ihr lieben, Ich weiß einfach nicht mehr weiter.. Ich habe seit 7 Wochen einen stechenden Kopfschmerz der mit einem anhaltenden Druck verbunden ist. Ich hatte keinen Tag an dem ich nicht dieses Druckgefühl im Kopf hatte. Habe alles abklären lassen weil man ja schon Angst bekommt wenn sowas zum ersten mal auftritt, aber alle Ärzte ( Orthopäde, Neurologe, Chirupraktiker usw ) meinen es sei alles in Ordnung. Dieser Schmerz treibt mich langsam in den Wahnsinn. Wenn dieses Stechen auftritt ( ca. 5 Sek. ) zieht sich das ins ganze Gesicht und fühlt sich auch leicht taub an. Ich verzweifel langsam weil ich wirklich nicht mehr weiter weiß... Es fühlt sich an wie ein zu eng gezogenes Band um den Kopf. Mein Neurologe möchte mir jetzt ein Medikament verschreiben welches Amitriptylin heißt, hat jemand Erfahrung damit? Ach ja, mal sticht es links, mal rechts. Bitte helft mir, ich weiß wirklich nicht mehr weiter, höre immer nur alles ist in Ordnung, aber diese Schmerzen sind einfach nicht auszuhalten. Hinzu kommt noch ein stechender Schmerz in der linken Brust, aber auch hier konnte nichts gefunden werden.

Bitte meldet euch wenn ihr ähnliche Beschwerden hattet oder habt und sagt mir was man dagegen tun kann.

Langsam verzweifel ich...

Vielen Dank schon jetzt.

LG Nina

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Antwort
von Lexi77, 73

Hallo!

Ich will dir kurz was zum Amitriptylin schreiben:

Ich habe das auch schon zweimal wegen verschiedener Schmerzen bekommen. Es ist ein Antidepressivum, was aber in niedriger Dosierung gegen Schmerzen gut wirkt. Außerdem wirkt es Schmerzdistanzierend.

Wenn dein Arzt dir das verschreibt, dann heiß das nicht, dass er meint, du hättest ein psychisches Problem oder dass er nicht mehr weiter weiß. Leider erklären die meisten Ärzte das nicht so genau, so dass die Patienten, wenn sie das Mittel in der Apotheke holen und sehen, dass es ein Antidepressivum ist, das Gefühl haben "Jetzt hält der mich schon für bekloppt" oder ähnliches und deswegen dann das Mittel doch nicht nehmen. Hier sollten meiner Meinung nach die Ärzte unbedingt besser aufklären! Gerade in der Schmerztherapie wird dieses Mittel sehr oft verordnet.

Im Beipackzettel stehen viele Nebenwirkungen, das stimmt, aber du wirst dann ja auch nur eine relativ geringe Dosis davon bekommen. Ich hatte als Nebenwirkung, dass ich ziemlich müde war. Aber dewegen soll man das Mittel ja auch zur Nacht nehmen. Dann kann es nämlich für einen besseren Schlaf trotz Schmerzen sorgen. Ich habe mit 1x20 mg angefangen, da ich aber sehr schlank bin, war die Dosierung schon zu hoch und ich stand morgens immer noch neben mir. Dann haben wir auf 12,5 mg reduziert und das habe ich dann gut vertragen. Ohne sonstige Nebenwirkungen.

Also ich denke, wenn sonst nichts hilft, wäre das auch für dich auf jeden Fall einen Versuch wert.

Ansonsten würde ich dir auch raten, wenn keine Ursache für deine Schmerzen gefunden werden kann, vielleicht mal einen Schmerztherapeuten aufzusuchen. Vielleicht kann der dir dann weiterhelfen.

Alles Gute! LG, Lexi

Antwort
von walesca, 68

Hallo NinaM!

Ich würde dir in erster Linie mal zum Osteopathen (nicht Chiropraktiker!!!) raten. Dort kann man ganz sanft ggf. vorhandene Blockaden - auch am Atlaswirbel ! - lösen. Dazu schau bitte mal in diesen Tipp hinein, incl. aller Ergänzungen. Wenn auch das nichts helfen sollte, wäre es sinnvoll, auch mal in eine spezialisierte Kopfschmerz-Ambulanz zu gehen, denn die kennen isch am besten damit aus. Auch viele Schmerzmittel verursachen Kopfschmerzen!!! Dazu gib einfach mal "Kopfschmerzambulanzen" im Sucher ein. Solche Ambulanzen gibt es in den Uni-Kliniken.

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/manuelle-therapie-oder-osteopathie-wo-ist-d...

Baldige Besserung wünscht walesca

Antwort
von gerdavh, 54

Hallo, zu dem Medikament kann ich aus eigener Erfahrung nichts sagen, aber ich hatte das auch schon. Auch von Arzt zu Arzt, bin fast verrückt geworden. Mir hatte damals geholfen, dass ich zu einer Osteopathin gegangen bin. Falls Dir das kein Begriff ist, hier ein Link dazu

http://de.wikipedia.org/wiki/Osteopathie_%28Alternativmedizin%29

Frage vorher bei Deiner Kasse nach, ob sie sich an den Kosten beteiligen. Die TK z.B. zahlt 80 % des Rechnungsbetrages, der in der Regel pro Behandlung bei ca. 60 Euro liegt. Gute Besserung. Alternativ kannst Du mit diesen Beschwerden zu einer klassisch arbeitenden Homöopathin gehen. Ich habe das damals begleitend so gehandhabt und war innerhalb von zwei Wochen schmerzfrei. Alles Gute. lg Gerda

Kommentar von gerdavh ,

Ich habe interessehalber mal bei Amitriptilin gegoogelt. Das ist ein Antidepressivum, was auch bei lang anhaltenden Schmerzzuständen verordnet wird. Das will Dir der Arzt evtl. verschreiben, weil er nicht mehr weiter weiß? Ich würde den Osteopathen den Tabletten vorziehen. Oder, wie bereits geschrieben, gehe zu einer Homöopathin. Du musst darauf achten, dass es sich um eine klassisch arbeitende Homöopathin handelt, nur diese haben eine mehrjährige Ausbildung. Hier noch der Beipackzettel zu o.g. Medikament

http://www.betapharm.de/index.php?id=105248&BINID=5189

Kommentar von NinaM ,

Vielen lieben Dank erstmal für die schnelle Antwort. Habe morgen einen Termin bei einer Heilpraktikerin.. Mal schauen ob sie noch einen Ansatz für mich hat. Das Medikament hat ja schon ziemlich heftige Nebenwirkungen...

Kommentar von walesca ,

Super! Ich wünsche viel Erfolg! Noch besser wäre ggf. ein HP, der sich auch mit der Bioresonanz auskennt und mal so einen Test machen könnte. Mit so einem Test kann man oft ganz versteckte Ursachen herausfinden, die niemand "auf dem Schirm" hat. Dazu hier noch ein Tipp. http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/chronische-infekte-unklare-beschwerden-bio-... LG

Kommentar von Lexi77 ,
Das will Dir der Arzt evtl. verschreiben, weil er nicht mehr weiter weiß?

Das will der Arzt nicht evtl. verschreiben, weil er nicht mehr weiter weiß, sondern weil es ein anerkanntes und häufig eingesetztes Mittel bei chronischen Schmerzen ist.

Leider erklären die meisten Ärzte das nicht so genau, so dass die Patienten, wenn sie das Mittel in der Apotheke holen und sehen, dass es ein Antidepressivum ist, das Gefühl haben "Jetzt hält der mich schon für bekloppt" oder ähnliches und deswegen dann das Mittel doch nicht nehmen. Hier sollten meiner Meinung nach die Ärzte unbedingt besser aufklären! Gerade in der Schmerztherapie wird dieses Mittel sehr oft verordnet.

Antwort
von Ewa123ccc, 47

Hi ich kann nur sagen du tust mir leid ich kämpfe seid drei monaten mit diesen schmerzen, ohne erfolg. Ich kann all deine beschwerden nachvollzehen mir gehts genau so. ich bin leider schon wahnsinnig geworden. Ich fahre am Montag zur Reha, ich hatte übrigens eine HWS Op

Kommentar von NinaM ,

Hi, es tut gut zu wissen das man nicht alleine damit ist, auch wenns bitter ist. Hattest du die Kopfschmerzen denn vorher schon oder erst seit der OP?

Kommentar von Ewa123ccc ,

hi, ja es tut sehr gut wenn man damit nicht Alleine ist. Ja ich hatte die Schmerzen schon vor der OP aber ich weiß schon gar nicht mehr ob es stärker oder schwächer war. Der Druck im Kopf macht mir mehr zu schaffen als die Schmerzen. Ich habe keine Burstschmerzen aber dafür Nacken und Schulter schmerzen. Der Ring um den kopf (so wie du das genannt hast) wird immer enger und will nicht locker lassen. Manchmal habe ich Angst das es zu geht und dann ist Ende. Ich glaube unsere Krankheiten sind unterschieldich aber die Symptome sind die selben.

Kommentar von NinaM ,

Oh man.. Genau, im Laufe des Tages wird es immer enger. Da ich ja jetzt bei der Heilpraktikerin war befürchten wir, dass es auch mit der HWS zusammenhängen könnte. Wir haben es mit Akupunktur probiert und die Punkte die für die HWS zuständig sind waren am allerschlimmsten.. Wir mussten die Nadeln nach kurzer Zeit rausnehmen weil mein ganzes Ohr gepocht hat, aber die anderen Nadeln waren harmlos. Nur die von der HWS haben so extrem reagiert.. Ich weiß echt nicht mehr weiter, da sie ja schon geröntgt wurde und alles ok war..

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