Frage von superstaa, 509

Ständiges Räuspern

Hey,

ich habe vor einiger Zeit schon eine Frage dazu gestellt, in der Zeit hat sich allerdings ein wenig getan:

  • Ich rauche nun seit 3 Wochen und 2 Tagen nicht mehr. (Praktisch 9 Jahre waren es durchgehend. Mit 13 angefangen, nun werde ich bald 23.)
  • Hab keine Hilfsmittel benutzt. Naja gut, hab mich 2 Wochen vollgefressen und nun seit 1.5 Wochen wieder die Bremse mit Sport und irgendwelchen Kaugummis gezogen, will ungerne zunehmen. :)
  • Der Lungenfunktionstest und der Bluttest, der beim Hausarzt gemacht wurde, waren jeweils nicht auffällig, also alles im Rahmen.

Nun, nach knapp einem Monat Rauchstopp hat sich eigentlich nicht wirklich viel verändert. Der Husten, der vor einem Monat eigentlich immer produktiv war, ist nun in 98% einfach nur noch trocken. An manchen Tagen (das war aber auch vorher schon so, allerdings waren es glaube ich weniger Tage an denen es so war), huste ich wirklich wenig - und an manchen einfach die ganze Zeit.

Meine Ärztin meinte, wenn ich nach einem Monat Rauchstopp diesen Husten noch immer habe, soll ich nochmal reinkommen. Sie kann sich das bis jetzt auch nicht erkären, da ich auch keine krankhaften Atemgeräusche habe.

Ich bin nun kein Hyochonder, es nervt mich schlichtweg einfach nur. (Gut, vor dem Rauchstopp und dem Lungentest hab ich mir schon so meine Gedanken gemacht, aber ich schätze das ist nach 9 Jahren rauchen völlig normal^^)

Hinzu kommt, dass ich nach dem Sport meistens 1-2 Stunden einen stärkeren Räusperzwang habe, allerdings erkläre ich mir das selber mit der kalten Luft, die ich durch die Anstrengung schneller einatme als sonst.

Meine Ärztin scheint außerdem auch schon ratlos zu sein, was mich noch viel mehr nervt, weil ich keine Lust habe ständig zu husten und endlich 'ne Lösung will. ^^

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von walesca, 466

Hallo superstaa!

Erst einmal möchte ich Dir herzlich gratulieren, dass Du schon seit über 3 Wochen nicht mehr rauchst!! Klasse!!! Nun hast Du schon das Schlimmste überstanden und hältst sicher auch weiterhin durch. Hier ein Auszug aus einer Liste, wie der Körper nach der letzten Zigarette reagiert. Du wirst noch ein wenig Geduld wg. des Hustens haben müssen.

Ein bis neun Monate später: Das Husten lässt nach, man ist weniger kurzatmig und wacher. Die Lunge kann sich besser vor Infektionen schützen.

Wegen des ständigen Räusperns solltest Du mal den Kehlkopf vom HNO-Arzt untersuchen lassen. Bei mir hatte sich mal eine sehr hartnäckige Kehlkopfentzündung entwickelt. Geholfen haben mir dann die von einer Heilpraktikerin empfohlenen Globuli "Archangelica comp. Globuli velati von WALA" Solltest Du Probleme beim Abhusten haben, kann versuch mal folgenden Trick. Der Schleim in der Lunge löst sich besser, wenn Du mit der Faust leicht auf den Brustkorb klopfst. Dadurch entsteht eine Vibration in der Lunge und der festsitzende Schleim löst sich besser. Bei diesem trockenen Klima im Haus solltest Du auch die Atemwege gut feucht halten - ggf. mit Inhalation von Salzwasser.

Alles Gute und weiterhin NR wünscht Dir walesca

Kommentar von walesca ,

Ganz herzlichen Dank für das Sternchen! Schön, dass ich Dir mit meinen Erfahrungen helfen konnte. Ich hoffe, Du hast das ständige Räuspern damit in den Griff bekommen. LG

Antwort
von gerdavh, 387

Hallo, vielleicht liegt es ja gar nicht an Deinem früheren Zigarettenkonsum. Mein Mann raucht schon seit über 15 Jahren nicht mehr und muss sich auch ständig räuspern. Bei ihm liegt es (besonders in der Heizperiode) an der trockenen Luft. Ich habe ihm jetzt einen Wasservernebler gekauft und direkt neben sein Bett gestellt, seitdem ist das deutlich besser geworden. Oder hast Du das ständig, also auch draußen an der frischen Luft? Dann solltest Du evtl. mal eine Spiegelung des Luftröhre vornehmen lassen, das muss ein HNO-Arzt entscheiden, ob das sinnvoll ist. Hier ein Link dazu

http://www.chirurgie-portal.de/hno-hals-nasen-ohren/spiegelung-luftroehre-bronch...

Ständiges Räuspern kann aber auch ein Tick sein. Bevor Du Dich jetzt unangenehmen Untersuchungen unterziehst, würde ich mal ausprobieren, ob es besser wird, wenn Du Isla Mint oder Isla Cassis (gibt es zuckerfrei) lutschst. Diese Lutschtabletten bewirken einen vermehrten Speichelfluss; vielleicht hört dieser Zwang sich zu räusperen, dann auf. Alles Gute. lg Gerda

Antwort
von Semana, 330

Ich denke mal, es liegt daran, daß die ganzen Teerstoffe, du du in der Lunge hast, gerade dabei sind, nach draußen befördert zu werden und deine Bronchien dafür zu trocken sind. Deine Flimmerhärchen, die die Bronchien ja gegen Staub und Dreck schützen, sind im Begriff sich wiederherzustellen. Du kannst ein Mittel zum Schleimlösen versuchen oder auch öfter sehr scharf essen, denn was mit deiner Nase und den Augen bei scharfem Geruch oder Essen passiert geschieht auch in deiner Lunge - sie produziert mehr Flüssigkeit als Puffer und damit fällt dir auch das Abhusten leichter. Denn so oder so: der Dreck muß raus ;-)

Antwort
von whoami, 282

Ich hatte Mal nach einer Erkältung/Grippe ein Räuspern und trockenen Husten, der sich ca. 3 Monater hinzog. Kein Arzt wußte wieso. Aber auch bei trockener Luft und wenig Wasser habe ich ständig ein Kratzen im Hals. Das geht im Winter manchmal so weit, dass meine Augen tränen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community