Frage von Trimon1999, 12

Spezielle Frage: Körperhaartransplantation bei Frauen möglich?

Ich habe eine etwas speziellere Frage und hoffe es kann jemand helfen! Eine Freundin leidet unter Haarausfall und möchte sich Haare verpflanzen lassen. Allerdings schreckt Sie die Tatsache ab nachzulesen auf http://www.hairforlife.de/haartransplantation/haartransplantation-frauen, dass man durch eine Haarverpflanzung nicht nur zu mehr Haarvolumen gelangen kann und Haare im Hinterkopf entnommen werden und Sie hat Angst das die Haare insgesamt zu dünn werden. Ihr Ziel wäre es ja mehr Haare auf dem Kopf zu bekommen und nicht weniger, irgendwie logisch, nicht? Wiederum auf der gleichen Webseite steht aber die Möglichkeit von Körperhaartransplantation. Jedoch findet man nichts darüber ob das auch für Frauen möglich ist. Das wäre doch eine Lösung, oder sehe ich das falsch? Sonst wäre eine Haartransplantation doch Blödsinn, wenn man nicht mehr Haarvolumen erlangen kann, oder?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Mahut, 12

deine Freundin sollte erstmal nachforschen und untersuchen lassen woher der Haarausfall kommt, Es kann viele ursachen haben.

Du schreibst von einer Körperhaartransplantation, wie soll das bei einer Frau gehe, sie hat im Allgemeinen keine Haare am Körper..

Kommentar von Trimon1999 ,

Danke. Hatte Hairforlife angefragt und man sagte mir das Gleiche! Körperhaartransplantation wäre bei Frauen normal nicht möglich.

Antwort
von wassereimer, 11

Vermutlich macht man eine Haarverpflanzung, wenn man durch eine OP oder einen Unfall an einer bestimmten Stelle am Kopf keine Haare mehr hat, damit die Haare etwas gleichmäßiger auf dem Kopf verteilt sind. Eine Haarverpflanzun aus kosmetischen Gründen kann ich mir schlecht vorstellen. Dann wären künstliche Extensions schon eher ratsam. Vorerst sollte jedoch die Ursache des Haarausfalls herausgefunden werden, bevor überhaupt über eine Tranplantation geplant wird. Vielleicht ist diese dann überflüssig.

Antwort
von Hooks, 10

Zur Transplantation kann ich nichs sagen, aber zur Vorbeugung; vielleicht wird dann eine Transplantation hinfällig:

Bei mäßigem Haarausfall kann Mangel an Mineralstoffen und Vitamin B schuld sein , vor allem auch Östrogen. Hefe und Brennesselsamen können da helfen.

http://www.orthobionova.at/Bereich%201.htm

Bei dem kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata oder totalis) gibt es eine gute kostengünstige Therapie, die nebenwirkungsfrei hilft.

Kommentar von Hooks ,

http://www.buecher.de/shop/gesundheit--medizin/der-kreisrunde-haarausfall/knaak-...

Der kreisrunde Haarausfall (Alopecie) ist eine alte Krankheit und bis heute ein dermatologisches Problem. Das Haar fällt in kleinen, kreisrunden Flächen büschelweise aus, unaufhaltsam, bis eine vollständige Kahlheit erreicht ist. Die Krankheit entsteht unabhängig von Alter und Geschlecht. Jedermann und jedefrau kann theoretisch in jeder Altersstufe davon befallen werden, auch Kinder. Schon in der Antike was dieser seltsame Haarausfall bekannt. Der griechische Arzt Hippokrates (um 400 v. Chr.), der berühmteste Mediziner seiner Zeit, nannte den grausam fortschreitenden Haarverlust Fuchsräude = Alopecie (gr. Alopex der Fuchs). Aber auch er, der scharfsinnige Beobachter und Analytiker, fand für die Fuchsräude keine Erklärung und keine Therapie.

Und so ist es geblieben durch die Jahrhunderte hindurch bis heute.

Noch heute rätseln die Mediziner über Grund und Wesen der Fuchsräude bzw. Alopecie, sie diskutieren Ursachen und unternehmen Heilversuche. Aber über Vermutungen und Experimente sind sie nicht hinausgekommen. Eine schlüssige Erklärung dieser Krankheit steht noch immer aus. Nur so viel ist bekannt: Die Krankheit ist gutartig und nicht übertragbar.

Am Beispiel eines kleinen Jungen, der nach einem seelischen Schock alle Haare (und auch die Sprache) verlor, schildert S. R. Knaak, wie sie nach elf vergeblichen schulmedizinischen Therapieversuchen mittels einer naturnahen Methode die Krankheit heilte. Und nebenbei das Rätsel Alopecie löste.

Antwort
von Irene1955, 12

Bevor deine Freundin sich Haare transplantieren lässt, sollte genau die Ursache für ihren Haarausfall geklärt werden. Möglicherweise ergibt sich ja hier ein Ansatzpunkt zum Handeln und eine Transplantation wird überflüssig.

Angenommen, die Ursache wird nicht geklärt und der Haarausfall geht weiter .. dann bleiben ja zum Schluss nur die transplantierten "Haarinseln" übrig und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das gut aussieht.

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