Frage von Nico94, 8

Speiseröhre

Hallo liebe Community,

zuersteinmal: mein Vater ist 54 Jahre alt, starker Raucher und hat des öfteren Sodbrennen(laut Arzt Zwerchfellbruch).

Angefangen hat alles vor zwei Wochen, wo ihm beim Autofahren zirka 7 Minuten der rechte Fuß einschlief,schwindelig und schlecht wurde. Diesen Vorfall hatte er insgesamt 2x innerhalb von einer halben Stunden. Er wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen mit der Diagnose leichter Schlaganfall, Herzecho und EKG waren soweit okay. Nach 3 Tagen wurde er wieder entlassen, da es ihm soweit gut gegangen ist und mit dem Argument "die Blutverdünner kann er zu Hause auch nehmen". 2 Tage später hatte er wieder einen Schwindelanfall und einen Blutdruck von 170/100, ist somit wieder in ein Krankenhaus in der Nähe gefahren, dort wurde ihm erklärt, dass es immer wieder kleine Schlaganfälle wären und ihm wurden per Spritze das Blut verdünnt, der Verdacht von dem behandelten Arzt wäre eine Thrombose hinter dem Herzen, dadurch wurde ein Schluckultaschall veranlasst. Bei der Untersuchung musste der Arzt nach 30cm die Untersuchung abbrechen da er bei der Speiseröhren wo angestanden ist, ein Akut CT vom Thorax wurde gemacht,allerdings ohne Ergebnis, d.h. es wurde bei der Lunge nichts festgestellt und für die Speiseröhre wird in 4 Tagen eine Gastroskopie durchgeführt. Die Sorgen werden immer größer, da er auch öfters über Bauchschmerzen klagt,da man sich jetzt wohl das schlimmste vorstellt. Meine Frage nun, was kann es sein, dass er in der Speiseröhre stecken geblieben ist?

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Antwort
von Alois, 7

Hallo Nico94,

bei der Transösophagealen Echokardiographie ("Schluckultraschall") wird der Schallkopf gewissermaßen ständig in der Speiseröhre hin und her geschoben, um sich einen guten Überblick zu verschaffen; da kann es schon mal vorkommen, dass ein Würgereiz entsteht und die Sonde festhängt. Um Verletzungen der Speiseröhre zu vermeiden, wird dann eben abgebrochen - zumal sich die "Verkrampfungen" dann eher verstärken......

Jedenfalls ist dieser Umstand sozusagen "normal" und du brauchst dir deswegen allein keinesfalls das Schlimmste vorstellen, ja?

Liebe Grüße, Alois

Antwort
von Riviera, 8

Alois hat die Sache mit dem Schluckultraschall ja schon sehr schön beschrieben. Und das ist es auch was ich vermute. Dein Vater konnte einfach nicht mehr schlucken und ein entsprechender Reflex hat sich bemerkbar gemacht, was das Einführen der Sonde zu sehr erschwerte oder gar unmöglich machte. Nun muss man deswegen aber nicht gleich das Schlimmste befürchten, es ist einfach ein ganz normaler Fall dass so etwas passieren kann. Aber deine Sorge kann ich natürlich verstehen, würde mir genauso gehen. Trotzdem - Kopf hoch - es wird alles gut werden.

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