Frage von mmogli, 225

Sollte man direkt aufstehen wenn man aufwacht?

SIgnalisiert der Körper einem dann, dass man aufstehen sollte? ICh wache meist früher auf, als ich es mir vornehme (oft nach vllt 5-6h, obwohl ich 8 h einplane). Meist schlafe ich danach aber weiter, weil ich denke, dass ich noch mehr Schlaf brauche. Oft ist es dnan aber so, dass mein Schlaf sich noch ein paar weitere Stunden zieht und ich oftmals auf mehr als 10 h schlaf komme Dann ist es schon relativ spät, wirklich wacher als nach dem ersten aufstehen bin ich auch nicht. Steht ihr nach dem ersten Aufwachen am morgen auf? Auch wenn ihr euch noch nicht direkt topfit fühlt? Wird man im Laufe des Tages wacher? Oder ist man fitter im Kopf wenn man noch ein paar weitere Stunden schläft :)

Vielen Dank (PS das aufstehen mitten in der Nacht für einen Toilettengang ist von der oben genannten Frage hier ausgenommen)

Antwort vom Arzt online erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zu Ihrer Gesundheitsfrage. Kompetent, von geprüften Ärzten.

Experten fragen

Antwort
von evistie, 146

Du fragst nach unseren Erfahrungen - bitte sehr:

Heute, im letzten Viertel meines Lebens, stehe ich meist sofort auf, wenn ich erwache - auch wenn ich liegenbleiben könnte und auch, wenn ich mich nach meist nur vier Stunden guten (!) Schlafs manchmal frage, ob mein Körper nicht doch mehr bräuchte. Aber das kann er mir ja dann tagsüber mitteilen, und ich habe die Möglichkeit eines Mittagsschläfchens oder Powernappings.

Verallgemeinern kann man das, wie Du Dir denken kannst, nicht. Das Schlafbedürfnis des Menschen ist individuell und richtet sich nicht zuletzt nach dem Alter und der Beschäftigung, der man nachgeht.

Wenn ich Dir einen persönlichen Rat geben darf: finde doch erst einmal heraus, was Dein eigentlicher Schlafbedarf ist! Und dann guckst Du, ob bzw. wie Du ihn möglichst regelmäßig decken kannst.

Als ich so alt war wie Du, habe ich neben meinem Acht-Stunden-Büro-Job noch jeden Morgen drei Stunden lang Zeitungen ausgetragen - von drei bis sechs Uhr morgens. Dafür hätte ich dann spätestens um 21 Uhr schlafen gehen müssen - aber wer macht das schon mit Anfang 20?! Will sagen: als junger Mensch hab ich es nicht hingekriegt, war ständig übermüdet, aber hey - ich  hab's überlebt.

Auch während meines langen Arbeitslebens hab ich das Problem nie optimal lösen können. Ich musste immer früher aufstehen, als ich wollte; dafür sollte ich dann schlafen gehen, wenn der Abend eigentlich erst richtig schön wurde. Na ja, hat auch nie so hundertprozentig geklappt, aber eine gewisse Routine ergab sich zumindest im Laufe der Jahre von selbst.

An den Wochenenden genoss ich das "ausschlafen" und machte die gleiche Erfahrung wie Du: nach zehn Stunden Schlaf war ich meist zerschlagener, als wäre ich bereits nach sechs bis acht Stunden aufgestanden. Da ich seit nahezu dreißig Jahren Schmerzpatientin bin und ohnehin keine acht Stunden am Stück mehr "liegen" kann, ergab es sich mittlerweile von selbst, dass ich aufstand und wachblieb, wenn mich der Schmerz geweckt hatte. Aber das war nie das, was ich wirklich gewollt und für "gesund" gehalten hätte.

Nach so vielen persönlichen Erfahrungen aber zurück zu Dir. Ich kenne Deine Schlafqualität nicht, weiß auch nicht, ob Drogenkonsum bei Dir noch eine Rolle spielt, aber: fünf bis sechs Stunden halte ich für einen aktiven jungen Mann Anfang 20 für zu wenig, zehn Stunden entschieden zu viel. Aber ich "kenne" Dich ja nur aus Deiner ersten Frage - darum mein Rat, selbst herauszufinden, wie viel Schlaf Dein Körper eigentlich wirklich braucht. Und dazu gehört dann, aufzustehen, wenn Du wach wirst, und mal zu schauen, wie es Dir tagsüber mit dieser Schlafmenge geht. Fühlst Du Dich oft müde und zerschlagen, hast Durchhänger? Dann sind fünf bis sechs Stunden auf Dauer offenbar zu wenig - leg, wenn Du kannst, eine Stunde drauf (aber nicht gleich fünf Stunden...!).

Die Art Deiner Fragestellung deutet an, dass Du Dir Deinen Tag ziemlich frei einteilen und daher auch frei entscheiden kannst, wann Du aufstehst. Ist es so? Keine "Pflichten", die rufen? Ich weiß nicht, ob ich Dir dazu gratulieren soll, denn das hört sich nicht gerade prickelnd an für das Alter, in dem Du zur Zeit bist. So ein Tag braucht "Struktur" - sonst gerät man schnell in eine gewisse Wurschtigkeit und einen unguten Schlendrian...

Antwort
von dinska, 108

Meist ist der Schlaf nach dem morgendlichen Aufwachen nicht mehr so tief und man träumt unsinniges Zeug und fühlt sich wenn man wieder aufwacht meist nicht sehr ausgeschlafen.

Wenn du es schaffst, dann wäre gleich aufstehen eine gute Lösung und die Zeit für einen Morgensport oder eine Gymnastik nutzen.

Ich musste früher wegen der Kinder, später wegen der Pflege meiner Mutter und zusätzlicher Berufstätigkeit immer sehr früh aufstehen und ich bin eigentlich ein Langschläfer.

Als ich sehr verspannt war, bin ich auf die 5 Tibeter gestoßen und die musste man früh nach dem Aufstehen machen. Kannst du dir ja vorstellen, um 5.00, klingelte normal der Wecker und nun sollte ich noch 20 Minuten eher raus.

Aber was solls, ich hab es durchgezogen. Bei der 2. Übung mit der ich immer angefangen habe, bin ich noch halb eingeschlafen, aber nach der letzten, der eigentlich1. dem Drehen, war ich richtig munter. Ich fühlte mich als hätte ich paar Stunden mehr geschlafen und war topfit für den Tag.

Antwort
von Mahut, 94

Ich bin in den letzten Jahren meiner Berufstätigkeit, immer dann aufgestanden wenn ich wach wurde, das war so zwischen 4:30 - 5 Uhr, davor hatte ich den Wecker auf 6 Uhr gestellt, wenn der Wecker mich geweckt hat, war ich immer noch sehr müde und kaputt, da ich von ihm aus dem Schlaft geholt wurde.

Ich bin dann immer aufgestanden, wenn ich von allein wach wurde und ich fühlte mich gut und hatte hatte dadurch am Morgen viel Zeit um stressfrei den Tag zu beginnen.

Auch heute stehe ich auf, wenn ich von allein wach werde, auch wenn ich liegen bleiben könnte.

Antwort
von AliceF, 82

das lässt sich pauschal nicht beantworten, Viele Menschen können nach dem aufwachen am morgen nicht mehr einschlafen, obgleich die mehr Schlaf benötigen. Vor allem Menschen mit chronischen Erkrankungen/Stresslbelastungen/Schmerzen.

Wie viel Stunden Schlaf einer braucht ist sehr unterschiedlich, es gibt welche die mit 5 Stunden sehr gut auskommen, andere widerrum müssen 10 Stunden hinlegen. In den Studien die ich gelesen habe geht man davon aus, dass es ca. 8 bis 9 Stunden sein müssen. 

Das Aufwachen ist meiner Meinung nach kein allgemeingültiges Signal fürs Aufstehen und auch nicht dafür, dass man genug geschlafen hat. Aufwachen nach dem Alptraum ist ein Beispiel dafür. Vor allem in den Städten ist durch die Geräuschkulisse die man nicht bewusst aber sehr wohl unbewusst aufnimmt ist der Schlaf gestört. 

Wenn Du mit 10 Stunden Schlaf Dich dann am Tage wohler und fitter fühlst, ist das in Ordnung, andernfalls kannst Du widderum vorm zweiten Einschlafen Wecker stellen.

Antwort
von Federico, 60

So geht es mir manchmal auch. Ich fühle dann in mich hinein - bin ich noch müde, dann versuche ich wieder einzuschlafen. Fühl ich mich recht munter, steh ich auf.

Antwort
von rockerman88, 45

Tolle Frage und ehrlich gesagt leicht zu beantworten: Das hängt vom Menschen ab. In meinem Fall habe ich durch Experimente herausgefunden, dass ich im Laufe des Morgens und Tages müde bin, wenn ich nicht sofort aufstehe. Selbst die Laune leidet darunter, wenn ich versuche, weiter zu schlafen. Deshalb stehe ich immer sofort auf.

Antwort
von DerGast, 66

Wieso benutzt du keinen Wecker? Wann gehst du ins Bett? Wie alt bist du? Wie anstrengend ist dein Tag? Ist dein Schlafzimmer dunkel, kühl und leise?

Da gibt es so viele Faktoren wieso man mal aufwacht. Aufstehen würde ich, wenn ich mich dann wach fühle.

Antwort
von siphuliva, 41

Radiowecker kaufen. Ich hatte einen Wecker, der gepiept hat. Aber ich
wurde nie wach und bin immer eingeschalfen. Nun habe ich seit ca. 1
Woche einen Radiowecker und stehe auf.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten