Frage von KurtKnurrt, 334

Sollte man auf eine nässende Wunde kein Pflaster geben?

Ich habe eine Schürfwunde am Ellenbogen und beim Duschen ist dann die Kruste abgegangen. Allerdings war die Wunde noch nicht vollständig verheilt und jetzt nässt sie. Da es eher kühl ist, möchte ich shcon einen Pullover tragen. Jetzt weiß ich nicht, ob es schlecht ist, wenn ich da ein Pflaster drauf gebe und das dann vielleicht daran festklebt und beim Pflasterwechsel die Wunde wieder aufgerissen wird?

Antwort
von Mahut, 334

Ja das sollte man, damit sie sich nicht infizieren, ich habe für den Fall immer Luftdurchlässige Pflaster zu Hause

Antwort
von Arielle, 332

Wenn das Pflaster so lose auf der Wunde ist, dass noch Luft an die Wunde kann, dann ist es in Ordnung. Eine nässende Wunde braucht eben Sauerstoff, Luft, damit sie besser abheilen kann. Aber bei einem lockeren Pflaster wäre das ja trotzdem gegeben. Wenn du abends zu Hause bist kannst du das Pflaster ja wieder entfernen.

Antwort
von atreju, 308

Nein, ein Pflaster ist sogar sinnvoll und beeinträchtigt nicht die Heilung. Es schützt ja auch vor einem Abtragen der Kruste. Nimm aber ein atmungsaktives. Als Tipp: Versuche mal Tyrosur-Puder. Das trocknet nässende Wunden wunderbar aus und beschleunigt auch etwas den Heilungsprozess.

Antwort
von kreuzkampus, 230

Pflaster: Ja. Flüssigpflaster: Nein. Duschen: Nein-es sei denn mit einem absolut wasserdichten Pflaster (gibt's auch-das ist rundherum dicht und wasserfest).

Antwort
von krimimimmi, 248

Hallo KurtKnurrt,

eigentlich ist es das beste, wenn die Wunde zuerst an der Luft trocknet. Allerdings geht das ja mit Pulli nicht… Daher würde ich ein luftdurchlässiges Pflaster empfehlen. Wenn es an der Wunde anklebt, dann kannst du am Abend ein Desinfektionsspray von aussen darauf geben zum einweichen und es dann sanft ablösen.

Alles Gute!

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