Frage von ladyminion, 117

Sohn hat wegen Bronchitis immer noch leicht erhöhtes Fieber, normal?

Hallo, ich musste mein sohn letzten Donnerstag von der Kita abholen, weil er 39,4 Fieber hatte. Konnte auch gleich zur Kinderärztin gehen und sie stellte eine Bronchitis fest. Er soll drei mal am Tag inhalieren mit Kochsalzlösung und Salbumatol. Ausserdem soll er drei mal am Tag Antibiotika nehmen. Er hatte noch immer ein bisschen Fieber, das höchste war dann immer 37,8. Dann war er kurz Fieberfrei. Gestern fiel mir wieder auf das eine warme Stirn hat. Gestern Abend hatte er 37,7. Heute hatte er 38,6 gehabt. Zum glück gehts nicht höher. War auch heute wieder bei der Kinderärztin zur Kontrolle. Sein Hals ist nicht gerötet und seine Bronchitis ist zwar schon besser geworden, aber immer noch da. Kann es sein, dass es sozusagen richtig rauskommt? Ist es normal das er noch ein bisschen Fieber hat? Mache mir immer ein bisschen sorgen, wenn meine KInder krank sind. Ich gehe am Freitag wieder zur Kinderärztin zur Kontrolle.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo ladyminion,

Schau mal bitte hier:
Fieber Bronchitis

Antwort
von evistie, 80

Hier zeigt sich wieder einmal, dass die körperliche Untersuchung durch den Arzt durch nichts zu ersetzen ist! Wir hier können "gute Ratschläge" geben, so viel wir wollen, uns aufs Internet berufen, wo geschrieben steht, dass Bronchitis meist durch Viren hervorgerufen wird, bei denen Antibiotika bekanntlich nichts nutzen - der Arzt kann durch Auskultation, Perkussion, Betrachtung des Schleims, ... kurz, durch Untersuchung feststellen, dass die Gabe von Antibiotika angezeigt ist.

Antibiotika sind nur dann sinnvoll, wenn sich Bakterien auf den Schleimhäuten der Bronchien angesiedelt haben. Der Arzt wird entscheiden, ob ihr Einsatz bei Ihrem Kind notwendig ist.

http://www.kinderaerzte-im-netz.de/krankheiten/bronchitis/

Ich kann nur immer wieder raten, der Behandlung des Arztes zu vertrauen. Wenn etwas nicht klar verständlich oder nachvollziehbar ist, kann (und sollte) man rückfragen und sich nähere Erklärungen erbitten. Eine "Meinungsumfrage" in einem Laienforum ist gerade bei Erkrankungen von Kindern, die unseres besonderen Schutzes bedürfen, nicht zielführend und daher unangebracht.

Antwort
von elliellen, 77

Hallo!

Fieber ist ja nicht schlecht. Es ist ein Zeichen, dass die Abwehrkräfte bei deinem Sohn funktionieren und gegen die Erreger, in dem Fall der Bronchitis, ankämpfen. Man sollte deshalb auch nur in Notfällen das Fieber medikamentös senken. Wadenwickel können hilfreich sein.

Du könntest deinen Sohn inhalieren lassen, das wirkt meistens sehr lindernd  bei Bronchitis. Die meisten Kinderärzte verschreiben die Inhalationsutensilien, so dass du nichts zuzahlen musst.


Kommentar von alegna796 ,

Er inhaliert ja bereits mit Salbumatol und Kochsalzlösung.

Kommentar von elliellen ,

Oh, das hatte ich übersehen im Text.

Antwort
von pferdezahn, 63

Bei einer Bronchitis wuerde ich es nicht zulassen, dass mein Sohn dreimal am Tag ein Antibiotikum bekaeme. Die Darmflora wird darueber bestimmt nicht erfreut sein, ebenfalls das Immunsystem. Ausserdem wird bei einer Bronchitis kein Antibiotikum benoetigt. - http://www.gutepillen-schlechtepillen.de/akute-bronchitis-antibiotika-meist-nutz...

Kommentar von elliellen ,

Genauso ist es. Deshalb ist es gerade bei Kindern wichtig, soviel wie möglich auf schonende Naturheilkunde zu setzen, damit ihr sich noch entwickelndes Immunsystem nicht gestört wird. Zum Glück sehen das viele Mütter so und suchen den Erfahrungsaustausch.

Kommentar von ladyminion ,

ich muss dir recht geben, als die ärztin sagte, er soll nicht nur inhalieren sondern auch antibiotikum geben, hab ich sie gefragt ob das nicht zuviel wäre. sie sagte nein. und was ist jetzt? jetzt hat er eine allergie gegen das antibiotikum. er hatte schonmal bronchitits und solte nur inhalieren.

Kommentar von elliellen ,

Das ist leider so, das bei Ärzten viel zu schnell Antibiotika verschrieben werden. Das ist gerade bei Kindern sehr gefährlich. Wenn er immer wieder AB nehmen würde, bildet sich ein Teufelskreis und das Risiko für Neuerkrankungen erhöht sich, da das Immunsystem durch die getöteten Darmbakterien nicht mehr fit genug ist, Keime abzuwehren. Ein verantwortungsvoller Mediziner würde deshalb gerade bei Kindern Alternativen verschreiben.Ich gehe mit meiner Tochter schon seit Jahren zu unserem Heilpraktiker und bin sehr zufrieden.

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