Frage von Krischnak, 26

Seniorengerechte Wohnung

Bekommt man von irgendwo her Unterstützung oder Zuschuss, wenn man eine Wohnung für Senioren gerecht umbauen muss? Oder wenigstens für entsprechende Möbel?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von AnnaHa, 19

Hallo Krischnak,

Je nachdem, wer zu welchem Zeitpunkt die Wohnung umgestaltet, gibt es finanzielle Unterstützung vom Bund, Land und den Versicherungen.

Pflegehilfsmittel und bauliche Verbesserungen werden von der Pflegekasse übernommen. Dies allerdings nur dann, wenn der Antragsteller pflegebedürftig ist. Die finanzielle Unterstützung für einen Umbau beträgt maximal 2557 Euro pro Maßnahme. Alle zu einem bestimmten Zeitpunkt vorgenommenen Veränderungen werden dabei zu einer Maßnahme zusammengefasst. Vor Beginn der Umbauarbeiten muss ein formloser Antrag bei der Pflegekasse eingereicht werden, um den Zuschuss zu erhalten.

Hier findest du weitere Infos: http://www.wohnen-im-alter.de/seniorenratgeber-haeuslich-altersgerechtes-wohnen....

Antwort
von Nelly1433, 13

@juttelchenABC: Sie sollten Ihre Frage als Frage einstellen und nicht unter einer vor 6 Monaten eingestellten anderen Frage platzieren. Dann bekommen Sie auch Antworten.
Und nun meine Antwort:

Hilfsmittel werden bei Bedarf vom Arzt verordnet und von der Krankenkasse bezahlt. Die muß man nicht selbst kaufen. Es fällt lediglich die übliche Gebühr an. Werden sie irgendwann nicht mehr benötigt, müssen sie zurückgegeben werden.

Antwort
von StephanZehnt, 12

Hallo Krischnak,

nun die Frage ist ob es hier um Senioren geht die eine barrierefreie Wohnung brauchen weil sie behindert sind! http://nullbarriere.de/foerdermittel-umbau-neubau.htm Was die "Möbel" angeht muss man dafür selbst aufkommen. Die Ausnahme sind bestimmte Hilfsmittel.

Um dazu etwas sagen zu können müsste man schon etwas mehr wissen.

VG Stephan

Antwort
von hermannheester, 11

Medizinisch notwendige Umbaumassnahmen zahlt auf Antrag / Verordnung ggf. die Pflegekasse. Hilfsmittel natürlich im üblichen Rahmen ebenfalls. Eine rollstuhlgerechte Küche gehört m.E. nicht dazu.

Antwort
von juttelchenABC, 11

Hm, da meine liebe Mama auch nicht jünger wird ...

würde mich jetzt mal interessieren: Muss man dann irgendwie nachweisen können, das man bei dem günstigsten Anbieter für entsprechende Hilfsmittel die Sachen kauft? Ungern würde ich für meine Mutter ggf. irgendwelche "Billigrollatoren" oder sowas kaufen, aber es ist nicht so ohne, wenn man bei einem Fachanbieter wie http://www.seeger24.de/ sich die Preise so anschaut.

Unter "Angebote" finde ich da etwa einen Rollator runtergesetzt auf rund 100 Euro, der vorher angeblich 500 gekostet hat?! Und ein Elektromobil kostet mit 1.300 EUR schon richtig viel, obwohls gar nicht mehr so teuer klingt wenn man bedenkt, dasss eine "Therapiematratze" selbst schon fast 1000 EUR kosten kann. All solche Sachen fallen doch unter "spezielle Hilfsmittel" oder "Pflegehilfsmittel", oder?

Bei anderen Anbietern, die serios aussehen, wie Sanivita oder bei Aktivshop.de sieht es nicht viel anders aus. Aber es gibt auch Webseiten wie Aktivwelt.de, da gibt es auch Rollatoren und die sehen nach Ramsch aus. Wäre ich dennoch gezwungen, bei so etwas wie Aktivwelt zu bestellen, um überhaupt finanzielle UNterstützung zu erhalten? Oder gibt es einfach immer nur einen festen Förderungssatz, den ich dann frei auf Produkte aufteilen kann?

LG Jutta

Kommentar von StephanZehnt ,

Ein verhältnismäßig guter Rollator kostet um die 300 € . Diese angeblichen Preis von 500 € auf 100 € runter gesetzt ist oft nur nette Show. Die Kasse zahlt zumeist nur die Standartausstattung

So kostet der Rollator 269 € http://www.sanitaets-online.de/media/image/thumbnail/russka-rollator-vital-grau_...

Der Zweitplazierte (Stiftung Warentest) Topro Olym­pos M Out­door Rol­la­tor kostet 264 €

Also für 100 € bekommt man keinen gescheiten Rollator. Das heißt wenn man etwas genauer hinschaut bekommt man schon etwas was man sucht. . In den Sanitätshäusern kann man dann ja nachfragen (Preis).

Bei anderen Dingen sieht es ähnlich aus.

Kommentar von hermannheester ,

Aufwändigere Hilfsmittel werden von der Kasse erst einmal ausgeschrieben! Da kommt dann meist das ohnehin günstigste Angebot zum Tragen.

Antwort
von Irene1955, 10

Dazu müsste man wissen, ob die betreffenden Senioren z.B. gehbehindert sind, usw.

Wenn ein Behindertenstatus vorliegt, bekommt man für spezielle Hilfsmittel Zuschüsse. Für Umbauten und Möbel meines Wissens nach jedoch nicht. Allerdings gelten die Kosten als außergewöhnliche Belastung und können steuerlich geltend gemacht werden. Eventuell kannst du auch bei der Pflegeversicherung nachfragen, am besten, bevor du mit einer Umbau-Maßnahme beginnst.

Kommentar von hermannheester ,

Eine Behinderung reicht oft nicht aus. Man braucht u.U auch den passenden Kennbuchstaben im Behindertenausweis (aG H oder so)

Antwort
von RHWWW, 9

Hallo,

wenn man Leistungen der Pflegeversicherung erhält wird auch ein Umbau der Wohnung (oder evtl. Umzug) bezuschusst.

Berufstätige Schwerbehinderte erhalten auf Antrag vom Integrationsamt einen Zuschuss (bezahlt aus der Umlage von den Arbeitgebern, die zu wenig Schwerbehinderte beschäftigen).

Gruß

RHW

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