Frage von DLindberg, 5.472

Seit Mandelentzündung Geschwulst auf der linken Mandel! Was ist das?

Wie oben erwähnt, laboriere ich (männlich, 26 Jahre) aktuell an einer Mandelentzündung. Meine Gaumenmandeln waren beidseitig mit Eiterstippchen belegt. Diese sind mithilfe von Antibiotikum (Cefuroxim 500mg 2x täglich) aber mittlerweile vollständig verschwunden. Das AB nehmen ich seit 6 Tagen. Weitere 6 Tage stehen an.

Komisch hierbei ist nun, dass ich seit Beginn der Entzündung eine Art Geschwulst (Pickel) auf der linken Mandel (im Bild rechts) habe, die auch mit einem kleinen weißen Punkt versehrt ist. Was kann das sein? Ich mache mir große Sorgen, weil ich den Fehler gemacht habe, zu googeln. Da stand gleich was von Mandelkrebs! Ich habe keine Schluckbeschwerden, aber schon minimale Schmerzen auf der betroffenen Seite. Die eigtl. Schmerzen von der Mandelentzündung sind aber weg.

Ich muss dazu sagen, dass ich schon seit meiner Kindheit regelmäßig Probleme mit den Mandeln habe, wenn auch selten mit Eiterstippchen. Mein HNO sagt, die seien ziemlich vernarbt und könnten eigentlich mal raus.

Hat jemand eine Idee oder kennt sich damit ein wenig aus?

Ich werde natürlich noch mal n Arzt aufsuchen.

Vielen Dank für eure Hilfe.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo DLindberg,

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Antibiotika Krebs

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Tyona, 4.377

Hallo! Die frage ist noch sehr neu, interessiert mich brennend was bei dir rausgekommen ist, deine Mandel sieht nämlich exakt aus wie meine, meine ist auch rechts und auch genau so dick und "geschuwlstig". Ebenfalls schon als kleines Kind habe ich regelmäßig mindestens 1 mal im Jahr ne Angina oder normale Entzündung. Irgendwann mit 15 oder so hat meine Mandel sich auch verändert. Sie sieht nun aus wie deine. Seit dem war ich wie gesgat regelmäßig wegen neuen entzündungen beim Arzt, der hat nie etwas über die größe gesagt, oder dass das auffällig wäre, es kann sein, dass sie sich durch die häufigen Entzündungen verändern. Ich bin jetzt auch schon 25 und wenn es Krebs wäre, dann hätte ich es in den 10 Jahren sicher durch andere Symptome oder Diagnosen beim Arzt mitbekommen. Jedoch hab ich auch nie eine richtige Aussage dazu bekommen und wüsste auch gerne GENAU warum sie so aussieht.

Ich denke, wie gesagt, dass es eine normale "Mutation" durch ständige bakterielle belastung ist, vll so, wie die Leber wächst bei viel Alkohol weil sie verfettet o.O ist nur meine Theorie, aber die tatsache dass ich noch lebe und das schon so lange habe, ist sehr positiv :)

Ich hoffe du kannst nach deinem Arztbesuch nochmal etwas dazu posten! Viele Grüße Katharina

Antwort
von DLindberg, 3.401

Hallo Katharina, vielen Dank für deinen Beitrag. Sorry, dass ich jetzt erst schreibe.

Ich hatte nach diesem Post noch zwei weitere Mandelentzündungen (aktuell sogar gerade eine, wenn auch nicht so krass). Ich war aufgrund dieser Geschwulst noch einmal bei meinem HNO, der das nach wie vor für nicht sehr bedenklich hält, da - wie auch Du schon erwähntest - es bei immer wiederkehrenden Entzündungen auch zu Veränderungen in Form von Zerklüftungen, bzw. von Vernarbungen kommen kann. Auf meinen Wunsch hin habe ich mir aber bereits eine Einweisung ins KH ausstellen lassen, damit mir die Dinger endlich entfernt werden. Der Prof. hat sich das Ganze bereits angesehen und grünes Licht für die OP gegeben. Nach ausgiebiger Recherche habe ich nämlich festgestellt, dass eine chronische Mandelentzündung zu weiteren Problemen im Körper (allg. Abgeschlagenheit, Müdigkeit und im schlimmsten Fall Herz und Nieren) führen kann. So langsam wundert es mich daher nicht mehr, dass ich seit fast einem Jahr total niedergeschlagen, nicht mehr richtig frisch bin... und darüber hinaus seit fast nem halben Jahr ständig erhöhte Temperatur habe (kein Fieber). Schließlich muss der Körper die ganze Zeit gegen den Entzündungsherd ankämpfen. Ich war deshalb sogar schon mehrfach bei Psychologen und Ärzten, die mir alle bescheinigten, dass es weder eine Depression noch sonst irgendwas psychischer Natur ist. Das ist nämlich das Erste, was man zu hören bekommt, wenn man zum Arzt geht ("Die Psyche...") Man liest zwar viel Schlechtes über die OP-Nachwirkungen, aber im Netz stehen sowieso immer nur die schlimmsten Geschichten. ;-) Am 29.07.2015, also in einer Woche, ist die OP. Selbstverständlich werde ich dann noch mal berichten, wie es gelaufen ist. Ich denke jedenfalls, dass die Mandeln bei solchen Problemen (wie bei mir in 6 Wochen 3x entzündet) immer entfernt gehören, da sie eine große gesundheitliche Gefahr darstellen. Bei mir ist das ganze - denke ich - auch chronisch, was über viele Jahre auch gut ging. Wenn die Dinger aber einmal anfangen richtig (!) Ärger zu machen, dann sitzt man auf einem Pulverfass und es ist nur ne Frage der Zeit, bis der Körper und die Mandeln es dich spüren lassen.

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