Frage von Tupacontas, 99

Seit Jahren starke Schmerzen! Rücken, muskelverspannung, Kopf, Gelenke, mehrfache nierenbeckenentzündung. Was ist los mit mir :(?

Hallo zusammen :)

Ich hoffe es nimmt sich jemand ein bisschen Zeit für mich, denn langsam bin ich sehr verzweifelt...

Kurz zu meiner Person ich bin 22 Jahre alt & leide seit dem 15 Lebensalter an diversen Schmerzen! 

Los ging es mit starken Rückenschmerzen die bis heute noch anhalten. Darauf hin folgten starke Magen & Kopfschmerzen.

Schon zu dieser Zeit wurde ich von Arzt zu Arzt geschickt. Ich hatte eine Magenspiegelung, war im Kernspint, war etliche Male bei verschiedensten Orthopäden jedoch alles ohne Ergebnis. Habe dann Einlagen für Schuhe bekommen, da ich leichte x-Beine habe, aber hat alles nichts gebracht. Die Schmerzen sind geblieben. 

Seit diesem Jahr ist es so, das ich jeden Tag irgend etwas anderes habe ...

Los ging es mit einer heftigen nierenbeckenentzündung im Februar. Mir wurde gesagt dass diese von einer verschleppten blasenentzündung kommt. Da ich öfters blasenentzündungen ohne Probleme hatte/ habe, dachte ich mir auch bei dieser nix.

Bis dato kam diese Nierenentzündung schon vier mal! Jedes Mal mit höllischen Schmerzen & Antibiotika.

Ich habe auch in diesem Jahr mein Arzt gewechselt, da nie nach der Ursache gesucht wurde.

Beim Urologen wurde nichts entdeckt, niemand kann es sich erklären.

Des Weiteren werde ich zur Zeit auf Rheuma untersucht, da ich dieses Jahr so starke Schmerzen hatte, so dass ich nicht mal mehr aus dem Bett gekommen bin. In der schlimmsten Zeit lagen die Entzündungswerte im Blut bei 72 (unter 5 normal).

Ich war beim Rheumatologen & dieser hatte dann auch den Verdacht auf axiale spondylarthritis. Jedoch hat man auf dem mrt Ergebnissen nix gesehen. 

Mein Hausarzt meinte ich soll den mrt wiederholen, da mir kein Kontrastmittel gegeben wurde.

Mein immunsystem ist mittlerweile so geschwächt... Ich bekomme jeden kleinen Virus der umhergeht. Ich nehme zur Zeit sehr viele schmerztabletten. Ohne die könnte ich den Alltag gar nicht bewältigen. 

Ich warte eigentlich nur den Tag ab, wo es mir wieder schlechter geht. Ich habe ewige Wartezeiten & verbringe seit einem halben Jahr meine Freizeit im Wartezimmer. 

Ich weiß nicht mehr weiter, es belastet mich sehr!

Hat jemand Ähnliche Erfahrungen, erfahrungen mit Rheuma?

Ich wäre um jeden Rat dankbar!

Vielen Dank schon mal.

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Antwort
von cyracus, 37

Du schreibst unter anderem:

Ich warte eigentlich nur den Tag ab, wo es mir wieder schlechter geht.

Das ist zwar nachvollziehbar, doch diese innere Haltung ist für Dich fatal.

Unser Unterbewusstsein folgt den Gedanken, die wir in uns wälzen. Das Unterbewusstsein wird auch oft verglichen mit einem vielleicht vierjährigen Kind, das in Liebe den Vorgaben der Gedanken folgt.

Wenn Du also erwartest, dass es Dir immer schlechter geht, folgt es und sorgt dafür, dass es Dir immer schlechter geht. - Das Unterbewusstsein, so wie ich es jetzt meine, ist zum Beispiel zuständig für

- die gesamte Organisation Deines Körpers

- Dein Gefühle (körperlich und emotional)

- Deine Erinnerungen und zur Vollständigkeit

- Dein Gewissen.

Aus dem Grund ist es wichtig, dass wir dem Unterbewusstsein die Richtung vorgeben, in der es wirken soll.

Eine sehr gute, liebevolle Anleitung dazu ist das Buch von Shakti Gawain mit dem Titel

Stell Dir Vor - kreativ visualisieren

https://www.amazon.de/Stell-Dir-vor-Kreativ-visualsieren/dp/3499180936

Klickst Du den Link an, kannst Du positive Kundenrezensionen lesen. - Und Du siehst: Gebraucht bekommst Du es dort fast geschenkt (1 Cent + Porto).

Mir hat dieses Buch vor Jahren sehr geholfen, und ich freue mich, dass man es noch kriegen kann. - Anders als in vielen anderen Büchern sind darin positive Sätze für das Unterbewusstsein enthalten, kurz wie Werbespots. - Ich schrieb mir zwei, drei von denen, die grad am meisten auf meine Situation zutrafen, auf kleine Zettel, die ich in meinen Taschen reinsteckte (Jacke, Mantel, Hose ...). Weil ich gern meine Hände in die Taschen stecke, berührte ich einen der Zettel, holte ihn hervor, las mehrmals den schönen Satz, und bekam Freude. - Ich bin ganz sicher, dass mir dieses Vorgehen damals sehr geholfen hat.

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Du schreibst, dass Du schon vieles gemacht hast, um dem Grund für Deine Beschwerden näher zu kommen. - Hast Du schon an Osteopathie gedacht? Osteopathie ist das beste Schmerzmittel, oder besser: Keine-Schmerzen-mehr-Mittel, das ich kenne. Damit wird allgemein nicht das Symptom, sondern - ganz oder soweit wie es möglich ist - die Ursache beseitigt, indem die Balance im Körper wiederhergestellt wird. - Hier ein sehr guter Artikel zur Osteopathie:

Osteopathie - Blockaden erspüren und lösen
http://www.ugb.de/bewegung-sport/osteopathie-blockaden-erspueren-loesen/

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Alles an und in unserem Körper ist mit Haut umgeben, also auch jedes Organ, jeder Knochen, jedes Blutgefäß usw., die Faszien genannt werden.
Sämtliche Faszien sind irgendwie miteinander verbunden. Also wenn Du zum Beispiel Dein Knie anhebst, verlagern sich ganz leicht sämtliche Faszien bis hin zum Kopf.

Osteopathen arbeiten viel mit den Faszien. Was Faszien sind und wie sie
Beschwerden machen können, erfährst Du in dieser Dokumentation:

Geheimnisvolle Faszien - Neues vom Rücken

Zur Osteopathie gleich mehr. - Wenn der Körper aus der Balance geraten
ist, ist an verschiedene mögliche Schwachstellen im Halteapparat zu
denken.

Denke deshalb auch an das Kiefergelenk. Wenn mit dem Kiefergelenk etwas
nicht stimmt, wirkt sich das auf den gesamten "Halteapparat" des Körpers
aus, unter anderem mit der Folge von Schmerzen. - Hier eine sehr gute
Beschreibung der Zusammenhänge von Lexi77:

https://www.gesundheitsfrage.net/frage/rueckenschmerzen-durch-falsches-kauen-bei...

Und sieh Dir dieses Video dazu an:

Funktionsstörung des Kiefers

Osteopathen sind Krankengymnasten mit entsprechender Zusatzausbildung, einige Heilpraktiker spezialisieren sich mit solch einer Zusatzausbildung und auch einige Ärzte.

Die Berufsbezeichnung "Osteopath" ist (noch) nicht geschützt. Um an
einen gut ausgebildeten Osteopathen zu kommen, ruhig den Therapeuten
fragen, wie lange er / sie Osteopathie gelernt hat. So um fünf Jahre
sollten es sein. - Ich empfehle, mit einem Osteopathen / Osteopathin
Kontakt aufzunehmen für ein informelles Erstgespräch, in dem Du Deine
Fragen stellst, auch zu den Kosten. Nach dem telefonischen Erstkontakt
kann das Informationsgespräch in der Praxis sinnvoll sein.

Manche Krankenkassen übernehmen Kosten für osteopathische Behandlung (so zum Beispiel die Techniker). Google mal mit
osteopathie
und füge Deine Krankenkasse hinzu, um zu erfahren, ob die Kosten
übernommen werden. Auch wenn die Krankenkasse die Kosten nicht
übernimmt, mach mit dem Osteopathen / Osteopathin (der zugleich
Krankengymnast ist)
ein Erstgespräch in der Praxis.

Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit "meiner" Osteopathin gemacht. Und auch meine Schwester: Die sollte an der Bandscheibe operiert werden, weil die Ärzte bei ihr nicht mehr weiter wussten (sie wurde lange behandelt, ihre Schmerzen wurden immer stärker, und die Ärzte wussten schließlich keinen Rat mehr). - Nach wenigen Behandlungen war von Operation keine Rede mehr.

Natürlich kann Dir niemand ein Heilungsversprechen geben. Ein erfahrener Osteopath bringt den Körper so wieder in Balance, wie er es momentan zulässt. Und meine Erfahrung ist: Bei mir war das eine ganze Menge.

Alles Gute !

Antwort
von Devanadi, 21

Hallo,

das klingt fast genau nach dem, was ich in dem Alter für Probleme hatte. Jetzt bin ich 59.

Du schreibst, es fing mit 15 an, also als du in die Pubertät kamst. Da ist der gesamte Körper ein paar Jahre im Ausnahmezustand. Das liegt an den neuen Hormonen, die der Körper jetzt bildet. Das muss sich erst einregulieren.

Wenn du dann noch Stress im Elternhaus, und oder Schule etc, hast wirkt sich das ebenfalls als Stressfaktor aus.

Blasen- und Nierenprobleme können mit verdrängten Tränen und oder Beziehugsproblemen einhergehen.

Mir hat das Buch: "getting clear" von Anne Kent Rush sehr geholfen. Das gibt es auch jetzt noch bei Amazon. Es geht darin darum, seinen weiblichen Körper - ich gehe mal davon aus, das du eine Frau bist - in all seinen Funktionen besser zu verstehen und zu behandeln.

Was die Ärzte angeht, die haben mit mir das gleiche Spiel veranstaltet. Damit verdienen die ihr Geld und gerade bei so jungen noch unwissenden Patienten, gehen die davon aus, das du alles mit dir machen läßt, machen sich deine Ängste zu Nutzen und schießen oft über das Ziel hinaus.

Versuche, dich nicht unter Druck setzen zu lassen und gönne dir Ruhe und mach Dinge, die dir gut tun.

Mehr musst du wahrscheinlich nicht machen.

Das wird schon

Alles Gute.

Antwort
von evistie, 46

Was ist los mit mir :(?

Das wird Dir kein Mensch hier sagen können, so lange Du nicht ein wenig mehr von Dir erzählst. Benutze dazu "Bearbeiten" und "Weitere Details hinzufügen".

Für uns interessant wären beispielsweise Dein Alter und Geschlecht, und was die Ärzte gesagt haben, die Du ja sicherlich aufgesucht hast. Gab es bereits Untersuchungen/Diagnosen/Therapien?

Kommentar von Tupacontas ,

Habe das nachträglich eingefügt, ich war ein bisschen zu schnell mit dem abschicken :) 

Kommentar von evistie ,

Tja... das dauert nun offenbar eine Weile, ehe der Support einen Blick draufgeworfen und es abgenickt hat, immerhin ist heute Sonntag.

Also bitte etwas Geduld...

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