Frage von Herodot123, 29

Seit einem Jahr immer wieder krank

hallo alle zusammen, habe gerade diese seite entdeckt und rede mir jetzt einfach mal mein leidensweg von der seele. alles fing mit einer kräftigen erkältung im dezember 2012 an ( wurde mit antibiotika behandelt )...diese erkältung war aber noch nicht vollends ausgeheilt und ich ging wieder arbeiten und verschleppte sie somit. mitte januar bekam ich dann eine ausgeprägte lungenentzündung ( wurde mit zwei antibiotika behandelt ). durch die gesundheitliche und somit körperliche belastung verschlechterte sich mein seelischer zustand und im märz war ich immer noch wegen der lungenentzündung krank geschrieben. dann folgten mitte märz angstzustände und panikattacken und eine leichte depression. wurde weiter krankgeschrieben und ging dann ende april in eine psychososmatische klink bis anfang juni. dort wurde einem nicht wirklich geholfen, da ich seit jahren eine agoraphobie habe ( bei MRT, Flugzeug, zahnarzt und Waschstraße ). diese ängste konnte man in der klinik nicht behandeln und von einer depression konnten sie dort nichts feststellen. so startete ich mitte juni eine wiedereingliederung die ich zwei wochen später wegen einer nierenentzündung und massiven schlafproblemen abbrechen musste. wurde dann weiter bis mitte august krank geschrieben. im juli stellte man noch eine lactoseintoleranz fest. begann dann mitte august die wiedereingliederung mit erfolg.im september stellten sich dann bei mir darmprobleme ein und man stellte einen candida albicans in hohem vorkommen fest. dieser pilz wurde behandlet und ich konnte währenddessen weiter arbeiten gehen. ende dezember wurde bei mir eine ausgeprägte mittelohrentzündung linkes ohr festgestellt ( mit einem antiobiotika behandelt ) und drei wochen später kam ein massiver tinnitus ( kein hörsturz ) auf der rechten seite dazu. es folgte infusionstherapie ( mit vit.b, magnesium und procain )....dadurch leichte minderung und dann noch trentaltherapie ( die wegen nebenwirkungen abgebrochen werden musste ), dann folgte seit 1 1/2 wochen tebonintherapie. kann seit dem tinnitus nicht schlafen....mit nervlich am ende....bin nun seit ende dezember wieder krank geschrieben. der tinnitus geht mir sehr an die substanz und nerven. meine ärztin hat mir den besuch einer tinnitusklinik nahe gelegt. so nun kennt ihr meinen leidensweg seit einem jahr. ich verstehe nicht, wieso ich nicht mal wieder gesund werde ohne ein leiden durchs leben gehen kann. wer weiß rat oder tipps oder aufmunterung....bin für alles dankbar. lg

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Antwort
von walesca, 24

Hallo Herodot123!

Ergänzend zur Antwort auf Deine andere Frage: "Tinnitus-Klinik" möchte ich Dir hier noch einen Tipp geben. Lass mal einen Test mit Bioresonanz machen. Bei Deinen vielen "Baustellen" kann man damit sehr gut herausfinden, wo dies alles herkommt!! Auch gibt es damit eine sehr wirksame Therapiemöglichkeit. Bitte schau mal in diesen Tipp hinein. Ich hoffe, das hilft Dir weiter. Ich selbst habe damit ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht!!

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/chronische-infekte-unklare-beschwerden-bio-... (bitte auch alle Ergänzungen lesen!!)

Alles Gute wünscht walesca

Antwort
von Sachsenmadel, 25

Ich tippe auch auf ein psychosomatisches Leiden. Kann doch nicht sein, dass du von einer Krankheit in die andere fällst. Das Immunsystem kann schon mal eine Weile verrückt spielen, aber so krass habe ich das noch nie gehört. Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber flüchtest du manchmal in eine Krankheit weil du nicht mit dem Leben zurecht kommst? Dann hilft nur eine Therapie, wo du unter Gleichgesinnten verschiedene Entspannungsmöglichkeiten lernst und durch Musik, Sport und Malen oder Basteln von den körperlichen Befindlichkeiten abgelenkt wirst. Alle Menschen haben Probleme im Leben, wenn du das erfährst, dann gehst du vielleicht auch anders mit deinen um. Ich wünsche dir alles Gute und gute Besserung!

Kommentar von Herodot123 ,

hallo sachsenmadel, danke für deine antwort. ich selbst habe auch schon mal an psychosomatisch gedacht.......aber auch warum das so sein sollte/könnte?! und kann man eine nierenentzündung oder mittelohrentzündung oder lungenentzündung psychsomatisch erklären wenn erreger immer nachgewiesen wurden und deshalb antibiotika verabreicht wurde? denke eben viel darüber nach warum ich am laufenden band immer was anderes bekomme......meine hausärztin meinte zu mir, sie würde es für psychosomatisch halten wenn es immer die gleiche erkrankung wäre! wegen des tinnitus werde ich auf anraten meiner ärztin in eine tinnitusklinik gehen! lg

Antwort
von bobbys, 24

Hallo ,bekommst du Antidepressiva? Bist du bei einem Neurologen/Psychiater in Behandlung ? Das du eine Psychotherapie machst ist ja schon mal sehr gut. Du solltest unbedingt in einen Kurs gehen ,wo du autogenes Training erlernst. Es gibt dafür auch hervorragende CDs für zu Hause. Dies würde deiner Psyche und deinem Tinitus sehr gut tun. Du solltest dir auch ein Hobbys suchen ,welches dich zwingt auch mal raus zu gehen ,vielleicht schwimmen gehen oder einen Hund mit dem du dann immer raus musst. Ich glaube schon das du eine Depression hast gepaart mit Angsterkrankungen und deshalb wäre vielleicht auch eine Therapie mit Antidepressiva möglich/nötig ,damit du erst mal wieder etwas Antrieb bekommst. Die heutigen AD machen nicht abhängig und können jederzeit wieder ausgeschlichen werden.

LG bobbys

Kommentar von Herodot123 ,

hallo bobby, danke für deine antwort. antidepressiva bekomme ich aber nur in der absoluten lowdosis ( doxepin 20mg am abend ) da mein psychologe und meine hausärztin ( die ebenfalls psychologin ist ) mich ebenfalls nicht für depressiv halten. liegt wohl daran, dass ich trotzdem das leben so gut wie möglich genieße, auf mich und mein äußeres achte, hobbys habe, trotz des tinnitus meine hoffnung auf ein unbeschwerdes leben nicht verliere, spazieren gehe, mit freunden treffen, hoffnung habe und mut und nach wie vor lust verspürre nicht aufzugeben sondern zu kämpfen. mit den kursen hast du recht....sollte ich mal in angriff nehmen....habe schon entspannungstraining nach jacobsen gemacht/gelernt.

Kommentar von bobbys ,

okay ich sehe du bist ein Kämpfer ,aber verlange nicht zu viel von Dir und gönne dir auf jeden Fall immer wieder mal Ruhepausen:) Die progressive Muskelentspannung nach Jcobsen ist gut ,aber manchmal ist so ein autogenes Training besser Ich persönlich mache es auch, wenn es mir schlecht geht und man muss sich natürlich auf solche Stimme einlassen können die einen da von der CD anleitet. Ein Versuch ist es Wert.Achte bitte darauf das du dich nicht so fertig machst ,sondern alles mal pö a pö machst. falls dich Yoga interessiert ,das wäre auch eine Möglichkeit für Dich.Ich bin mir sicher auch Du kommst wieder auf die Beine :)LG

Kommentar von Herodot123 ,

danke für die positiven worte! lg

Kommentar von bobbys ,

nicht dafür immer wieder gern:)

Antwort
von anonymous, 17

Du klingst wie die archetypische psychosomatische Kranke, deren Körper immer wieder querschlägt, weil alte Dinge nicht bearbeitet wurden. Leider sind die viele psycho-som. Kliniken nicht besonders gut. Ich nehme an, Du bist in psychotherap. Behandlung? Ich würde es an dieser Stelle mit Hypnosetherapie versuchen. Musst Du selber zahlen, aber mir hat das wirklich sehr geholfen.

Kommentar von Herodot123 ,

ja ich bin in psychotherapeutischer behandlung....diese halb mir auch schon sehr....wie keine angst mehr vor dem zahnarzt oder öffentliche verkehrsmittel. meinst du ich sollte die hypnosetherapie für den tinnitus anwenden?

Antwort
von pferdezahn, 13

Mal etwas zu deiner Erkaeltung und Lungenentzuendung.- http://www.gesundheitsfrage.net/frage/Wie-kann-man-sich-am-sinnvollsten-vor-Grip...

Kommentar von pferdezahn ,

Diesen Link gibt es doch, aber lies Mal dafuer diesen Link.- http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brot.html

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