Frage von Ladschge, 341

Schweisausbrüche, Haarausfall, Muskelkrämpfe, Antriebslosigkeit, starke Müsigkeit, etc...

Hallo(:

Ich bin 17 Jahre alt, mein Gewicht liegt im Normalbereich und ich ernähre mich eigentlich gesund und ausgewogen. Es is bekannt, dass ich eine Schilddrüsenunterfunktion (hashimoto) habe, meine Werte liegen aber durch die Tabletteneinnahme im normalbereich. Trotzdem, dass meine Schilddrüse mit den Tabletten "okay" sei, leide ich unter starken beschwerden. Das schlimmste sind die Schweisausbrüche, sie kommen plötzlich, ohne temperaturveränderung und sind am extremsten an der Stirn, Oberlippe und den Handflächen. Außerdem wache ich** nachts oft nassgeschwitzt** auf. Allgemein wache öfters nachts auf, obwohl ich den ganzen Tag über immer sehr müde und antriebslos bin. Ich habe oft Wadenkrämpfe obwohl ich schon Magnesium deswegen einnehme. Außerdem habe ich starken Haarausfall und sehr brüchige Nägel. Ich habe probleme mich zu Konzentrieren, in der Schule fällt es mir oft schwer meine Augen offen zu halten, manchmal wird mir dann einfach kurz schwarz vor augen und es fühlt sich wie ein kurzer kurzschluss in meinem kopf an (für eine halbe sekunde ca wird alles schwarz, denken wird unterbrochen, eben wie ein kurzschluss). Ich muss auch sehr oft auf die Toilette, mein Urin sei aber laut Arzt auch okay.

Beim letzten Bluttest (vor einer Woche ca) kam nichts auffälliges heraus, bis auf dass ich etwas zu viele rote Blutkörperchen habe und mein Körper (trotz normalem Zuckerwert) etwas** viel Insulin** produziert.

(Keine Ahnung ob das auch wichtig ist, aber ich leide seit ca 5 Jahren an Depressionen, seit 4-5 Monaten geht es mir aber erstaunlich gut, jedoch seit dem sind die Beschwerden schlimmer geworden. Ich nehme keine Medikamente gegen Depressionen, nur in notfällen homöopathische Tropfen -Infinerval)

Mit diesen Beschwerden war ich jetzt bei 3 Hausärzten und einem Schilddrüsenfacharzt, alle sind ratlos. Kann mir villeicht hier jemand weiter helfen?

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Antwort
von vrony, 341

Hallo, wie es bei Dir aussieht wird immer nur das Symptom behandelt und keiner hat die Ursache für Deine Beschwerden ermittelt. Ohne Ursachenfeststellung ist keine Heilung möglich. Diese herumdoktorei und Vermutungen, was es sein könnte, bringt Dich ja nicht weiter. Der Leidensweg wird nur immer länger und es kommen immer mehr Beschwerden dazu. Aus Erfahrung kann ich Dir empfehlen, Dir Hilfe beim Gesundheitsinstitut -www.gesundheitsratgeber24.com zu holen. Die haben mir sehr geholfen bei der Ursachenermittlung und so konnte geholfen werden. Alles Gute!

Antwort
von StephanZehnt, 317

Hallo L..,

wenn Du das letzte Kapitel hier durchliest (Krankheitssymptome von Hashimoto) http://www.schilddruesenguide.de/hashimoto_thyreoiditis.pdf

Ich würde einmal zu einem Endokrinologen gehen.und auch einmal einen Bluttest machen lassen. So kann man feststellen ob es ein Problem gibt z.B. Hypophyse....ob Du richtig eingestellt bist (Medikamente).

VG Stephan

Antwort
von rosenrot22, 247

Hallo, ich kann Dir nur empfehlen einmal eine ganzheitliche Untersuchung machen zu lassen. Deine Probleme haben doch eine Ursache und die muß gefunden werden. Alles andere ist nur ein ewiges herumdoktern und es findet kein Ende, der Leidensweg ist ewig.Blut -und Urinuntersuchungen sind nur Momentaudnahmen und die Untersuchungsmet. stoßen an Grenzen. Es wird immer nur das Symptom behandelt und herumgedoktert. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir die Mediziner von haarausfall-dauerhft-stoppen.com empfehlen. Die suchen die Ursachen des Problems und können so helfen. Für mich waren die die Retter in der Not und es hat alles funktioniert was die Empfohlen haben.

Antwort
von anonymous, 205

Auch ich habe seit Jahren Hashimoto, und genau die gleichen Beschwerden.Da nicht alles auf Hashimoto zurückzuführen ist, wurde nach einer speziellen Blutabnahme festgestellt das ich eine GLUTENUNVERTRÄGLICHKEIT habe. Dieses Ergebnis habe ich nun seit 4 Wochen, und ernähre mich glutenfrei, es wirkt langsam (aber nicht einfach) . In einem Bericht habe ich gelesen, das es erwiesen ist dass eine Glutenunverträglichkeit nach längerer Zeit zu Hashimoto führen kann. Bei mir trifft alles zu. Erst letztes Jahr wurde der "normale Glutentest " gemacht, da hieß es alles ok. Erst der zuverlässigere Bluttest brachte das Ergebnis. Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Suche nach der richtigen Behandlung.

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