Frage von nicida, 35

Schulterarthroskopie und nun?

guten morgen hab eine schulterarthroskopie gemacht am 18.2.15 nachdem ich vorher ca 2 jahre muskelschmerzen am oberarm hatte die dann immer schlimmer wurden. man sagte mir das dass von der schulter komme 1 woche nach der op kammen die schmerzen wieder im oberarm muskel arzt sowie physio sagten mir das dass vorbei gehe wenn ich viel übungen mach. jetzt nach 10 wochen sind die schmerzen immer noch da dazu kommt noch das die schulter auch vermehrt schmerzt wenn ich mit meinem arzt rede will geht er gar nicht drauf ein. letzten do. bekamm ich eine cortison spritze in die schulter resultat gleich null oberarm muskel schmerzt immer noch ich weis nicht weiter und wenn hilfe bei einem anderen arzt suchst ....die wimmeln mich schon am tel. ab ich glaube das solang mir der muskel im oberarm so weh macht und ich die übungen nur unter schmerzen machen kann solang kann doch auch meine schulter nicht gesund werden

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Antwort
von Beavis99, 35

Hallo,

in der Regel arthroskopiert man, zB um Verkalkungen zu entfernen. Bei "nur" Muskelschmerzen werden eigentlich erst konservative Maßnahmen versucht. Das bringt Dich ja jetzt aber auch nicht wirklich weiter. Dein Pysiotherapeut sollte vermehrte Entlastungs/Dehnungsübungen machen. Vernünftig üben & Muskeln aufbauen mit Schmerzen klappt meist eher nicht. Dann solltest Du nochmal einen Termin beim Operateur und Orthopäden machen. Ich würde nach einer Röntgenkontrolle & evtl MRT fragen. Cortisonspritze nach so kurzer Zeit finde ich persönlich ziemlich grenzwertig. Von daher solltest Du Dir zur weiteren Vorgehensweise noch eine Zweitmeinung einholen. Falls Du am Telefon kein Glück hast, einfach hingehen & Wartezeit mitbringen. Akute Schmerzpatienten sollten eigentlich nicht abgelehnt werden. Falls dies aber doch passiert, musst Du Dich an die KK wenden. Oft ist (leider) eine Arthroskopie der Vorbote zum künstlichen Gelenk.Wassergymnastik wäre noch eine gute Idee, wird teilweise auch kostenlos bei der KK angeboten.

Gute Besserung!


Antwort
von kreuzkampus, 35

Sehr schwierig, Dir zu antworten. Ich unterstelle mal, dass Du einen guten Physiotherapeuten hast und, im Rahmen Deiner Möglichkeiten, fleißig übst; wobei es in der Tat ein Problem ist, mit Schmerzen zu üben. Ich erinnere mich, dass mir Therapeuten mal gesagt haben: Krankengymnastik sollte unter weitgehender Schmerzfreiheit stattfinden. Die Cortisonspritze 10 Wochen nach der OP finde ich seltsam. Dass sie nichts gebracht hat, noch seltsamer. Ob andere Ärzte Dich wegen des bekannten "Terminpromlems" abwimmeln oder weil Du erzählt hast, dass Du schon operiert worden bist,  weiß ich nicht; ist aber auch egal. Das Einzige, was mir dazu einfällt, ist der Rat, zur Krankenkasse zu gehen und sich beraten zu lassen. Die haben nämlich auch eine Beratungspflicht und sind durchaus in der Lage, einem einen Arzt oder eine Klinik zu vermitteln. Über die KK hättest Du (hoffentlich) die Chance, an einen Arzt zu gelangen, der unvorbelastet und vorurteilsfrei an Dein Problem rangeht. Ich bin gespannt, ob jemand noch eine bessere Idee hat und wünsche Dir alles Gute!

Kommentar von nicida ,

hallo, dass mit der krankenkasse ist eine gute idee die cortison habe ich in das schultergelenk bekommen aber mein oberarm muskel ist entzündet geschwollen und dort hab ich schmerzen auch im ruhezustand 

Kommentar von kreuzkampus ,

Versuch', dass ein Arzt (Hausarzt?) Dir als Zwischenlösung Votaren Resinat (Diclofenac in gut magenverträglicher Form) + Omep verschreibt. Ich habe es gut 5 Jahre lang wegen meiner Kniearthrose genommen. Es wirkt gut gegen Entzündung, Schmerz und Schwellung. Das ist nicht die Lösung , aber auf alle Fälle besser als Cortison. Merkst Du übrigens, dass hier alle Leser ratlos zu sein scheinen? Offen gesagt: Du hast jetzt das Handicap der Pflichtversicherung. Ich bin privat versichert und würde einen Arzt finden. Mist für Dich.

Kommentar von pferdezahn ,

Ja, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, sind meist alle immer ratlos. Deshalb sollte man sich auch immer eine Zweit- oder gar Drittmeinung einholen. Dies waere auch ein Fall fuer einen Sportarzt gewesen.

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