Frage von selina24, 219

Schmerzen über Schmerzen: kann meiner Mama bitte jemand helfen?

Hallo liebe Leute

Wir hoffen irgendjemand kann uns hier helfen, seien es eigene Erfahrungen, Tipps, epfohlene Ärzte oder diverse Ansprechpartner...es handelt sich hier um eine Jahre lange Odyssee meiner Mutter (52) ich fang gleich mal an : vor ca 10 Jahren fing alles mit einer extremen Migräne ,Taubheit in der linken Gesichtshälfte sowie beidseitig bei Armen und Beinen, begleitet von extremen ziehen und kribbeln. vor ca. 3 Jahren kam dann der Körperliche und Psychische Zusammenbruch,bedingt durch die Schmerzen und dem ständigen abgewimmel und abgeschobe der Ärzte. darauf hin befand sie sich 6 Wochen in Psychischer Behandlung. Sie wurde zum Orthopäden überwiesen der sie mit Spritzen in den Nacken, Rücken und Wirbelsäule behandelte (es brachte nichts). nächste Überweisung zu Neurochirurgen brachte den ersten richtigen Befund : Wirbelgleiten der Lenden, totale Abnutzung der Halswirbel 3-8 und Bandscheiben. Uns wurde das blaue vom Himmel versprochen , mit einer OP könne mann alles wieder richten und die schmerzen wären weg, natürlich klammert man sich an solchen Aussagen also erfolgte die erste OP im Juni 2014 Halswirbel 3 Stück künstliche Prothesen wurden eingesetzt. Zweite OP folgte im November 2014,Lendenwirbel Versteifung un künstliche Bandscheiben.es stellte sich vorerst eine 50%ige Verbesserung ein, jedoch hielt diese nicht lange an. Schmerzen im linken Arm, gefühlte Herzschmerzen, Atemnot ( wird als Stacheldraht um der Brust empfunden) wurden dann ab Februar mit 2015 mit Kortison behandelt, die Ärzte meinten es komme noch von den OP´s. Weiter gings zur Schmerztherapie, dort wurde Arthrose im Brustwirbel festgestellt (und aus das Kortison wurde hier abgesetzt). wir suchten einen weiteren Arzt (raum München) der auf solches spezialisiert sein sollte und wurden auch menschlich sehr enttäuscht. seine überaus Fachliche Diagnose;" es wundert mich dass sie schmerzen haben,nehmen sich weiterhin alles an Medikamente und gehen sie zu Psychologen, auf wiedersehen!".... meine Mutter wurde nicht körperlich untersucht,kein sonderliches Gespräch geführt und letzt endlich weinend sitzen gelassen da er weg musste...ohne Worte... das ist der momentane stand der Dinge, wir sind für jede Hilfe dankbar und würden und auf eine Antwort freuen

Daten zu meiner Mutter und dem Verlauf

Medikamente die sie täglich nimmt:

Oxycodon 10mg 2x

Gabapentin reva 300mg 3x

Ibuprovin 400 mg nach bedarf sie braucht aber tägl. 2

Mammographie ohne Befund

MRT von 2014 bis 2015 8x

Tesa Brustgurt mit Stromimpuls

Wiedereingliederung in Arbeit 3x abgebrochen

wir sagen schonmal danke und würden uns auf eine antwort freuen

liebe grüße Mama und ich

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Expertenantwort
von Emelina, Community-Experte für Kopfweh, 118

Hallo Selina,

ich empfehle deiner Mama einen Aufenthalt in einer Schmerzklinik. Dort können sich die Ärzte und Therapeuten viel mehr Zeit für den einzelnen Patienten nehmen. Außerdem arbeiten dort alle relevanten Fachärzte zusammen. Gemeinsam erarbeiten sie eine individuelle Therapie für den Patienten.

Da deine Mama anscheinend im Raum München lebt, wäre das z. B. der Akutschmerzdienst der Uniklinik München: http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Klinik-fuer-Anaesthesiologie/de/patientenver...

Ich selbst war dort 4 Wochen lang in der Schmerzambulanz. Über die stationäre Schmerztherapie kann ich deshalb nichts sagen, aber die Ärzte und Therapeuten, die ich dort kennen gelernt habe, waren alle sehr freundlich und haben uns Schmerzpatienten sehr ernst genommen. Ich habe mich dort gut aufgehoben gefühlt.

Da bei deiner Mama nicht nur die Rückenschmerzen ein Problem sind, sondern auch die Migräne, würde ich aber eher die Schmerzklinik Kiel empfehlen. Dort ist man auf beides spezialisiert. Eine Bekannte von mir war dort für ein paar Wochen. Sie war sehr zufrieden. http://www.schmerzklinik.de/

Ich wünsche deiner Mama alles Gute.

LG Emelina

Kommentar von selina24 ,

vielen lieben Dank! werde es mit ihr auf jeden Fall besprechen!

Kommentar von Emelina ,

Bitte gerne :)

Expertenantwort
von StephanZehnt, Community-Experte für Schmerzen, 117

Hallo Selina,

um Deiner Mutter helfen zu können müsste man etwas mehr wissen wo im Moment das Schmerzproblem am größten ist.

Es ist so wenn man Schmerzen nicht behandelt werden sie mit der Zeit chronisch. Das heisst Deine Mutter hätte Schmerzen obwohl die Ursache gar nicht mehr da ist.

Nun müsste man sehen wie die Schmerzsituation aussieht d.h. gibt es nur noch Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule oder wie sieht das aus?

Nun schreibst Du von  Tesa Brustgurt mit Stromimpuls was bringt de bzw. mit was hängt der zusammen?

Viele Grüsse Stephan

Kommentar von selina24 ,

hallo lieber Stephan

Es dauert immer leider etwas bis ich zurück schreiben kann da ich die fragen erst telefonisch mit meiner Mama klären muss....

Also das größte und schmerzhafteste Problem ist zur zeit die Arthrose der Brustwirbel.

ob es Chronisch sein könnte, an das haben wir auch schon gedacht aber wie stellt man so etwas fest? uns wurde dieses bei noch keinem Arzt gesagt....der Tesa Gurt wurde ihr ohne große Erklärungen umgelegt und als Routineuntersuchung ausgegeben das für die Messung der Muskel und Nerven ströme sei, meine Mama brach wärend dieser Behandlung zusammen ,es wurde als normal abgetan....

die LWS und HWS sind zu 50% in ordnung nicht schmerzfrei aber in ordnung 

ein leichtes drücken auf die Rippen ist schön extrem schmerzhaft,oftmal kann sie nicht mal einen BH tragen da dieser zu sehr drückt

Kommentar von StephanZehnt ,

Man  könnte zumindest  noch theoretisch fragen ob es hier Beschwerden gibt der Gelenke also Wirbelsäule -> Rippen und Brustbein -> Rippen allerdings hätte sie da selbst beim Luft holen Schmerzen

Also die Articulationes costovertebrales sowie die
Articulationes sternocostales.

Antwort
von Kathi1986, 104

Die  diagnose  deiner  Mutter ist  sehr  komplex. Deshalb möchte  ich keine Übungen von fern geben. Wechselt  den Arzt. Fragt nach Physiotherapie.

Kommentar von selina24 ,

danke liebe kathi für deine Antwort!

Physiotherapie hatte sie schon mehrmals aber es änderte sich leider nichts. im gegenteil immer längere Erholungsphasen brauchte sie nach jeder Behandlung.

die suchen nach einem Arzt werden wir nicht aufhören, deshalb meine suche über Foren....so viele Ärzte die anscheinend gute Bewertungen haben, aber im nachhinein nichts anderes sagen als die vorher...wenn hier irgendjemand Erfahrungen oder ähnliches hat mit Ärzten kann man sich hier wenigstens austauschen :)

Antwort
von selina24, 122

Hallo liebe kathi1986, Danke schonmal für dein Interesse, sie hat bereits einige wochen Reha, Yoga und auch selbst leichte Spaziergänge hinter sich, was sie aber aufgrund der folgenden Schmerzen dann bleiben ließ, was dazu führt dass sie angst davor hat sich Sportlich zu betätigen...was würdest du sagen wären geeignete Übungen oder Sportarten die sie langsam ausführen kann? Lg die tochter der Mama:)

Antwort
von Eddy63, 53

Ich würde euch auch empfehlen eine Schmerzklinikauf zu suchen.Man hört ja das dies bei vielen Leuten hilft.Ich wünsche jedenfalls deiner Mutter alles gute ,und versucht es mit einer Schmerzklinik.

Antwort
von Kathi1986, 117

Hallo liebe Mama Hast du jemals deine Muskeln und Bänder wieder aufgebaut seit den Op's?

Kommentar von selina24 ,

Hallo liebe kathi1986, Danke schonmal für dein Interesse, sie hat bereits einige wochen Reha, Yoga und auch selbst leichte Spaziergänge hinter sich, was sie aber aufgrund der folgenden Schmerzen dann bleiben ließ, was dazu führt dass sie angst davor hat sich Sportlich zu betätigen...was würdest du sagen wären geeignete Übungen oder Sportarten die sie langsam ausführen kann? Lg die tochter der Mama:)   ich kenn mich hier noch nicht so aus hoffe du bekommst so eine benachrichtigung dass uch geschrieben hab

Expertenantwort
von StephanZehnt, Community-Experte für Schmerzen, 66

Nach der kurzen PN noch dies  Also Schönes Wochenende Stephan 

Antwort
von WosIsLos, 82

Die Operationen kann man nicht mehr rückgängig machen.

Dennoch sollte sich deine Mama mal bei der Schön-Klinik in München-Harlaching vorstellen; vielleicht ist für die Bandscheiben noch eine Infiltrationstherapie möglich; außerdem hat die Klinik ein eigenes (aber leider extrem ausgelastetes) Physiotherapiezentrum.

Auf Seiten der Alternativmedizin könntet ihr nach einem Dorn-/Breuß-Therapeuten suchen und zumindest eine Erstbegutachtung machen lassen; eventuell die Krankenkasse um Kostenübernahme ersuchen.

(Meintest du mit Ibuprovin Ibuprofen?)

Kommentar von selina24 ,

Vielen lieben Dank für deine Tipps WosIsLos

werde gleich etwas recherchieren :)

ohh ja entschuligung gemeint sind Ibuprofen

Antwort
von kreuzkampus, 71

Wenn ich das so lese, empfehle ich einen Besuch bei einem Anthropologen=Ganzheitsmediziner. Jemanden zu finden, ist nicht einfach; aber gib mal bei Fa. Google "Ganzheitsmediziner und dazu Deine Stadt" ein. Das Klinikum in Herdecke ist sowas: aber ich weiß nicht, ob man da ohne Einweisung hinkommt. http://www.gemeinschaftskrankenhaus.de/de/startseite/

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