Frage von Innerlicht, 64

Schmerzen Übelkeit nach dem Essen/ Trinken

Hallo zusammen,

langsam aber sicher bin ich einfach nur noch genervt von meinem Wehwechen.

Sobald ich etwas esse oder trinke schmerzt mein Magen bzw. der Oberbrauch. Kurze Zeit später wird mir richtig übel ( teilweise so stark, dass es mich richtig aushebt - aber ich erbreche mich nicht).

Eine Lebensmittelunverträglichkeit wird ausgeschlossen, da es selbst bei einem Glas Wasser zu diesen Symptomen kommt.

Nach einer Magenspiegelung wurde eine leichte Magenschleimhautentzüdung festgestellt - behandelt werden sollte das ganze mit Pantoprazol ( von dem ich extreme Schweißausbrüche bekomme, die ich laut Arzt nicht haben dürfte, weil es angeblich kaum Nebenwirkungen bei Panto gibt), Iberogast ( das lindert die Übelkeit nach dem Essen etwas) und MCP Tabletten.

Allerdings habe ich das Gefühl, dass sich die Schmerzen und die Übelkeit verschlimmern. Mein Arzt saß mir gestern gegenüber und meinte nur "Na ich weiß auch nicht mehr, was ich da jetzt noch machen soll." - was äußert hilfreich ist ironieaus.

Ernährung wurde umgestellt - ich achte darauf, dass ich wenig fettige Speisen zu mir nehme und alles recht "leicht" halte...

Ich weiß nicht mehr weiter...hat irgendjemand einen Rat, was ich noch tun kann? Welche Untersuchungen ich noch ansprechen könnte, die man versuchen kann?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von walesca, 64

Hallo Innerlicht!

Mein Arzt...meinte nur "Na ich weiß auch nicht mehr, was ich da jetzt noch machen soll."

Wie wäre es vielleicht mit einer Ultraschall-Untersuchung des Bauchraumes? Wurde das denn schon gemacht, um ggf. Gallensteine auszuschließen??? Nach meinen eigenen Erfahrungen treten solche starken Schmerzen besonders nach dem Essen auf, egal, was man zu sich genommen hat!! Für diese Theorie spricht, dass Du Schweißausbrüche bekommst, Du Beschwerden nach einem Glas Wasser hast und Übelkeit ohne Erbrechen auftritt - und das alles trotz leichter Kost!!!! Solche Probleme sind wirklich keine Nebenwirkungen vom Pantoprazol (das habe ich auch jahrelang genommen)!!

Sollten keine Gallensteine vorliegen, wäre vielleicht auch ein Zwerchfellbruch die Ursache. Auch dabei entstehen starke Schmerzen, wenn sich z.B. der Magen in diesen Bruch einklemmt. Aber das ist eher vom Essen unabhängig und tritt leichter bei Lagerungswechsel auf. Aber abklären solltest Du das ggf. doch noch. Frag mal den Arzt, der die Magenspiegelung gemacht hat, ob er darauf geachtet hat. Leider wird dies oft nicht gemacht.

Alles Gute wünscht walesca

Kommentar von Innerlicht ,

Danke für Deine Antwort.

Eine Ultraschalluntersuchung wurde auch schon gemacht - auch speziell, um gerade sowas wie Gallensteine auszuschließen.

Die Galle ist leer und der Gang ist auch nicht geweitet - da ist also auch kein Steinchen gewandert oder ähnliches.

Das mit dem Zwerchfellbruch wurde allerdings noch nicht untersucht. Das würde eventuell auch dazu passen, dass ich auch Schmerzen habe, wenn ich mich etwas nach vorne beuge. Danke.

Kommentar von walesca ,

Hier noch interessante Infos zu diesem Thema. Klick Dich dort mal durch die diversen Links - dann hast Du den vollen Durchblick dabei und kannst es mal mit dem Arzt diskutieren. https://www.gesundheitsfrage.net/tipp/reflux---zwerchfellbruch---schaeden-trotz-... LG

Kommentar von Innerlicht ,

Vielen Dank für die Info.

Ich habe mittlerweile den Arzt gewechselt und es hat sich herausgestellt, dass ich 1.) Pantoprazol tatsächlich nicht vertrage und sehr heftig darauf reagiere und 2.) die Tabletten zur vollkommen falschen Zeit eingenommen habe ( hat der Arzt so angeordnet)

Ich habe jetzt neue Tabletten, die wunderbar funktionieren und mittlerweile keine Schmerzen mehr. Die Übelkeit wird auch weniger.

Zum Glück war es also doch kein Zwerchfellbruch o.Ä. - aber auch das hat die neue Ärztin angesprochen, sollte es keine Besserung geben.

Kommentar von walesca ,

Ganz herzlichen Dank für das Sternchen! Ich freue mich, dass ich Dir ein wenig weiterhelfen konnte. Wenn mal wieder eine Magenspiegelung gemacht wird, solltest Du den Zwerchfellbruch vorher erwähnen, denn leider nicht jeder Gastrologe achtet darauf. Behalte es einfach mal im Hinterkopf. LG

Antwort
von Iiging, 58

Was für ein Arzt war das denn? Wenn du zu einem Gastroenterologen gehst bist du bei einem Facharzt für Magen-Darm. Das wäre vermutlich sinnvoller als den Hausarzt zu konsultieren, der mit seinem Latein schon am Ende ist. So kannst du nicht weiter machen. Die Angst vor der Übelkeit die du jeden Tag wird die Sache höchstens noch verschlimmern. Geh zum Facharzt, der weiß bestimmt noch weiter.

Antwort
von Faulpelz, 50

Hallo vielleicht sollte's du mal eine magenspieglung http://www.netdoktor.de/Diagnostik+Behandlungen/Untersuchungen/Magenspiegelung-G... machen lassen dann wissen die ärzte auch was es nicht sein kann. Ist manchmal schon eine große Hilfe 

Antwort
von pferdezahn, 42

Das Du Magenchmerzen durch eine verkehrte Lebensmittelkombination bekommen kannst, und Iberogast oder MCP anschliesend hilfreich sind, kann ich noch verstehen. Aber schon durch ein Glas Wasser, ist fuer mich unverstaendlich.

Kommentar von Innerlicht ,

Alle Lebensmittel, alle Getränke.

Tee, Wasser, Saft, Schorlen, Kaffee - alles führt dazu. Ich hab meistens das Gefühl als hätte ich tonnenweise Steine im Bauch, wenn ich nur mal ein kleines Glas trinke. Sobald was den Magen erreicht, beginnen die Schmerzen.

Antwort
von Jule1989, 49

Oh das klingt ja gar nicht gut. Denke mit "leicht" meinst du auch, dass es nicht allzu Ballaststoffreich ist? Ich denke das einzige was man dir raten kann, ist nochmal zu einem Spezialisten zu gehen...

Tut mir leid, dass mir nicht besseres einfällt, aber denke für "Hausmittelchen" und Minitipps kommst du auch nicht weiter!

Liebe Grüße Jule

Kommentar von Innerlicht ,

Genau das meine ich mit "leicht", ja.

Wenig Korn, wenig was im Bauch blähen könnte. Zur Zeit beschränke ich mich auf leichte Salate ohne Dressing und ein bisschen Hühnchenbrust, damit es wenigstens nach etwas schmeckt.

Zu welchem Spezialisten soll ich denn? :-/ im KH war ich ja schon und mein behandelnder Arzt war Internist im Krankenhaus, bevor er seine Praxis eröffnet hat - er sollte sich eigentlich auskennen...sollte man meinen.

Kommentar von pferdezahn ,

"Er sollte sich eigentlich auskennen...solte man meinen". So ist das auch nicht. Ein Arzt ist zwar ein Akademiker, aber er kennt und kann nur das, was er gelernt hat, und spaeter durch Erfahrungen sich erworben hat. Ein Arzt ist kein Gott im weissen Kittel.

Kommentar von evistie ,
aber er kennt und kann nur das, was er gelernt hat

... und das ist eine ganze Menge...! Nachmachen, @pferdezahn, nachmachen statt Stammtischparolen ("Ein Arzt ist kein Gott im weißen Kittel") zu verbreiten.

Kommentar von Innerlicht ,

Ein Arzt sollte aber wissen, dass man einem Patienten niemals sagt "Ich weiß nicht mehr weiter." - sowas macht man als Arzt nicht, finde ich.

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