Frage von blackevil673, 8

Schmerzen in rechter Kopfhälfte - Was tun?

Hallo,

Ich habe das Problem, dass ich Kopfschmerzen habe, die etwa hinter dem Ohr lokalisierbar sind. Es sind nicht die typischen Kopfschmerzen. Es ist eher so, dass diese Schmerzen auftreten wenn ich liege und mich dann aufrichten will, wenn ich mich Bücke, wenn ich die Muskeln dort anspanne oder wenn ich meine Freundin küsse bei bestimmten Bewegungen. Bei diesen Aktiviäten fühlt es sich immer wieder so an, als ob etwas drücken würde. Ich bin mir aber nicht sicher. Schon länger mache ich mich deshalb ziemlich fertig und traute mich nicht zum Arzt zu gehen aufgrund einer eventuellen schlimmen Diagnose. Jedoch habe ich dies nun vor ein paar Tagen getan. Der Arzt sagte ich solle deshalb zu einem Orthopäden gehen. Dieser hat jedoch erst wieder in fast 2 Monaten!! einen Termin frei. Ich habe noch weitere kleine Symptome die mir immer wieder Sorgen machen, jedoch weiße ich nicht mehr ob ich es nicht selbst schlimmer mache oder ob es wirklich da ist, da ich mich da sehr leicht reinsteigere. Insgesamt glaube ich, dass ich es psychisch nicht mehr schaffe noch Monate auf eine Aufklärung zu warten. Ich kann an nichts anderes denken und schlafen ist sowieso kaum drin. Dieses Jahr steht mein Abi an, jedoch zerstört mich die Unwissenheit.

Gibt es eine Möglichkeit, schneller zu einem Ergebnis zu kommen?

Ist ein Orthopäde überhaupt der richtige für den Job?

Was könnte dahinterstecken?

Danke für eure Hilfe!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Irene1955, 5

Da dein Arzt einen Orthopäden empfohlen hat, würde ich dieser Empfehlung nachkommen. Schließlich hat er dich bereits untersucht und möglicherweise Hinweise entdeckt, die ihn auf diese Facharztwahl kommen lassen. Es können nämlich z.B. Körperschiefhaltungen für die von dir beschriebenen Probleme zuständig sein - in diesem Fall kann der Orthopäde also wirklich helfen. Und falls nicht: lass dich weiter untersuchen.

Auf gar keinen Fall würde ich aus Angst vor dem möglichen Ergebnis auf eine Untersuchung verzichten. Damit erreichst du überhaupt nichts.

Sehe es doch einmal logisch: es gibt nur zwei Möglichkeiten - entweder ist die Diagnose harmlos oder du hast wirklich eine ernsthafte Erkrankung. Im ersteren Fall hast du dir jetzt völlig umsonst so viel Sorgen gemacht und dich völlig grundlos wochen- oder gar monatelang gequält. Und im zweiten Fall (mit dem ich jetzt nicht rechne) ist es doch besser, wenn endlich etwas gegen deine Erkrankung unternommen wird. Denn von alleine verschwindet sie ganz sicher nicht.

Also: du kannst nur gewinnen, wenn du zum Arzt gehst. JEDE Gewissheit ist besser als Panik, glaub mir.

Ich drück die Daumen und wünsche dir gute Besserung!

Kommentar von blackevil673 ,

Du hast ja so recht... Ich hab es schon bei fast allen Orthopäden versucht, jedoch frühestens am 16. Oktober. Die Ungewissheit ist ja da, da der Arzt rein gar nichts untersucht hat. Ich hatte ihm gesagt, ich hätte an einer bestimmten Stelle im Rücken Schmerzen. Dann gab er mir eine Überweisung. Anschließend schilderte ich ihm noch meine Sorge um diesen Schmerz hinter dem Ohr. Da sagte er: "Das sagen sie am besten auch dem Orthopäden". Überhaupt nicht beruhigend... So lange warten...Dazwischen noch meine Abschlussfahrt nach Spanien. Das wird ja ein Genuss!! Falls er mir aber wirklich Entwarnung geben sollte, habe ich wohl einen der glücklichsten Momente jemals ;)

Antwort
von AlmaHoppe, 3

Hallo...

wir haben die freie Ärztewahl und Du bist nicht auf einen Orthopäden angewiesen! Versuche bei anderen Orthopäden anzurufen und dort einen schnelleren Termin zu bekommen.Schildere Dich als Schmerzpatient,dann hast Du auch die Möglichkeit evt.mit Wartezeit einen Termin zu bekommen!

Ansonsten,ganz ehrlich,empfehle ich Dir einen Neurologen,der den Anfang einer Diagnosenfindung machen könnte !!!Wenn dem etwas auffällt schickt er sowieso weiter an den nächsten Facharzt!

AH

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