Frage von Kathi0702 10.09.2010

Schleimhusten: weiß bis gelb, zäh, viel

  • Antwort von Alois 11.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Liebe/r Kathi0702,

    für mich besteht hier der dringende Verdacht auf Asthma bronchiale, akut/chronische Bronchi(oli)tis, Bronchiektasien, entzündliche Erkrankungen der Lunge selbst und noch so einiges mehr !!!

    EMPFEHLUNG: Bitte warte keinesfalls noch länger ab, unterlass jede Art der Selbstbehandlung und begib dich möglichst schnell zu einem Arzt.

    Ansonsten kann ich für deine Gesundheit leider nicht mehr garantieren.....

    Liebe Grüße, Alois

  • Antwort von myslife 10.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Letztendlich hängt die Behandlung davon ab, was das Abhorchen der Bronchen ergeben hat. Gelb deutet schonmal auf Bakterien hin.

  • Antwort von dete1 02.11.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Husten ist ein schützender Reflex zur Reinigung der Atemwege von Fremdkörpern wie Staub, Erkältungs-Viren oder Schleim. Er ist außerdem ein Symptom verschiedener Erkrankungen und eine Nebenwirkung mancher Medikamente. Hält ein Husten länger als drei Wochen an oder ist er von Fieber oder Atemnot begleitet, gehört er in ärztliche Behandlung. Husten ist ein schützender Reflex. Er dient der Entfernung von Fremdkörpern in den Atemwegen, zum Beispiel Staub, Erkältungsviren, Bakterien, Schleim oder kleine Partikel. Außerdem tritt er als Symptom verschiedener Erkrankungen wie z.B. Asthma und chronische Lungenkrankheiten, oder als Nebenwirkung mancher Medikamente auf. Man unterscheidet zwischen trockenem Reizhusten und verschleimten Husten. Halten die Beschwerden länger als drei Wochen an, spricht man von chronischem Husten. Beschwerden bei Husten Man unterscheidet zwei Hustenarten: trockenen Reizhusten und verschleimten Husten mit mehr oder weniger starkem Auswurf.

    Bei Husten aufgrund einer Infektion mit Viren oder Bakterien tritt in den ersten drei Tagen meist ein trockener Reizhusten auf. Danach löst sich in der Regel der Schleim in den Bronchien und wird als weißliches, zähes Sekret, das aber auch gelblich oder gelblich-grün verfärbt sein kann, abgehustet. Oft treten weitere Erkältungs-Symptome auf wie:

    Heiserkeit

    Halsschmerzen oder Schluckbeschwerden

    Kopf- und Gliederschmerzen

    Schnupfen

    Wenn andere Erkrankungen Ursache des Hustens sind, können zusätzlich folgende Beschwerden auftreten:

    pfeifende oder rasselnde Atemgeräusche

    schaumiger oder blutiger Auswurf

    Schmerzen im Brustkorb

    anfallsartiges Auftreten des Hustens

    bevorzugtes Auftreten nachts oder am frühen Morgen

    Auftreten in bestimmten Situationen (z.B. bei Belastung)

    Nach Dauer der Beschwerden unterscheidet man zwischen akutem und chronischem (länger als 3 Wochen anhaltend) Husten. Je nach Art und Dauer kann Husten als sehr quälend empfunden werden.

    Behandlung des Hustens Welches Medikament eingenommen wird, richtet sich nach der Hustenart. Bei trockenem Reizhusten kommen Mittel zur Unterdrückung des Hustenreizes zur Anwendung (Hustenstiller, Antitussiva). Bei schleimigem Husten empfehlen sich Mittel zum Lösen des Schleims und zur Erleichterung des Abhustens (Schleimlöser, Expektoranzien). Fall rezeptfreie Hustenstiller oder Schleimlöser die Beschwerden nicht ausreichend lindern, kann der Arzt stärker wirksame Substanzen zur Unterdrückung des Hustenreizes oder zur Entkrampfung der Bronchialmuskulatur verordnen. Sind die Atemwege nicht nur mit Erkältungsviren, sondern zusätzlich mit Bakterien besiedelt, wird der Arzt nach entsprechender Diagnostik ein Antibiotikum verschreiben. Mittel zum Lösen des Schleims Schleimlöser werden zur Unterstützung des Abhustens eingesetzt. Sie werden etwa eine Woche lang eingenommen. Zu beachten ist dabei, dass sie manche Antibiotika inaktivieren können. Daher ist ein Einnahmeabstand von etwa zwei Stunden einzuhalten. Auch zu Hustenstillern muss ein Abstand eingehalten werden, da die Wirkprinzipien beider Mittel entgegengesetzt sind. Wird der Hustenreiz unterdrückt, während gleichzeitig viel Schleim zum Abhusten vorhanden ist, kann dies zu einem gefährlichen Sekretstau in den Atemwegen führen

  • Antwort von sneuker 10.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Zwiebeltee oder Zwiebelhonig ist ein altes Hausmittel. Beides löst den Schleim gut. Rezepte findest Du im Internet, z. B. unter www.focus.de/gesundheit/ratgeber/erkaeltung/naturmedizin/hausmittel/husten_aid_1...

    Außerdem helfen

    • Kartoffelwickel

    • Inhalation mit ätherischen Ölen

    • Einreibung mit Transpulmin Salbe - hilft mir sehr gut.

  • Antwort von Mucker 10.09.2010

    Anscheinend warst du noch nicht beim Arzt wegen dieser Sache. Das ist aber unbedingt notwenig. Denn wenn du dir einen Erreger eingefangen hast, den man nur mit einem Antibiotikum in den Griff bekommen kann, können dir normale Hausmittel nicht helfen. Gib beim Hausarzt eine Probe des morgenlichen Schleims ab und lass die Ursache finden. Röhrchen dafür bekommst du beim Arzt oder in der Apotheke.

    Alles Gute! Mucker

  • Antwort von Lena99 10.09.2010

    Für mich hört sich das nach einer Bronchitis an. Warst du schon beim Arzt? Der sollte dich auch noch mal abhören, damit sichergestellt ist, dass deine Lunge noch in Ordnung ist. Husten ist leider eine sehr langwierige Angelegenheit. Auch nach Abklingen einer Erkältung quält man sich mit dem Gehuste oft noch Wochen danach herum. Geh einfach noch mal zum Arzt und ansonsten brauchst du Ruhe und Geduld. Gute Besserung!

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