Frage von polar66 11.07.2011

Rückenschmerzen und Psychische Beschwerden, wo ist der Zusammenhang?

  • Hilfreichste Antwort von Jeannine 11.07.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo polar 66, Körper und Seele haben sehr viel miteinander zu tun. Ueberleg dir mal: wenns dir gut geht, du fröhlich und motiviert bist, wie läufst du durch die Gegend? - Du läufst aufrecht, fast hüpfend, hast ein Strahlen im Gesicht, die Wirbelsäule ist gerade und den Kopf trägst du hoch erhoben.

    Gehts dir schlecht, bist traurig, drückt etwas auf dein Gemüt, wie läufst du dann durch die Strassen? Du kommst nicht recht voran, es ist, wie wenn ein grosser Stein auf deinen Schultern lastet,mühsam und kräfteraubend,der Rücken ist gekrümmt und dein Blick auf den Boden gerichtet.

    Es gibt viele Bücher zu diesem Thema, zB. von Rüdiger Dalke, der die Krankheit als Ursache der Psyche beschreibt. Möchtest du eine Besserung erzielen, kommst du aus meiner Sicht neben der medizinischen Therapie nicht darum herum, dein Leben zu hinterfragen. Bücher gibt es zB. über das Gesetz der Anziehung, wie etwa Jack Canfields Schlüssel zum Gesetz der Anziehung o. viele andere. Nimm dir Zeit für dich, es lohnt sich!

  • Antwort von Auskunft 11.07.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Psychosomatische Schmerzen

    Im Jahre 1933 vermutete der Psychoanalytiker E. Weiss, dass Schmerzpatienten, bei denen die Ärzte keine körperliche Ursache für die Beschwerden finden, seelische Probleme als körperliches Leiden erleben.

    Die Patienten "verwechseln" in gewisser Weise psychische Schmerzen mit körperlichen.

    Experten sprechen von psychosomatischen Beschwerden.

    Das periphere vegetative Nervensystem gilt als "anatomische Verbindung" zwischen Psyche und schmerhaften Empfindungen wie Rückenschmerzen. Es verknüpft das zentrale Nervensystem mit allen inneren Organen, den Muskeln, Blutgefäßen und der Haut.

    Psychosomatische Schmerzen werden nach Ansicht von Experten durch Störungen des vegetativen Nervensystems ausgelöst. Diese Störungen entwickeln sich als Reaktion auf Probleme in Familie oder Beruf, auf Leistungsdruck oder Angst vor Versagen.

    Das vegetative Nervensystem antwortet darauf mit Gegenreaktionen, die sich immer weiter aufschaukeln und die Beschwerden verstärken können.

    (http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Rueckenschmerzen/Wissen/Rueckenschmerzen-und...)

  • Antwort von Sumpfhexe 11.07.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich kann gut nachempfinden, wie du dich fühlst ... wenn man viel um die Ohren hat und sich wenig Zeit für sich selbst nimmt, wehrt sich der Körper irgendwann - und suchst sich eine Schwachstelle aus. Dort schlägt er dann immer wieder zu.

    Man geht zum Facharzt, der untersucht einen auch - aber effektiv kommt da nichts bei rum. Mit richtigen Hammermedikamenten kommt man gerade so zurecht.

    Aber: das ist nicht Sinn der Sache. Schalte einen Gang zurück. Nimm dir Zeit für dich selbst.

    Da der Körper sich den Rücken ausgesucht hat, wird es wohl dort auch eine offensichtliche Schwachstelle geben. Wie ist es um deine Bauch- und Rückenmuskulatur bestellt ?

    Ich würde dir einen Rückenfit-Kurs empfehlen - jenen, der auch von der Krankenkasse zertifiziert ist und von dieser "gesponsert" wird. Dieser Kurs läuft über 10 Sitzungen. Anschließend meldest du dich in einem Verein an - z.B. Rheha-Gymnastik, Schwimmen, Ski-Gymnastik oder was sonst so den Rücken und auch die Bauchmuskeln stärken kann.

    Ich wette: in einem halben Jahr geht es dir besser.

    Vier Erfolg.

  • Antwort von totalschaden 11.07.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    hi, jaja, rücken und psyche - eine gute kombi ;) es gibt übrigens patienten, bei denen ibuprofen überhaupt nicht anschlägt! und muskelrelaxans können nur helfen, wenn die schmerzen von verspannungen kommen, genau wie fango und massagen! akkupunktur hilft auch nicht bei jedem. es muss also nicht zwingend deine psyche sein! aber es kann!! hast du viel stress, große sorgen od. ängste? das kann dich natürlich empfindsamer für schmerzen machen. außerdem kann sich nach einiger zeit auch ein schmerzgedächtnis bilden, sodaß du zwar schmerzen hast, aber der grund für die schmerzen garnicht mehr da ist! außerdem kann deine psyche auch auswirkungen auf die ausschüttung bestimmter hormone haben, die wiederum für das schmerzempfinden zuständig sind. deshalb wird mittlerweile in rücken-rehas auch immer die psyche mitbehandelt. es schadet also nicht, wenn du auch deine psyche untersuchen läßt. leider ist es nicht so einfach, einen termin beim psychotherapeuten zu bekommen, der beurteilen kann, ob deine psyche der auslöser ist. alternativ kann ich dir noch einen termin beim osteopathen empfehlen, der sich deinen rücken nochmal genau ankuckt. oft spüren die kleinste verschiebungen od. blockaden auf, die nicht auf röntgenbildern od. mrt-bildern zu sehen sind.

  • Antwort von elves 11.07.2011

    Sehr viele Krankheiten können Psychosomatisch sein, und ob das bei Dir ist, das kannst Du herausfinden wenn Du zu einem Psychologen gehst. Hier findest Du anerkannt gute Therapeuten:

    http://www.psychotherapiesuche.de/

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