Frage von Krumbholz,

Rotaviren

Was sind Rotaviren,wie erkennt man Sie und was kann man dagegen tun?

Antwort
von rulamann,

Rotaviren sind beim Menschen vorkommende Viren. Die verursachen schweren Durchfall und Erbrechen. Besonders betroffen sind Kinder und Babys von der Krankheit. 1973 hat Ruth Bishop die Viren in Dünndarmbiopsien bei Kindern entdeckt. Seitdem nimmt der Befall stetig zu. Auch bei Tieren sind die Rotaviren sehr verbreitet.

Circa ein bis drei Tage nach der Infektion treten die ersten Beschwerden auf. Diese können sein:

Leichter bis schwerer wässriger Durchfall Wässriges Erbrechen

Fieber

Magenschmerzen

Es kann aber auch zu Grippeähnlichen Symptomen, wie Atembeschwerden kommen. Umgehende Behandlung der Rotaviren ist besonders wichtig , da es zu einer schweren Komplikation kommen kann.

Sollten Sie Symptome, wie Durchfall, Erbrechen und Übelkeit haben, müssen Sie immer einen Arzt aufsuchen. Vor allem bei Kindern mit diesen Symptomen ist es wichtig, daß Sie so schnell wie möglich einem Arzt vorgestellt werden, nur so können Sie helfen die schwere Komplikationen zu verhindern.

Einen kompletten Schutz vor einer Rotavireninfektion gibt es nicht. Sie können aber , wenn Sie wichtige Hygieneregeln einhalten, sich weitestgehend vor der Infektion schützen. Händewaschen! Das Beste was man machen kann, um sich vor Rotaviren zu schützen, ist gründliches Händewaschen. Besonders:

• nach jeden Toilettengang

• nach jedem Kontakt mit Tieren

• nach der Zubereitung ungewaschener und roher Lebensmittel

• nach Kontakt mit Menschen ist Händewaschen mit Seife wichtig.

Schutz vor einer Infektion mit Rotaviren Besonders wichtig zum Schutz vor einer Infektion mit Rotaviren sind Antikörper wichtig. Desinfektionsmaßnahmen sind oft nicht sehr vielversprechend. Trotzdem sollten Sie nach jedem Kontakt mit Infizierten die Hände gründlich desinfizieren.

Trinken, trinken und noch mehr trinken. Das ist das A und O bei einer Infektion mit Rotaviren. Da durch den Durchfall und das Erbrechen hoher Flüssigkeitsverlust entsteht und dies lebensbedrohlich werden kann. In manchen Fällen muss auch eine Magensonde gelegt werden, für die künstliche Ernährung. Es kann aber auch durch eine Infusion geschehen. In den Trinklösungen sind meist Mineralstoffe (Elektrolyte) enthalten, die der Körper durch den Virus verloren hat. Allerdings ist eine direkte Behandlung der Infektion nicht möglich.

http://rotaviren.seuchen-info.de/informationen-zu-rotaviren/therapie-gegen-rotav...

Kommentar von bethmannchen ,

Seitdem nimmt der Befall stetig zu.

Das ist sich er ein Denkfehler ;-)

Wir erkranken doch nicht erst an Viren, wenn wir sie kennen und ihnen einen Namen gegeben haben.

Seitdem weiß man, was es ist, und kann es besser und früher diagnostizieren und bekämpfen.

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