Frage von Android90, 46

Röntgen und Schilddrüsenunterfunktion

Hallo allerseits, ich würde gerne etwas für meine Schwester erfragen. Und zwar wurde sie vor drei Jahren in zwei Monaten zweimal geröngt,zweimal LWS. Bei ihr wurde vor ein Paar Monaten jetzt eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt( sie hat auch 20 Kilo zugenommen). Sie fragt sich jetzt ob von zweimal Röntgen so kurz hintereinander man ne Schilddrüsenunterfunktion bekommen kann. Der Radiologe von ihr glaubts nicht, aber es wäre mal interessant zu hören , was hier jemand vielleicht zu sagen hat. Oder ob es vllt jemandem ähnlich geht. Die Frage interessiert mich aber auch weil ich letztens zweimal hintereinander an der WS und LWS geröngt wurde und sehr dünn bin und mir Sorgen mache wegen der Schilddrüse und ob wenn man sich nach der Röngtenuntersuchung bewusster ernährt ne Unterfunktion und das damit verbundene Übergewicht vermeiden kann.

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Antwort
von Winherby, 29

Im Rahmen einer gutachterlichen Untersuchung wurde ich an einem Tag an 11 Gelenken geröntgt, je in 2 Ebenen. Macht also 22 "Schnappschüsse" an einem Tag. Das war in 2010. Meine Schilddrüsen sind dennoch tadellos.

Es ist typisch für die menschliche Spezies alles zu ergründen, für alles eine Ursache zu finden. So kommt es oft dazu, dass med. Laien Zusammenhänge erahnen, wo keine sind, so wie nun auch bei Dir, - oder Deiner Schwester.

Also solltest Du Dir keine Sorgen machen, bin ich der Meinung.

Kommentar von Android90 ,

ok...ja man versucht ja iwo immer Gründe und Ursachen für ne Erkrankung zu finden...weil die Unterfunktion bei meiner Schwester ist ja auch nid angeboren und deswegen fragt sie sich von was das kommen kann....

Kommentar von Winherby ,

Aber die Veranlagung zu einer Unterfunktion ist genetisch angelegt, - sozusagen angeboren. Und wenn dann noch bestimmte Lebensumstände dazu kommen, dann bricht diese Veranlagung aus und man hat die Erkrankung. Das ist bei sehr vielen Krankheiten so.

Antwort
von Lyarah, 27

Es gibt zwar einen Zusammenhang zwischen Röntgenstrahlen und Schilddrüsenkrebs (siehe auch http://www.planet-wissen.de/natur_technik/anatomie_mensch/schilddruese/erkrankun... ), aber dafür müsste die Röntgendosis deutlich höher sein, als sie bei zweimaligem Röntgen der Lendenwirbelsäule ist.

Und zu einer Unterfunktion kann das auch nicht führen, soweit ich weiß. Du brauchst dir also keine Gedanken machen :)

Kommentar von Android90 ,

ok alles klar danke :-D

Antwort
von gerdavh, 21

Hallo, Röntgenstrahlen verusachen keine Schilddrüsenerkrankungen. Etwas anderes ist es, wenn eine bestimmte SD-Erkrankung bereits vorliegt und mit jodhaltigen Kontrastmitteln geröntgt wird. Bei bestimmten Schilddrüsenerkankungen ist das sehr bedenklich. lg Gerda

Kommentar von gerdavh ,

Hier werden Ausnahmefälle geschildert, wo niemals jodhaltige Substanzen vor einer Röntgenuntersuchung gegeben werden dürfen

http://www.herzzentrum-alter-hof.de/pdf/nuklearmedizin/jod_und_schilddruese.pdf

Kommentar von Android90 ,

ja so sagte es auch der Radiologe ^^danke für die schnelle Antwort

Kommentar von walesca ,

Na, dann sind ja erfreulicherweise "alle Klarheiten beseitigt!!! LG

Kommentar von Android90 ,

genau^^

Antwort
von Irene1955, 18

Von so einem Zusammenhang habe ich noch nie gehört. Ich bin selbst schon einige Male an der LWS geröngt worden - aber meine Schilddrüse arbeitet einwandfrei.

Ich kenne auch niemanden, bei dem man einen solchen Zusammenhang vermuten könnte.

Antwort
von GeraldF, 17

Nein, da gibt es keinen Zusammenhang.

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