Frage von cracker, 97

Risikoaufschlag wegen Reflux bei der privaten KK?

Ich habe die Option, in die private Krankenversicherung zu wechseln und beschäftige mich gerade mit Vor- und Nachteilen. Nun ist es so, dass ich an Reflux erkrankt bin, deren Symptome aber durch Medikamente kaum noch auftreten. Wisst ihr vielleicht, ob eine Refluxerkrankung als schwerwiegend eingestuft wird und der Aufnahme in die private Krankenversicherung im Wege steht, bzw. ein Risikoaufschlag auf mich zukommen könnte? Wenn das nämlich der Fall wäre, würde ich es bleiben lassen.

Antwort
von walesca, 96

Hallo Cracker!

Wenn Du die Wahl hast, dann würde ich Dir auch dazu raten, in der gesetzlichen Krankenkasse als freiwilliges Mitglied zu bleiben und dazu noch geeignete Zusatzversicherungen abzuschließen. Die Gründe hat @Beinhart ja schon genannt. Eine private Versicherung ist nicht immer von Vorteil!! Die Zusatzversicherungen solltest Du aber nicht über Deine Krankenkasse abschließen, denn bei einem Wechsel musst Du sonst wieder die geforderten Wartezeiten in Kauf nehmen. Also lieber bei einer anderen Versicherung abschließen. Da es sehr viele Zusatzversicherungen gibt, musst Du selbst entscheiden, welche für Dich ggf. wichtig sind. Ich würde z.B. Krankenhaustagegeld und alternative Heilmethoden wählen. Ob Dir eine private Krankenversicherung einen Risiko-Aufschlag berechnen würde wegen des Reflux, musst Du dort mal nachfragen. Da gibt es sicher auch sehr große Unterschiede! Zu Deinem Reflux habe ich hier noch einen Tipp. Schau mal rein und klick Dich durch die genannten Links. Ich bin seit meiner OP völlig beschwerdefrei - ohne Medikamente!

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/reflux---zwerchfellbruch---schaeden-trotz-g...

Alles Gute wünscht walesca

Antwort
von sternschnuppe, 95

Ablehnen werden sie dich sicher nicht. Da deine Reluxerkrankung chronisch ist, wirst du aber damit rechnen müssen mehr zu zahlen. Und du solltest das auch alles wahrheitsgemäß weitergeben, damit du später keine Probleme bekommst. Ich kann mich nur anschließen und dir raten in der Gesetzlichen zu bleiben und private Zusatzangebote zu buchen.

Antwort
von Beinhart, 90

Ja ein Risikoaufschlag ist möglich Und bedenke: Ein Wechsel zurück in die gesetzliche ist nicht mehr möglich, inbesondere wenn Du älter wirst, werden deine Beiträge stark ansteigen, Viele Rentner haben Probleme ihr zu bezahlen Manche haben keine Versicherung mehr, habe einige der "Alten" in Behandlung und weiss wovon ich spreche. Wie alt bist Du? Wie sieht es mit Familienzuwachss aus? In der Privaten muss jeder selbst versichert werden, in der gesetzlichen ist die Famielenversicherung mir drin. Der gesetzlich Versicherte kämpft beim Arzt der Private bei der Krankenkasse um Kostenübernahme Ich kann eigentlich nur für die gesetzliche sprechen, aber diese mit Zusatzversicherungen zu vervollkommnen

Antwort
von bobbys, 72

Hallo,

das was heute so verlockend ist ,nämlich der Beitrag ,wird dir mit Sicherheit wenn du älter bist zum Verhängnis werden.Da werden dann nämlich die Beiträge steigen und dann kannst du auch nicht zurück in die GKV :(Sollte das finanzielle bei dir keine Rolle spielen und auch im Alter nicht ,dann kannst du ja zuschlagen.

LG bobbys

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